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US-Credits profitieren von globaler Jagd nach Renditen
24.03.16 10:30
NN Investment Partners
Den Haag (www.anleihencheck.de) - Der Anfang des Jahres beobachtete Run auf US-Staatsanleihen, als Anleger nach sicheren Häfen suchten, erlebt derzeit eine Kehrtwende. Grund sind die überraschend guten Wirtschaftsdaten aus den USA, so die Experten von NN Investment Partners.
Im Gegensatz zur Eurozone und Japan, wo sich die Economic-Surprise-Indices seit Januar verschlechtert hätten, finde in den USA ein Umschwung statt: Die volkswirtschaftlichen Rahmendaten seien spürbar freundlicher. Im Zusammenspiel mit der wenig entgegenkommenden Geldpolitik der Zentralbanken weltweit, ergebe dies günstigere Perspektiven für USD-Investment-Grade und High-Yield-Titel.
Dazu Evan Moskovit, Lead Portfolio Manager Global Investment Grade and US IG Grade Credit:
"Angesichts der günstigeren US-Daten sowie der weltweiten Jagd nach Renditen, werden sich aller Voraussicht nach nicht nur die Rahmendaten für USD-Schuldtitel, sondern auch für Euro Credits verbessern. Der Renditeunterschied zwischen USD- und Euro-Titeln dürfte sich vor allem im Investment-Grade-Segment verengen."
Nach Angaben von NNIP seien US IG und HY mit Renditen von 3,56 Prozent bzw. 8,85 Prozent äußerst attraktiv. Das gelte vor allem im Vergleich mit ihren europäischen Pendants, die nur Renditen in Höhe von 1,76 Prozent bzw. 5,77 Prozent abwerfen würden.
Moskovit weiter: "Die Spreads bei USD Credits liegen im Gegensatz zu den Spreads von EUR-Titeln über ihrem Langfristdurchschnitt, und zwar sowohl bei Investment Grade als auch High Yield. Dadurch, dass die EZB Bereitschaft signalisiert hat, in Euro denominierte Unternehmensanleihen aufzukaufen, hat sich die Rendite- und Spread-Differenz zwischen in USD und Euro denominierten Titeln zugunsten der US-Werte weiter vergrößert."
"Rund 30 Prozent der im Euro Aggregate Bond Index vertretenen Werte rentieren negativ, während das Segment der US-Hochzinsanleihen in der vergangenen Woche Rekordzuflüsse erlebte. US IG sind derzeit besonders stark nachgefragt. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass Investoren, die sich insbesondere von Bewertungen leiten lassen, USD-Werte in Euro denominierten Titeln vorziehen werden." (24.03.2016/alc/a/a)
Im Gegensatz zur Eurozone und Japan, wo sich die Economic-Surprise-Indices seit Januar verschlechtert hätten, finde in den USA ein Umschwung statt: Die volkswirtschaftlichen Rahmendaten seien spürbar freundlicher. Im Zusammenspiel mit der wenig entgegenkommenden Geldpolitik der Zentralbanken weltweit, ergebe dies günstigere Perspektiven für USD-Investment-Grade und High-Yield-Titel.
Dazu Evan Moskovit, Lead Portfolio Manager Global Investment Grade and US IG Grade Credit:
Nach Angaben von NNIP seien US IG und HY mit Renditen von 3,56 Prozent bzw. 8,85 Prozent äußerst attraktiv. Das gelte vor allem im Vergleich mit ihren europäischen Pendants, die nur Renditen in Höhe von 1,76 Prozent bzw. 5,77 Prozent abwerfen würden.
Moskovit weiter: "Die Spreads bei USD Credits liegen im Gegensatz zu den Spreads von EUR-Titeln über ihrem Langfristdurchschnitt, und zwar sowohl bei Investment Grade als auch High Yield. Dadurch, dass die EZB Bereitschaft signalisiert hat, in Euro denominierte Unternehmensanleihen aufzukaufen, hat sich die Rendite- und Spread-Differenz zwischen in USD und Euro denominierten Titeln zugunsten der US-Werte weiter vergrößert."
"Rund 30 Prozent der im Euro Aggregate Bond Index vertretenen Werte rentieren negativ, während das Segment der US-Hochzinsanleihen in der vergangenen Woche Rekordzuflüsse erlebte. US IG sind derzeit besonders stark nachgefragt. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass Investoren, die sich insbesondere von Bewertungen leiten lassen, USD-Werte in Euro denominierten Titeln vorziehen werden." (24.03.2016/alc/a/a)


