Schweden lässt Leitzins unverändert


22.04.16 09:30
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Schweden kämpft, wie nahezu jede Industrienation - mit tiefen Inflationswerten, aber auch mit einer immer festeren Währung, so die Analysten der Oberbank.

Um dem entgegenzuhalten, habe die hiesige Notenbank bereits den Leitzins mehrmals auf ein Niveau von minus 0,50% gesenkt, ein Anleihenkaufprogramm gestartet und mit Interventionen gedroht, um die Krone zu schwächen. Gestern habe das Währungspaar EUR/SEK die für die Notenbank wichtige Marke 9,1500 gekratzt. Der Markt bzw. die Spekulanten würden wissen, dass die Notenbank jenseits der Marke 9,15 aktiv werden könnte, was zu einer kurzen Gegenbewegung bis 9,20 geführt habe.

Bei der gestrigen Sitzung sei der Leitzins mit -0,50% bestätigt worden. Zusätzlich sollten im zweiten Halbjahr weitere 45 Mrd. Kronen (4,9 Mrd. Euro) an Wertpapierkäufen getätigt werden. Längerfristig werde Schweden aber den Leitzins anheben müssen. 2015 sei die Wirtschaft um 4,1% gewachsen und auch die Inflation habe leicht zulegen können. Zuletzt habe der Wert im März bei +0,8% gelegen. Die Vorzeichen stünden - auch wenn es die Schwedische Notenbank nicht hören möchte - sehr günstig und würden für eine feste Krone sprechen. (22.04.2016/alc/a/a)




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