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Norges Bank sieht aktuellen Leitzins noch lange bestehen
23.09.16 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Norges Bank gab der Norwegischen Krone (NOK) gestern deutlichen Rückenwind, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zwar habe die Notenbank den Leitzins im Rahmen ihrer gestrigen Sitzung erwartungsgemäß unverändert bei 0,5% belassen und damit die jüngsten Anzeichen einer konjunkturellen Erholung bestätigt. Für Aufregung an den Devisenmärkten habe dann aber eine neue geldpolitische Beurteilung gesorgt: So habe Notenbankpräsident Olsen betont, dass die aktuelle konjunkturelle Einschätzung nahe lege, dass der Leitzins in naher Zukunft bei 0,5% verharren und auch in den nächsten Jahren in der Nähe des aktuellen Niveaus bleiben werde.
Lediglich die Aussage, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung mit Blick auf die maue Inflationsentwicklung noch immer etwas größer sei als die einer Zinserhöhung, federe die Aussage ab und lasse der Norges Bank eine Hintertür für eine weitere geldpolitische Lockerung offen. Zum Vergleich: Noch im Juli habe Olsen von einer "100%igen Wahrscheinlichkeit" einer Zinssenkung im September gesprochen. Die NOK habe nach der gestrigen Sitzung zum EUR Gas gegeben, der Wechselkurs sei deutlich von über 9,25 NOK auf temporär unter 9,10 NOK und damit um mehr als 1,5% gesunken.
In den USA habe der Verkauf bestehender Häuser im August mit 5,33 Mio. Einheiten (ann.) die Markterwartungen (5,45 Mio. Einheiten) unterschritten. Seitens der Bank of England habe das MPC-Mitglied Kristin Forbes, die zuletzt keine Notwendigkeit für eine weitere Reduktion der Base Rate gesehen habe, betont, dass es bei der Berechnung der Brexit-Kosten zu Doppelzählungen gekommen sei, womit sich gegebenenfalls die Notwendigkeit höherer Wachstumsprojektionen ergeben könnten. Das GBP habe hiervon zum EUR aber nicht signifikant profitieren können. (23.09.2016/alc/a/a)
Zwar habe die Notenbank den Leitzins im Rahmen ihrer gestrigen Sitzung erwartungsgemäß unverändert bei 0,5% belassen und damit die jüngsten Anzeichen einer konjunkturellen Erholung bestätigt. Für Aufregung an den Devisenmärkten habe dann aber eine neue geldpolitische Beurteilung gesorgt: So habe Notenbankpräsident Olsen betont, dass die aktuelle konjunkturelle Einschätzung nahe lege, dass der Leitzins in naher Zukunft bei 0,5% verharren und auch in den nächsten Jahren in der Nähe des aktuellen Niveaus bleiben werde.
Lediglich die Aussage, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung mit Blick auf die maue Inflationsentwicklung noch immer etwas größer sei als die einer Zinserhöhung, federe die Aussage ab und lasse der Norges Bank eine Hintertür für eine weitere geldpolitische Lockerung offen. Zum Vergleich: Noch im Juli habe Olsen von einer "100%igen Wahrscheinlichkeit" einer Zinssenkung im September gesprochen. Die NOK habe nach der gestrigen Sitzung zum EUR Gas gegeben, der Wechselkurs sei deutlich von über 9,25 NOK auf temporär unter 9,10 NOK und damit um mehr als 1,5% gesunken.
In den USA habe der Verkauf bestehender Häuser im August mit 5,33 Mio. Einheiten (ann.) die Markterwartungen (5,45 Mio. Einheiten) unterschritten. Seitens der Bank of England habe das MPC-Mitglied Kristin Forbes, die zuletzt keine Notwendigkeit für eine weitere Reduktion der Base Rate gesehen habe, betont, dass es bei der Berechnung der Brexit-Kosten zu Doppelzählungen gekommen sei, womit sich gegebenenfalls die Notwendigkeit höherer Wachstumsprojektionen ergeben könnten. Das GBP habe hiervon zum EUR aber nicht signifikant profitieren können. (23.09.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


