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Schweden: Senkung des Leitzinses bahnt sich an
28.03.24 12:41
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das BIP in Schweden ist im Januar um 0,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gewachsen, nach einem Rückgang von jeweils 0,3 Prozent im November und Dezember, so die Analysten von Postbank Research.
Die PMIs hätten im Februar jedoch auf eine leichte Verlangsamung der Erholungsdynamik hingewiesen. Obgleich sich die Schrumpfung des Verarbeitenden Gewerbes verlangsamt habe (49,0 ggü. 47,1 Punkten im Januar) sei das Wachstum im Dienstleistungssektor beinahe zum Erliegen gekommen (50,5 ggü. 51,5 Punkten).
Das von der Riksbank präferierte Inflationsmaß CPIF, das die Auswirkungen von Zinsänderungen ausschließe, habe im Februar von 3,3 Prozent auf 2,5 Prozent zurückgesetzt - der niedrigste Wert seit August 2021. Die CPIF-Kernrate, die Energiepreise exkludiere, sei von 4,4 auf 3,5 Prozent gefallen. Der Rückgang beider Inflationsraten sei stärker ausgefallen, als im Konsens erwartet.
Die Riksbank habe jüngst eingeräumt, dass die Privathaushalte unter starkem finanziellem Druck stünden. Riksbank Gouverneur Thedéen habe angegeben, dass eine Zinssenkung in der ersten Hälfte dieses Jahres "nicht ausgeschlossen werden kann", sofern die Inflationsaussichten "günstig" bleiben würden. Während es auf der Sitzung am 27. März aber noch zu früh sein dürfte, würden die Märkte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung von 4,0 auf 3,75 Prozent auf der Sitzung im Mai auf knapp 60 Prozent taxieren.
In Anbetracht der rückläufigen Inflation und der sich anbahnenden Zinssenkungen habe die Krone zuletzt auf aktuell EUR/SEK 11,459 nachgegeben. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sie bei EUR/SEK 11,375 seitwärts handeln. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)
Die PMIs hätten im Februar jedoch auf eine leichte Verlangsamung der Erholungsdynamik hingewiesen. Obgleich sich die Schrumpfung des Verarbeitenden Gewerbes verlangsamt habe (49,0 ggü. 47,1 Punkten im Januar) sei das Wachstum im Dienstleistungssektor beinahe zum Erliegen gekommen (50,5 ggü. 51,5 Punkten).
Die Riksbank habe jüngst eingeräumt, dass die Privathaushalte unter starkem finanziellem Druck stünden. Riksbank Gouverneur Thedéen habe angegeben, dass eine Zinssenkung in der ersten Hälfte dieses Jahres "nicht ausgeschlossen werden kann", sofern die Inflationsaussichten "günstig" bleiben würden. Während es auf der Sitzung am 27. März aber noch zu früh sein dürfte, würden die Märkte die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung von 4,0 auf 3,75 Prozent auf der Sitzung im Mai auf knapp 60 Prozent taxieren.
In Anbetracht der rückläufigen Inflation und der sich anbahnenden Zinssenkungen habe die Krone zuletzt auf aktuell EUR/SEK 11,459 nachgegeben. Auf Sicht von sechs Monaten könnte sie bei EUR/SEK 11,375 seitwärts handeln. (Währungsbulletin April 2024) (28.03.2024/alc/a/a)
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| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


