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Türkische Notenbank dürfte einheitlichen Leitzinssatz festlegen
09.09.16 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die türkische Volkswirtschaft konnte in den vergangenen Quartalen saisonbereinigt um jeweils rund 1% gg. Vq. zulegen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Gesamtjahr 2015 sei noch ein BIP-Plus von 4,0% verzeichnet worden. Jedoch drohe die konjunkturelle Dynamik in diesem Jahr an Schwung zu verlieren. Im 1. Quartal (+0,8% gg. Vq.) sei der Konsum ein wichtiger Wachstumsträger gewesen. Sowohl vom Staat als auch von den Privathaushalten seien positive Impulse gekommen. Dagegen hätten sich die Unternehmen bei den Investitionen zurückhaltend gezeigt und auch vom Außensektor sei ein negativer Wachstumsbeitrag verzeichnet worden. Diese Tendenzen hätten sich im Zeitraum von April bis Juni fortgesetzt. Der Zuwachs im 2. Quartal dürfte dabei nur noch bei 0,7% gelegen haben, was in der Jahresrate eine Abschwächung auf unter 4% mit sich bringen würde.
Im laufenden Quartal würden der Putschversuch vom Juli und die damit verbundenen politischen Irritationen sowie gesellschaftlichen Spannungen einen Belastungsfaktor für die türkische Wirtschaft darstellen. Deutlich nachlassende Umsätze in der Tourismusbranche und geringere Investitionen aus dem In- und Ausland dürften das BIP spürbar gebremst haben.
Die türkische Notenbank, die zuletzt im August den Zinssatz für gleichtägige Ausleihungen um 25 BP auf 8,50% reduziert habe, werde in diesem Umfeld bestrebt sein, die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Haushalte trotz der hohen Inflation (August: 8,1% gg. Vj.) weiter zu vergünstigen und das geldpolitische Rahmenwerk zudem zu vereinfachen. Perspektivisch dürfte dabei ein einheitlicher Leitzinssatz festgelegt werden. (09.09.2016/alc/a/a)
Im Gesamtjahr 2015 sei noch ein BIP-Plus von 4,0% verzeichnet worden. Jedoch drohe die konjunkturelle Dynamik in diesem Jahr an Schwung zu verlieren. Im 1. Quartal (+0,8% gg. Vq.) sei der Konsum ein wichtiger Wachstumsträger gewesen. Sowohl vom Staat als auch von den Privathaushalten seien positive Impulse gekommen. Dagegen hätten sich die Unternehmen bei den Investitionen zurückhaltend gezeigt und auch vom Außensektor sei ein negativer Wachstumsbeitrag verzeichnet worden. Diese Tendenzen hätten sich im Zeitraum von April bis Juni fortgesetzt. Der Zuwachs im 2. Quartal dürfte dabei nur noch bei 0,7% gelegen haben, was in der Jahresrate eine Abschwächung auf unter 4% mit sich bringen würde.
Im laufenden Quartal würden der Putschversuch vom Juli und die damit verbundenen politischen Irritationen sowie gesellschaftlichen Spannungen einen Belastungsfaktor für die türkische Wirtschaft darstellen. Deutlich nachlassende Umsätze in der Tourismusbranche und geringere Investitionen aus dem In- und Ausland dürften das BIP spürbar gebremst haben.
Die türkische Notenbank, die zuletzt im August den Zinssatz für gleichtägige Ausleihungen um 25 BP auf 8,50% reduziert habe, werde in diesem Umfeld bestrebt sein, die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Haushalte trotz der hohen Inflation (August: 8,1% gg. Vj.) weiter zu vergünstigen und das geldpolitische Rahmenwerk zudem zu vereinfachen. Perspektivisch dürfte dabei ein einheitlicher Leitzinssatz festgelegt werden. (09.09.2016/alc/a/a)
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