USA: Leitzinssenkungen dürften nun Winterpause machen


02.02.26 09:45
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Verbraucherpreise lagen im November und in der Kernrate auch im Dezember unterhalb der Erwartungen, so die Analysten von Postbank Research.

Im Dezember habe die Inflationsrate wie im Vormonat bei 2,7% gelegen, die Kernrate sei von 2,7% auf 2,6% gesunken.

Der Arbeitsmarktbericht für Dezember habe ein gemischtes Bild geliefert: Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sei mit 50.000 Stellen geringer als erwartet gestiegen, die beiden Vormonate seien leicht abwärts revidiert worden. Die Arbeitslosenquote sei jedoch unerwartet von abwärts revidierten 4,5% im November auf 4,4% gesunken.

Der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes sei im Dezember unerwartet von 48,2 auf 47,9 Zähler gesunken, die Subindices der Neuaufträge bzw. Beschäftigung hätten trotz eines leichten Anstiegs unterhalb der Expansionsschwelle verharrt. Der ISM-Index der Dienstleistungen sei ebenfalls unerwartet robust von 52,6 auf 54,4 aufwärts geklettert. Hier seien die Subindices für die Neuaufträge und für die Beschäftigung kräftig in die Expansionszone angestiegen.

Das Conference Board Verbrauchervertrauen sei im Dezember leicht gesunken, der Uni-of-Michigan-Index habe sich hingegen im Januar befestigt.

Die Swapmärkte würden nach der Dezember-Zinssenkung die nächste mit 85%iger Wahrscheinlichkeit für Juni 2026 einpreisen, für 2026 insgesamt knapp 50 Basispunkte.

Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries habe in den vergangenen Wochen seit Mitte Dezember zwischen 4,10% und 4,20% verharrt und habe sich zuletzt um 4,15% stabilisiert.

Unser Basisszenario ist, dass sie Ende Juni 2026 etwas höher bei 4,30% rentieren, so die Analysten von Postbank Research. (Zinsbulletin Januar 2026) (02.02.2026/alc/a/a)





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