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USA: FED hebt weiter kräftig den Leitzins an
29.09.22 11:43
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Dynamik der US-Volkswirtschaft verlangsamte sich im vergangenen Monat wieder, so die Analysten von Postbank Research.
Vor allem aus dem Häusermarkt habe es zuletzt deutliche Abkühlungssignale gegeben.
Die Arbeitslosenquote sei im August leicht auf 3,7% gestiegen. Allerdings habe sich der Anstieg größtenteils durch die höhere Partizipationsrate erklären lassen, die von 62,1% auf 62,4% zugelegt habe.
Die Inflationsrate sei im August weiter zurückgegangen. Mit 8,3% habe die Teuerungsrate allerdings weniger deutlich unter dem Juli-Wert von 8,5% gelegen als von Volkswirten im Vorhinein erwartet worden sei. Daneben habe die Kerninflationsrate mit 6,3% gegenüber Vorjahr überrascht. Sie habe damit einen neuen Jahreshöchststand erreicht.
Aufgrund des weiter bestehenden Inflationsdrucks habe die US- Notenbank FED im September den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 75 Basispunkte angehoben. Weitere starke Leitzinsschritte könnten folgen und dafür sorgen, dass die Renditen insbesondere von Kurzläufern sogar noch weiter steigen würden und damit die Attraktivität des US-Dollars weiter zunehme. Ein Ende des Zinsanhebungszyklus oder gar erste Leitzinssenkungen, wie sie der Markt für 2023 einpreise, seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar.
Der US-Dollar habe in den letzten Wochen zum Euro in einer engen Spanne gehandelt und sei nahe seines 20-Jahres-Hochs verblieben. Auf Sicht von sechs Monaten könnte der US-Dollar zum Euro von aktuellen EUR/USD 0,963 moderat abwerten, sofern Europa ohne eine signifikante Energiekrise gut über den Winter komme. (Währungsbulletin Oktober 2022) (29.09.2022/alc/a/a)
Vor allem aus dem Häusermarkt habe es zuletzt deutliche Abkühlungssignale gegeben.
Die Arbeitslosenquote sei im August leicht auf 3,7% gestiegen. Allerdings habe sich der Anstieg größtenteils durch die höhere Partizipationsrate erklären lassen, die von 62,1% auf 62,4% zugelegt habe.
Aufgrund des weiter bestehenden Inflationsdrucks habe die US- Notenbank FED im September den Leitzins zum dritten Mal in Folge um 75 Basispunkte angehoben. Weitere starke Leitzinsschritte könnten folgen und dafür sorgen, dass die Renditen insbesondere von Kurzläufern sogar noch weiter steigen würden und damit die Attraktivität des US-Dollars weiter zunehme. Ein Ende des Zinsanhebungszyklus oder gar erste Leitzinssenkungen, wie sie der Markt für 2023 einpreise, seien zum aktuellen Zeitpunkt nicht absehbar.
Der US-Dollar habe in den letzten Wochen zum Euro in einer engen Spanne gehandelt und sei nahe seines 20-Jahres-Hochs verblieben. Auf Sicht von sechs Monaten könnte der US-Dollar zum Euro von aktuellen EUR/USD 0,963 moderat abwerten, sofern Europa ohne eine signifikante Energiekrise gut über den Winter komme. (Währungsbulletin Oktober 2022) (29.09.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


