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USA: Umfeld für Leitzinsanhebung wird immer günstiger
15.06.15 12:33
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Die in der vergangenen Woche gemeldeten erfreulichen Zahlen zur Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze sprechen für eine positive Entwicklung der US-Wirtschaft, so die Analysten der NORD LB.
Nachdem bereits ziemlich starke Angaben zur Lage am Arbeitsmarkt veröffentlicht worden seien, erhöhe sich nun der Druck auf die US-Notenbank weiter; in der Tat sei eine Leitzinsanhebung im Jahr 2015 durch die neuen Zahlen zum Konsumverhalten im Mai noch deutlich wahrscheinlicher geworden. Die Daten würden die Hoffnung auf eine ausgeprägte Erholung der US-Wirtschaft stützen, was für anhaltende Besserungstendenzen am Arbeitsmarkt spreche. Der FED sollte dieses Umfeld die Entscheidung für eine zeitnähere Leitzinsanhebung natürlich einfacher machen. Zudem hätten einige Notenbanker offenbar größere Sorgen um eine mögliche Spekulationsblase am Markt für kurzlaufende US-Anleihen, welche auch auf andere Vermögenspreise - vor allem den US-Aktienmarkt - wirken könnte.
Weiterhin grbr es in den USA einen nicht zu unterschätzenden politischen Druck, der die Zentralbank zu einem etwas schnelleren Handeln bewegen könnte, um später nicht der Kritik ausgesetzt zu sein, man habe - wie bereits nach dem Platzen der "New-Economy-Bubble" im Jahr 2001- zu zaghaft agiert und mit einer übermäßig expansiven Geldpolitik für unnötigen Stress an den Finanzmärkten gesorgt. In dieser Woche werde die US-Notenbank nach Auffassung der Analysten der NORD LB aber keinen ausgeprägten Aktivismus an den Tag legen. Es möge zwar dezente Signale in Richtung perspektivisch höherer US-Leitzinsen geben, klare Hinweise in diese Richtung erwarte man aber noch nicht. (15.06.2015/alc/a/a)
Nachdem bereits ziemlich starke Angaben zur Lage am Arbeitsmarkt veröffentlicht worden seien, erhöhe sich nun der Druck auf die US-Notenbank weiter; in der Tat sei eine Leitzinsanhebung im Jahr 2015 durch die neuen Zahlen zum Konsumverhalten im Mai noch deutlich wahrscheinlicher geworden. Die Daten würden die Hoffnung auf eine ausgeprägte Erholung der US-Wirtschaft stützen, was für anhaltende Besserungstendenzen am Arbeitsmarkt spreche. Der FED sollte dieses Umfeld die Entscheidung für eine zeitnähere Leitzinsanhebung natürlich einfacher machen. Zudem hätten einige Notenbanker offenbar größere Sorgen um eine mögliche Spekulationsblase am Markt für kurzlaufende US-Anleihen, welche auch auf andere Vermögenspreise - vor allem den US-Aktienmarkt - wirken könnte.
Weiterhin grbr es in den USA einen nicht zu unterschätzenden politischen Druck, der die Zentralbank zu einem etwas schnelleren Handeln bewegen könnte, um später nicht der Kritik ausgesetzt zu sein, man habe - wie bereits nach dem Platzen der "New-Economy-Bubble" im Jahr 2001- zu zaghaft agiert und mit einer übermäßig expansiven Geldpolitik für unnötigen Stress an den Finanzmärkten gesorgt. In dieser Woche werde die US-Notenbank nach Auffassung der Analysten der NORD LB aber keinen ausgeprägten Aktivismus an den Tag legen. Es möge zwar dezente Signale in Richtung perspektivisch höherer US-Leitzinsen geben, klare Hinweise in diese Richtung erwarte man aber noch nicht. (15.06.2015/alc/a/a)
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