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USA: Inflationsgeschützte Anleihen weiterhin attraktiv
08.09.16 09:34
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Inflationsgeschützte US-Anleihen halten die Experten von Franklin Templeton in ihrem aktuellen "Market Viewpoint" weiterhin für attraktiv.
Am Markt für US-Schatzanleihen seien nach Ansicht der Experten zuletzt im übertriebenen Maß ein langsames Wachstum und ein mittelfristig konservativer Zinserhöhungspfad eingepreist. Die Experten würden die Bewertungen für die US-TIPS -Breakevens daher attraktiv einschätzen. Da es jedoch keine unmittelbaren Impulse gebe, die den Markt dazu bewegen würden, sich den Projektionen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank für US-Leitzinserhöhungen anzunähern, würden US-Schatzanleihen wahrscheinlich auch in Zukunft ein positives Carry oder einen Renditevorteil gegenüber Barmitteln aufweisen. Mittel- bis langfristig schätze man TIPS-Breakevens jedoch zum 31. August als günstig ein.
Die Indikatoren für den US-Arbeitsmarkt hätten sich verbessert und würden der Ansicht der Experten zufolge gute Voraussetzungen für künftige Lohnsteigerungen bieten. Zudem scheine sich die Lücke zwischen der tatsächlichen Arbeitslosenquote und der inflationsstabilen Arbeitslosigkeit (NAIRU) geschlossen zu haben. Die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA habe die Konsensschätzung im Juli übertroffen. Die Inflation im Dienstleistungssektor, ausgenommen Energiedienstleister, tendiere nach oben, was die Breakevens bei TIPS begünstige.
Die Konjunkturdaten seien gedämpft gewesen, hätten sich aber in letzter Zeit aufgehellt. Für die Experten von Franklin Templeton scheint es unwahrscheinlich, dass eine Konjunkturflaute in den USA unmittelbar bevorstehe. Darüber hinaus würden sie den Rückgang beim TIPS-Angebot für einen positiven technischen Indikator halten. Außerdem seien sie der Auffassung, dass die US-Notenbank (FED) aufgrund globaler Bedenken auf Nummer sicher gehen und es zulassen könnte, dass die Inflation das gesetzte Ziel überschreite. Zu den Risiken für dieses Szenario würden stark fallende Energiepreise, ein enttäuschendes Wachstum, eine größere Flaute im US-Arbeitsmarkt als erwartet und eine von außerhalb der USA importierte Deflation zählen. (Ausgabe September 2016) (08.09.2016/alc/a/a)
Am Markt für US-Schatzanleihen seien nach Ansicht der Experten zuletzt im übertriebenen Maß ein langsames Wachstum und ein mittelfristig konservativer Zinserhöhungspfad eingepreist. Die Experten würden die Bewertungen für die US-TIPS -Breakevens daher attraktiv einschätzen. Da es jedoch keine unmittelbaren Impulse gebe, die den Markt dazu bewegen würden, sich den Projektionen des Offenmarktausschusses der US-Notenbank für US-Leitzinserhöhungen anzunähern, würden US-Schatzanleihen wahrscheinlich auch in Zukunft ein positives Carry oder einen Renditevorteil gegenüber Barmitteln aufweisen. Mittel- bis langfristig schätze man TIPS-Breakevens jedoch zum 31. August als günstig ein.
Die Indikatoren für den US-Arbeitsmarkt hätten sich verbessert und würden der Ansicht der Experten zufolge gute Voraussetzungen für künftige Lohnsteigerungen bieten. Zudem scheine sich die Lücke zwischen der tatsächlichen Arbeitslosenquote und der inflationsstabilen Arbeitslosigkeit (NAIRU) geschlossen zu haben. Die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA habe die Konsensschätzung im Juli übertroffen. Die Inflation im Dienstleistungssektor, ausgenommen Energiedienstleister, tendiere nach oben, was die Breakevens bei TIPS begünstige.
Die Konjunkturdaten seien gedämpft gewesen, hätten sich aber in letzter Zeit aufgehellt. Für die Experten von Franklin Templeton scheint es unwahrscheinlich, dass eine Konjunkturflaute in den USA unmittelbar bevorstehe. Darüber hinaus würden sie den Rückgang beim TIPS-Angebot für einen positiven technischen Indikator halten. Außerdem seien sie der Auffassung, dass die US-Notenbank (FED) aufgrund globaler Bedenken auf Nummer sicher gehen und es zulassen könnte, dass die Inflation das gesetzte Ziel überschreite. Zu den Risiken für dieses Szenario würden stark fallende Energiepreise, ein enttäuschendes Wachstum, eine größere Flaute im US-Arbeitsmarkt als erwartet und eine von außerhalb der USA importierte Deflation zählen. (Ausgabe September 2016) (08.09.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


