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Neues Rekordtief beim Leitzinsniveau der Norges Bank
18.03.16 09:32
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Norwegen hat die Notenbank, die Norges Bank, gestern erwartungsgemäß ihr Leitzinsniveau auf das neue Rekordtief von 0,50% abgesenkt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Notenbankchef Olsen habe betont, dass der gegenwärtige Konjunkturausblick darauf hindeute das Leitzinsniveau im weiteren Jahresverlauf nochmals abzusenken. Wegen des massiven Rückgangs der Ölpreise würden die norwegische Volkswirtschaft vor allem Wachstumssorgen drücken.
Das erwartete BIP-Wachstum für 2016 sei um 0,3 Prozentpunkte auf 0,8% reduziert worden. Die Abwärtsrevision für 2017 sei mit lediglich 0,1 Prozentpunkt auf 1,8% recht moderat ausgefallen. Das Lohnwachstum für das laufende Jahr sei jedoch um 0,2 Prozentpunkte auf 2,6% nach unten adjustiert worden und für 2017 um 0,3 Prozentpunkte auf nun 2,8%. Die Norwegische Krone habe sich aber gestern zum Euro gut behaupten können und es sei nicht zu Werten jenseits der 9,50 NOK gekommen.
Die Entscheidungen der Schweizerischen Nationalbank hätten keine Überraschungen geboten. Das Zielband für den Dreimonats-Libor bleibe bei -1,25% bis -0,25% und der Zinssatz auf Sichteinlagen bei der Nationalbank betrage weiterhin -0,25%. Der Negativzins und die Bereitschaft der Zentralbank, am Devisenmarkt einzugreifen, solle bei leicht verschlechterten Aussichten für die Weltwirtschaft und der volatilen Lage an den internationalen Finanzmärkten dazu dienen, den Druck auf den Franken zu verringern. Unter der Annahme, dass der Dreimonats-Libor über den Zeitraum bis 2018 bei -0,75% bleibe, werde nun für 2016 eine Inflationsrate von -0,8% erwartet, gefolgt von lediglich 0,1% für 2017 und 0,9% für 2018.
Auch die Entscheidung der Bank of England habe mit keinen Überraschungen aufgewartet. Das MPC habe einstimmig für eine unveränderte Base Rate votiert und das Volumen des Anleihen-Kaufprogramms von 375 Mrd. GBP bleibe unangetastet. Vor der Abstimmung der Briten über die weitere EU-Mitgliedschaft am 23. Juni seien keine neuen geldpolitischen Weichenstellungen zu erwarten.
Der Euro habe zum US-Dollar vor dem Hintergrund, dass die US-Währungshüter nunmehr nur noch mit zwei statt wie bisher mit vier Zinserhöhungsschritten a 25 BP im laufenden Jahr rechnen würden, weiter zulegen und sich jenseits der 1,13 USD festsetzen können. Gegenwind sei auch nicht auf durch die kräftige Befestigung des Philly FED-Index gekommen, der auf 12,4 Punkte geklettert sei. Im Marktdurchschnitt habe man lediglich mit einer Verbesserung von -2,8 Punkten im Februar auf -1,7 Punkte kalkuliert. Für die Eurozone sei der Wert der Schnellschätzung zur Jahresinflationsrate im Februar mit -0,2% bestätigt worden. (18.03.2016/alc/a/a)
Notenbankchef Olsen habe betont, dass der gegenwärtige Konjunkturausblick darauf hindeute das Leitzinsniveau im weiteren Jahresverlauf nochmals abzusenken. Wegen des massiven Rückgangs der Ölpreise würden die norwegische Volkswirtschaft vor allem Wachstumssorgen drücken.
Die Entscheidungen der Schweizerischen Nationalbank hätten keine Überraschungen geboten. Das Zielband für den Dreimonats-Libor bleibe bei -1,25% bis -0,25% und der Zinssatz auf Sichteinlagen bei der Nationalbank betrage weiterhin -0,25%. Der Negativzins und die Bereitschaft der Zentralbank, am Devisenmarkt einzugreifen, solle bei leicht verschlechterten Aussichten für die Weltwirtschaft und der volatilen Lage an den internationalen Finanzmärkten dazu dienen, den Druck auf den Franken zu verringern. Unter der Annahme, dass der Dreimonats-Libor über den Zeitraum bis 2018 bei -0,75% bleibe, werde nun für 2016 eine Inflationsrate von -0,8% erwartet, gefolgt von lediglich 0,1% für 2017 und 0,9% für 2018.
Auch die Entscheidung der Bank of England habe mit keinen Überraschungen aufgewartet. Das MPC habe einstimmig für eine unveränderte Base Rate votiert und das Volumen des Anleihen-Kaufprogramms von 375 Mrd. GBP bleibe unangetastet. Vor der Abstimmung der Briten über die weitere EU-Mitgliedschaft am 23. Juni seien keine neuen geldpolitischen Weichenstellungen zu erwarten.
Der Euro habe zum US-Dollar vor dem Hintergrund, dass die US-Währungshüter nunmehr nur noch mit zwei statt wie bisher mit vier Zinserhöhungsschritten a 25 BP im laufenden Jahr rechnen würden, weiter zulegen und sich jenseits der 1,13 USD festsetzen können. Gegenwind sei auch nicht auf durch die kräftige Befestigung des Philly FED-Index gekommen, der auf 12,4 Punkte geklettert sei. Im Marktdurchschnitt habe man lediglich mit einer Verbesserung von -2,8 Punkten im Februar auf -1,7 Punkte kalkuliert. Für die Eurozone sei der Wert der Schnellschätzung zur Jahresinflationsrate im Februar mit -0,2% bestätigt worden. (18.03.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


