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USA: Erhöhung des Leitzinses auf 0,5% per Jahresende 2015 erwartet
21.01.15 10:08
HSH Nordbank AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Der breit angelegte Aufschwung in den USA wurde zuletzt von ausgabefreudigen Konsumenten gefördert, die angesichts der ölpreisbedingten niedrigeren Rechnungen an der Tankstelle und einer besseren Arbeitsmarktlage zuversichtlicher in die Zukunft schauen, so die Analysten der HSH Nordbank AG.
Einige Sektoren der US-Wirtschaft würden sich jedoch schwer tun mit den gefallenen Ölpreisen, die einige Schiefer-Öl-Unternehmen sogar in Zahlungsschwierigkeiten bringen würden. Darüber hinaus würden sich viele exportorientierte Unternehmen über die relative Stärke des USD beklagen. Sowohl der niedrigere Ölpreis als auch der stärkere USD würden dämpfend auf die Inflation wirken und bei einigen Marktteilnehmern die Erwartung wecken, die US-Notenbank könne mit ihrer ersten Zinserhöhung noch etwas warten.
Diese Sicht werde auch durch die höhere Volatilität an den Aktienmärkten sowie die finanziellen Schwierigkeiten, in die einige Broker und Hedge Fonds durch die plötzliche Aufwertung des Schweizer Franken gekommen sei, angeheizt. Die Analysten würden jedoch unverändert von einer Erhöhung des Leitzinses auf 0,5% per Jahresende 2015 ausgehen. Die langfristigen Renditen dürften - gedämpft durch die Anleiheankäufe in Europa und Japan - zunächst seitwärts tendieren und dann moderat steigen. (21.01.2015/alc/a/a)
Einige Sektoren der US-Wirtschaft würden sich jedoch schwer tun mit den gefallenen Ölpreisen, die einige Schiefer-Öl-Unternehmen sogar in Zahlungsschwierigkeiten bringen würden. Darüber hinaus würden sich viele exportorientierte Unternehmen über die relative Stärke des USD beklagen. Sowohl der niedrigere Ölpreis als auch der stärkere USD würden dämpfend auf die Inflation wirken und bei einigen Marktteilnehmern die Erwartung wecken, die US-Notenbank könne mit ihrer ersten Zinserhöhung noch etwas warten.
Diese Sicht werde auch durch die höhere Volatilität an den Aktienmärkten sowie die finanziellen Schwierigkeiten, in die einige Broker und Hedge Fonds durch die plötzliche Aufwertung des Schweizer Franken gekommen sei, angeheizt. Die Analysten würden jedoch unverändert von einer Erhöhung des Leitzinses auf 0,5% per Jahresende 2015 ausgehen. Die langfristigen Renditen dürften - gedämpft durch die Anleiheankäufe in Europa und Japan - zunächst seitwärts tendieren und dann moderat steigen. (21.01.2015/alc/a/a)
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