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Renten: Gute Nachfrage lässt Renditen fallen
05.12.22 10:17
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Ausführungen von FED-Chef Powell sorgten auch an den Anleihemärkten für eine freundliche Entwicklung, so die Experten von Union Investment.
Nach zunächst leicht schwächerem Wochenauftakt hätten steigende Anleihekurse das Geschehen bestimmt. Der damit einhergehende Renditerückgang habe bei den als sicher geltenden deutschen Bundesanleihen und den US-Schatzanweisungen (Treasuries) im Zehnjahresbereich rund 15 Basispunkte umfasst.
Die deutsche Zehnjahresrendite habe damit am Freitagvormittag bei rund 1,8 Prozent gelegen. Die US-Pendants hätten sich mit etwas mehr als 3,5 Prozent verzinst. Diese Renditeniveaus seien zuletzt Mitte September zu beobachten gewesen. Die nach wie vor inversen Zinsstrukturkurven hätten sich somit über rückläufige Renditen in allen Laufzeitbereichen in der Berichtswoche etwas nach unten verschoben.
Euro-Peripherieanleihen hätten im Einklang mit Bundesanleihen ebenfalls freundlich tendiert. Der Gesamtmarkt für Euro-Staatspapiere (iBoxx Euro Sovereigns) habe per Donnerstagabend mit 1,1 Prozent im Plus gelegen.
Von der freundlichen Entwicklung seien auch Euro-Unternehmenspapiere sowie in US-Dollar und Euro notierte Anleihen aus den Schwellenländern (Emerging Markets) erfasst. Auf Indexebene hätten entsprechende Papiere 1,0 bzw. 1,9 Prozent zugelegt. Den Schwellenländern komme ein schwächerer US-Dollar zugute. Dessen Abwertung vermindere die Belastung durch die in US-Dollar denominierten Papiere von Emittenten aus den Emerging Markets. Zuletzt habe es in diesem Anlagesegment wieder leichte Mittelzuflüsse gegeben. Diese seien aber in der Gesamtjahresbetrachtung noch deutlich negativ.
Von der Aussicht auf eine geringere Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Euroraum habe der Euro profitiert. Mit 1,053 US-Dollar je Euro habe die Gemeinschaftswährung in der Berichtswoche um 1,3 Prozent zum Greenback aufwerten können. Erstmals seit Juni sei es damit über die 1,05er Marke gegangen, nachdem der EUR/USD-Handel im Herbst streckenweise unterhalb der Parität erfolgt sei. (Ausgabe vom 02.12.2022) (05.12.2022/alc/a/a)
Nach zunächst leicht schwächerem Wochenauftakt hätten steigende Anleihekurse das Geschehen bestimmt. Der damit einhergehende Renditerückgang habe bei den als sicher geltenden deutschen Bundesanleihen und den US-Schatzanweisungen (Treasuries) im Zehnjahresbereich rund 15 Basispunkte umfasst.
Euro-Peripherieanleihen hätten im Einklang mit Bundesanleihen ebenfalls freundlich tendiert. Der Gesamtmarkt für Euro-Staatspapiere (iBoxx Euro Sovereigns) habe per Donnerstagabend mit 1,1 Prozent im Plus gelegen.
Von der freundlichen Entwicklung seien auch Euro-Unternehmenspapiere sowie in US-Dollar und Euro notierte Anleihen aus den Schwellenländern (Emerging Markets) erfasst. Auf Indexebene hätten entsprechende Papiere 1,0 bzw. 1,9 Prozent zugelegt. Den Schwellenländern komme ein schwächerer US-Dollar zugute. Dessen Abwertung vermindere die Belastung durch die in US-Dollar denominierten Papiere von Emittenten aus den Emerging Markets. Zuletzt habe es in diesem Anlagesegment wieder leichte Mittelzuflüsse gegeben. Diese seien aber in der Gesamtjahresbetrachtung noch deutlich negativ.
Von der Aussicht auf eine geringere Zinsdifferenz zwischen den USA und dem Euroraum habe der Euro profitiert. Mit 1,053 US-Dollar je Euro habe die Gemeinschaftswährung in der Berichtswoche um 1,3 Prozent zum Greenback aufwerten können. Erstmals seit Juni sei es damit über die 1,05er Marke gegangen, nachdem der EUR/USD-Handel im Herbst streckenweise unterhalb der Parität erfolgt sei. (Ausgabe vom 02.12.2022) (05.12.2022/alc/a/a)


