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Schwedische Notenbank: 0,50%-Leitzins erwartet
07.04.14 15:03
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Mit der Industrieproduktion steht die in dieser Woche wichtigste Veröffentlichung für die deutsche Konjunktur unmittelbar heute Morgen an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Grundsätzlich seien die Weichen für ein Anziehen der Produktionsaktivität im 1. Quartal dabei mit Blick auf die guten Sentimentwerte in der Industrie (PMI, ifo) gestellt. Die hohe Dynamik vom Januar (0,8% gg. Vm.) dürfte aber dennoch nicht unmittelbar zu wiederholen sein, denn zu Jahresbeginn habe der Bausektor in besonderem Maße vom milden Winterwetter profitiert. Zudem dürfte der Gegenwind für die deutschen Produzenten zu Jahresbeginn mit Blick auf die wetterbedingten Schwierigkeiten der US-Wirtschaft und die zuletzt enttäuschende Wirtschaftsaktivität in China aber zugenommen haben. Das verdeutliche auch das im Vergleich zum Ende 2013 etwas moderatere Auftragsplus. Man rechne im Februar deshalb mit einem etwas geringeren Output-Plus von 0,2% (Januar: 0,8%).
Während die EZB auf ihrer letzten Sitzung noch einmal die Hände stillgehalten habe, dürfte die jüngste Inflationsentwicklung die schwedische Notenbank am Mittwoch wohl in die "Knie zwingen". Bereits im Dezember habe die Riksbank die vermeintliche Reißleine gezogen und den Leitzins um 25 BP auf 0,75% gesenkt. Bisher lasse sich allerdings nicht erkennen, dass die Maßnahme ihre Wirkung entfalte: In den ersten beiden Monaten des Jahres habe die Teuerung in der Jahresrate mit -0,2% im deflationären Bereich gelegen und eine Besserung sei nicht in Sicht. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt gehen deshalb davon aus, dass der Leitzins um weitere 25 BP auf 0,50% reduziert wird.
Nur einen Tag später, am Donnerstag, entscheide die Bank of England über ihren künftigen geldpolitischen Pfad. In Großbritannien habe die Inflation das zentrale Ziel der britischen Notenbank lange Zeit überschritten. Der Rückgang auf zuletzt 1,7% gg. Vj. gebe den Währungshütern nun den nötigen Spielraum, ihre extrem lockere Geldpolitik noch weiter fortzusetzen, wenngleich sich die konjunkturelle Situation zuletzt stetig verbessert habe.
Die Bank of Japan habe die deflationären Tendenzen zuletzt dank der massiven Abwertung des JPY in den Griff bekommen und dürfte deshalb auf der Sitzung in der Nacht zu Dienstag die Hände stillhalten. (07.04.2014/alc/a/a)
Grundsätzlich seien die Weichen für ein Anziehen der Produktionsaktivität im 1. Quartal dabei mit Blick auf die guten Sentimentwerte in der Industrie (PMI, ifo) gestellt. Die hohe Dynamik vom Januar (0,8% gg. Vm.) dürfte aber dennoch nicht unmittelbar zu wiederholen sein, denn zu Jahresbeginn habe der Bausektor in besonderem Maße vom milden Winterwetter profitiert. Zudem dürfte der Gegenwind für die deutschen Produzenten zu Jahresbeginn mit Blick auf die wetterbedingten Schwierigkeiten der US-Wirtschaft und die zuletzt enttäuschende Wirtschaftsaktivität in China aber zugenommen haben. Das verdeutliche auch das im Vergleich zum Ende 2013 etwas moderatere Auftragsplus. Man rechne im Februar deshalb mit einem etwas geringeren Output-Plus von 0,2% (Januar: 0,8%).
Nur einen Tag später, am Donnerstag, entscheide die Bank of England über ihren künftigen geldpolitischen Pfad. In Großbritannien habe die Inflation das zentrale Ziel der britischen Notenbank lange Zeit überschritten. Der Rückgang auf zuletzt 1,7% gg. Vj. gebe den Währungshütern nun den nötigen Spielraum, ihre extrem lockere Geldpolitik noch weiter fortzusetzen, wenngleich sich die konjunkturelle Situation zuletzt stetig verbessert habe.
Die Bank of Japan habe die deflationären Tendenzen zuletzt dank der massiven Abwertung des JPY in den Griff bekommen und dürfte deshalb auf der Sitzung in der Nacht zu Dienstag die Hände stillhalten. (07.04.2014/alc/a/a)
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