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UK: Bank of England dürfte Leitzinsen weiterhin nur zurückhaltend senken
06.12.24 10:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das BIP in Großbritannien sank im September um 0,1% zum Vormonat, so die Analysten von Postbank Research.
Das Wachstum in Q2 sei leicht abwärts auf 0,5% zum Vorquartal revidiert worden - nach einem starken Auftaktquartal (+0,7%). Im dritten Quartal sei das BIP dann lediglich noch um 0,1% zu Q2 gewachsen.
Am Arbeitsmarkt sei der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,8% zum Vorjahr im September um weitere 0,1 Prozentpunkte gesunken.
Der Gesamt-PMI sei im November von 51,8 auf 49,9 Punkte gesunken, der Dienstleistungssektor von 52,0 auf 50,0 Punkte, der Industrie-PMI von 49,9 auf 48,6 Punkte. Der Bau-PMI dürfte ebenfalls gefallen sein.
Die Inflationsrate sei im Oktober unerwartet kräftig von 1,7 auf 2,3% gestiegen, die Kerninflationsrate unerwartet von 3,2 auf 3,3%, die Dienstleistungsinflation von 4,9 auf 5,0%.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im Oktober spürbar nachgegeben.
Die BoE habe Anfang November den Leitzins auf 4,75% gesenkt. Via Overnight Index Swaps werde eine Zinssenkung erst für Anfang Februar eingepreist. Weitere Zinssenkungen würden zurückhaltend betrachtet.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,59% Anfang November auf 4,20% Anfang Dezember gesunken - sie seien primär den US-Renditen gefolgt. Auf Sicht von sechs Monaten dürften sie etwas höher bei etwa 4,26% notieren. (Ausgabe Zinsbulletin Dezember 2024) (06.12.2024/alc/a/a)
Das Wachstum in Q2 sei leicht abwärts auf 0,5% zum Vorquartal revidiert worden - nach einem starken Auftaktquartal (+0,7%). Im dritten Quartal sei das BIP dann lediglich noch um 0,1% zu Q2 gewachsen.
Am Arbeitsmarkt sei der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,8% zum Vorjahr im September um weitere 0,1 Prozentpunkte gesunken.
Die Inflationsrate sei im Oktober unerwartet kräftig von 1,7 auf 2,3% gestiegen, die Kerninflationsrate unerwartet von 3,2 auf 3,3%, die Dienstleistungsinflation von 4,9 auf 5,0%.
Die Einzelhandelsumsätze hätten im Oktober spürbar nachgegeben.
Die BoE habe Anfang November den Leitzins auf 4,75% gesenkt. Via Overnight Index Swaps werde eine Zinssenkung erst für Anfang Februar eingepreist. Weitere Zinssenkungen würden zurückhaltend betrachtet.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,59% Anfang November auf 4,20% Anfang Dezember gesunken - sie seien primär den US-Renditen gefolgt. Auf Sicht von sechs Monaten dürften sie etwas höher bei etwa 4,26% notieren. (Ausgabe Zinsbulletin Dezember 2024) (06.12.2024/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
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| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


