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Tschechien: Erste Leitzinssenkung um die Jahreswende
11.10.23 09:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Industrieproduktion in Tschechien sank im Juli erstmals seit sechs Monaten, so die Analysten von Postbank Research.
So habe die Produktion gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent nachgegeben und dabei alle Industriesektoren betroffen. Vor allem der Minenbereich habe die größten Rückgange in der Produktion mit rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.
Die Einzelhandelsumsätze hätten hingegen im Juli "nur" um rund 1,8 Prozent nachgegeben. Analysten hätten hier mit einem deutlicheren Rückgang im Vorfeld gerechnet. Die Umsätze für Kraftstoffe hätten mit über 13 Prozent jedoch deutlich angezogen.
Die Notenbank habe sich auf ihrer geldpolitischen Sitzung im September einstimmig dazu entschieden, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Die Entscheidung sei von den Analysten erwartet worden. Zwar sei im Laufe der Sitzung auch über die Möglichkeit einer Zinssenkung gesprochen worden, doch sei für die Mehrheit der Währungshüter eine Senkung noch nicht in Betracht gekommen.
Die Postbank rechne aktuell mit einer ersten kleineren Leitzinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember. Sollten sich die Konjunkturdaten bis dahin deutlich verschlechtern, sei eine frühere Zinssenkung nicht auszuschließen.
Der EUR/CZK (Tschechische Krone)-Kurs sei in den vergangenen Wochen auch aufgrund der schwachen Konjunkturentwicklung bei den Haupthandelspartnern in der EU unter Druck geraten. Er könnte sich auf Sicht von sechs Monaten auf EUR/CZK 25,00 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Oktober 2023) (11.10.2023/alc/a/a)
So habe die Produktion gegenüber dem Vorjahr um 2,8 Prozent nachgegeben und dabei alle Industriesektoren betroffen. Vor allem der Minenbereich habe die größten Rückgange in der Produktion mit rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet.
Die Notenbank habe sich auf ihrer geldpolitischen Sitzung im September einstimmig dazu entschieden, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Die Entscheidung sei von den Analysten erwartet worden. Zwar sei im Laufe der Sitzung auch über die Möglichkeit einer Zinssenkung gesprochen worden, doch sei für die Mehrheit der Währungshüter eine Senkung noch nicht in Betracht gekommen.
Die Postbank rechne aktuell mit einer ersten kleineren Leitzinssenkung um 25 Basispunkte im Dezember. Sollten sich die Konjunkturdaten bis dahin deutlich verschlechtern, sei eine frühere Zinssenkung nicht auszuschließen.
Der EUR/CZK (Tschechische Krone)-Kurs sei in den vergangenen Wochen auch aufgrund der schwachen Konjunkturentwicklung bei den Haupthandelspartnern in der EU unter Druck geraten. Er könnte sich auf Sicht von sechs Monaten auf EUR/CZK 25,00 abwerten. (Ausgabe Währungsbulletin Oktober 2023) (11.10.2023/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


