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Norwegen: Norges Bank hält Leitzins unverändert
29.12.25 10:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Auf ihrer Dezember-Sitzung hat die Norges Bank beschlossen, den Leitzins erneut, unverändert zu lassen und dies auch für den März 2026 bereits signalisiert, so die Analysten von Postbank Research.
Auf Monatsbasis habe es im November einen Rückgang der Inflation gegeben. Die Kerninflationsrate (CPI-ATE) sei von 0,6% im Oktober auf minus 0,3% im November gesunken. Auf Jahresbasis sei die Inflation von 3,4% im Oktober auf 3,0% im November zurückgegangen und liege damit aber weiterhin über dem Ziel der Notenbank von 2 Prozent.
Die Arbeitslosenquote sei leicht von 2,0 % im Oktober auf 2,1% im November gestiegen, bleibe mit diesem Niveau jedoch nahe der Vollbeschäftigung.
Für 2026 werde erwartet, dass die norwegische Binnenwirtschaft robust und die Arbeitslosenquote niedrig bleibe - ein Faktor, der die Norwegische Krone (NOK) stützen dürfte. Der Internationale Währungsfonds prognostiziere eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums von 1,2% im Jahr 2025 auf 1,6% im Jahr 2026.
Die Norges Bank rechne für 2026 mit Zinssenkungen von 0,25 bis 0,5 Prozentpunkten, was die Devisenmärkte jedoch bereits eingepreist hätten. Der Status der Krone als Hochzinswährung dürfte sie gegenüber Volatilität unter den globalen Dynamiken und Einflussfaktoren widerstandsfähig machen. Zudem erwarte die Norges Bank eine Fortsetzung der kontinuierlichen Devisenverkäufe im kommenden Jahr, die zusammen mit den geplanten fiskalischen Stimulusmaßnahmen der neuen Regierung die NOK weiter stärken dürften.
Postbank Research erwarte, dass der EUR/NOK-Kurs bis Ende Juni 2026 Potenzial habe, in Richtung 11,250 aufzuwerten. Abwärtsrisiken für diesen Ausblick wären unter anderem ein unerwarteter Anstieg der globalen Inflation, der zu Zinserhöhungen in anderen Industrieländern sowie der Eurozone führen könnte, sowie eine rückläufige Ölnachfrage. (Währungsbulletin Januar 2026) (29.12.2025/alc/a/a)
Auf Monatsbasis habe es im November einen Rückgang der Inflation gegeben. Die Kerninflationsrate (CPI-ATE) sei von 0,6% im Oktober auf minus 0,3% im November gesunken. Auf Jahresbasis sei die Inflation von 3,4% im Oktober auf 3,0% im November zurückgegangen und liege damit aber weiterhin über dem Ziel der Notenbank von 2 Prozent.
Für 2026 werde erwartet, dass die norwegische Binnenwirtschaft robust und die Arbeitslosenquote niedrig bleibe - ein Faktor, der die Norwegische Krone (NOK) stützen dürfte. Der Internationale Währungsfonds prognostiziere eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums von 1,2% im Jahr 2025 auf 1,6% im Jahr 2026.
Die Norges Bank rechne für 2026 mit Zinssenkungen von 0,25 bis 0,5 Prozentpunkten, was die Devisenmärkte jedoch bereits eingepreist hätten. Der Status der Krone als Hochzinswährung dürfte sie gegenüber Volatilität unter den globalen Dynamiken und Einflussfaktoren widerstandsfähig machen. Zudem erwarte die Norges Bank eine Fortsetzung der kontinuierlichen Devisenverkäufe im kommenden Jahr, die zusammen mit den geplanten fiskalischen Stimulusmaßnahmen der neuen Regierung die NOK weiter stärken dürften.
Postbank Research erwarte, dass der EUR/NOK-Kurs bis Ende Juni 2026 Potenzial habe, in Richtung 11,250 aufzuwerten. Abwärtsrisiken für diesen Ausblick wären unter anderem ein unerwarteter Anstieg der globalen Inflation, der zu Zinserhöhungen in anderen Industrieländern sowie der Eurozone führen könnte, sowie eine rückläufige Ölnachfrage. (Währungsbulletin Januar 2026) (29.12.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


