Erweiterte Funktionen
Schweiz: Anhebung des Leitzinses scheint ausgemacht
25.08.23 08:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das schweizerische KOF-Konjunkturbarometer erholte sich im Juli unerwartet vom siebenmonatigen Tiefstand der Vorperiode (90,7 Pkt.) auf 92,2 Punkte, so die Analysten von Postbank Research.
Die Geschäftsaussichten im Dienstleistungssektor hätten sich verbessert, während sich die in der fertigenden Industrie eingetrübt hätten. Damit im Einklang habe der PMI für das Verarbeitende Gewerbe im Juli von 44,9 auf 38,5 Zähler nachgegeben - den niedrigsten Stand seit April 2009. Eine rasche Erholung dürfte durch den anhaltenden Lagerabbau konterkariert werden.
Der Einzelhandelsumsatz sei im Juni um 2,0 Prozent gegenüber dem Vormonat gewachsen. Das Verbrauchervertrauen sei im dritten Quartal 2023 von -29,6 auf -27,1 Punkte gestiegen, während sich die Wirtschaftserwartungen deutlich verbessert hätten.
Die jährliche Inflationsrate sei im Juli 2023 von 1,7 auf 1,6 Prozent zurückgegangen, womit sie den niedrigsten Stand seit Januar 2022 erreicht habe. Die Kernrate, die volatile Posten ausschließe, habe ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent nachgegeben.
Trotz der wiederhergestellten Preisniveaustabilität gebe sich die SNB weiterhin falkenhaft. Wechselkursinterventionen hätten ihre Fremdwährungsreserven im Juli von 725,2 auf 697,6 Milliarden CHF reduziert - das niedrigste Niveau seit Juni 2017. Des Weiteren hätten die Währungshüter etwaige Inflationsrisiken aufgrund von Zweitrundeneffekten betont. Eine Anhebung des Leitzinses von 1,75 auf 2,0 Prozent auf der Sitzung am 21. September scheine ausgemacht. Entsprechend habe sich der Franken bei EUR/CHF 0,959 verfestigt - eine Marke, die er auf Sicht von sechs Monaten gut verteidigen können dürfte. (Ausgabe Währungsbulletin September 2023) (25.08.2023/alc/a/a)
Die Geschäftsaussichten im Dienstleistungssektor hätten sich verbessert, während sich die in der fertigenden Industrie eingetrübt hätten. Damit im Einklang habe der PMI für das Verarbeitende Gewerbe im Juli von 44,9 auf 38,5 Zähler nachgegeben - den niedrigsten Stand seit April 2009. Eine rasche Erholung dürfte durch den anhaltenden Lagerabbau konterkariert werden.
Die jährliche Inflationsrate sei im Juli 2023 von 1,7 auf 1,6 Prozent zurückgegangen, womit sie den niedrigsten Stand seit Januar 2022 erreicht habe. Die Kernrate, die volatile Posten ausschließe, habe ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent nachgegeben.
Trotz der wiederhergestellten Preisniveaustabilität gebe sich die SNB weiterhin falkenhaft. Wechselkursinterventionen hätten ihre Fremdwährungsreserven im Juli von 725,2 auf 697,6 Milliarden CHF reduziert - das niedrigste Niveau seit Juni 2017. Des Weiteren hätten die Währungshüter etwaige Inflationsrisiken aufgrund von Zweitrundeneffekten betont. Eine Anhebung des Leitzinses von 1,75 auf 2,0 Prozent auf der Sitzung am 21. September scheine ausgemacht. Entsprechend habe sich der Franken bei EUR/CHF 0,959 verfestigt - eine Marke, die er auf Sicht von sechs Monaten gut verteidigen können dürfte. (Ausgabe Währungsbulletin September 2023) (25.08.2023/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


