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Staatsanleihen bleiben gefragt - trotz positiver Konjunkturnachrichten
05.10.16 08:45
Alte Leipziger Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Im Euroraum senden die vorliegenden Frühindikatoren derzeit klare Wachstumssignale aus, so die Experten der Alte Leipziger Trust.
So habe das europäische Wirtschaftsvertrauen ein Jahreshoch erreicht, während der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex seinen im Vormonat zu beobachtenden Rückgang wieder kompensiert habe. Für die USA würden Analysten einen weiteren soliden Arbeitsmarktbericht sowie eine Rückkehr des ISM-Indexes in den Expansionsbereich erwarten. Dies werde als Voraussetzung dafür gesehen, dass das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der zweiten Hälfte des Jahres Fahrt aufnehmen könnte.
Die US-Notenbank FED habe die erste Zinserhöhung in diesem Jahr weiter hinausgezögert. Sie habe den Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld vorerst in einer Spanne von 0,25 bis 0,5% belassen. Zugleich habe FED-Chefin Yellen aber signalisiert, dass ein Zinsschritt in diesem Jahr weiterhin möglich sei, sofern "keine neuen großen Risiken hinzukommen und alles auf Kurs bleibt". Zugleich habe Yellen die Unabhängigkeit der Notenbank betont.
Insgesamt bleibe die FED bei ihrer Politik, die Zinsentscheidung von der Datenlage und den Rückmeldungen von der US-Konjunktur abhängig zu machen. Grundsätzlich sei die Notenbank mit dem Verlauf der amerikanischen Konjunktur zufrieden. In ihrem Begleittext zum Zinsentscheid habe sie ein relativ positives Bild gezeichnet, was auf eine baldige Leitzinsanpassung schließen lassen könnte. Wann genau der Zinsschritt erfolge, bleibe jedoch weiter unklar.
Trotz positiver Konjunkturnachrichten aus dem Euroraum seien Staatsanleihen aufgrund der beschriebenen Risiken als "save haven" bei den Anlegern weiterhin stark nachgefragt. Zehnjährige Bunds hätten zuletzt bei -0,14%, fünfjährige bei -0,58% und zweijährige bei -0,69% rentiert. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe mit 166,36 ein neues Kontrakthoch erreicht. Auch in den USA seien die Renditen gefallen. Die Renditen von US-Treasuries mit zehnjähriger Laufzeit seien auf 1,56% gefallen. (Ausgabe Oktober 2016) (05.10.2016/alc/a/a)
So habe das europäische Wirtschaftsvertrauen ein Jahreshoch erreicht, während der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex seinen im Vormonat zu beobachtenden Rückgang wieder kompensiert habe. Für die USA würden Analysten einen weiteren soliden Arbeitsmarktbericht sowie eine Rückkehr des ISM-Indexes in den Expansionsbereich erwarten. Dies werde als Voraussetzung dafür gesehen, dass das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der zweiten Hälfte des Jahres Fahrt aufnehmen könnte.
Insgesamt bleibe die FED bei ihrer Politik, die Zinsentscheidung von der Datenlage und den Rückmeldungen von der US-Konjunktur abhängig zu machen. Grundsätzlich sei die Notenbank mit dem Verlauf der amerikanischen Konjunktur zufrieden. In ihrem Begleittext zum Zinsentscheid habe sie ein relativ positives Bild gezeichnet, was auf eine baldige Leitzinsanpassung schließen lassen könnte. Wann genau der Zinsschritt erfolge, bleibe jedoch weiter unklar.
Trotz positiver Konjunkturnachrichten aus dem Euroraum seien Staatsanleihen aufgrund der beschriebenen Risiken als "save haven" bei den Anlegern weiterhin stark nachgefragt. Zehnjährige Bunds hätten zuletzt bei -0,14%, fünfjährige bei -0,58% und zweijährige bei -0,69% rentiert. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe mit 166,36 ein neues Kontrakthoch erreicht. Auch in den USA seien die Renditen gefallen. Die Renditen von US-Treasuries mit zehnjähriger Laufzeit seien auf 1,56% gefallen. (Ausgabe Oktober 2016) (05.10.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 126,0482 € | 125,1945 € | 0,8537 € | +0,68% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


