US-Geldpolitik im Schatten des Wahlkampfes, Draghi nimmt Regierungen der Eurozone in die Pflicht


30.09.16 10:58
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Ausgerechnet die Deutsche Bank, das einstige traditionsreiche Vorzeige-Institut der deutschen Finanzbranche, ist derart ins Taumeln geraten, dass längst Forderungen nach Staatshilfen laut geworden sind, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Das ohnehin knapp bemessene Eigenkapital des größten deutschen Geldhauses drohe durch eine enorme Strafe aus den USA in der Größenordnung von 14 Mrd. US-Dollar so stark dezimiert zu werden, dass Zweifel aufkämen, ob die Deutsche Bank dies noch aus eigener Kraft werde bewältigen können. Zwar dementiere die Bundesregierung die Option eines staatlichen Eingriffs und auch das Institut selbst weise die Notwendigkeit einer staatlichen Rettung zurück. Es sei allerdings abzuwarten, was im Ernstfall passieren werde.

Die Märkte würden weiterhin nervös bleiben, was sich an der Kursentwicklung der Deutschen Bank ablesen lasse, deren Titel sich genauso wie bei Aktien auch am Rentenmarkt zumindest im kurz- und mittelfristigen Bereich im freien Fall befänden. So sei ein 2016 emittierter Bond (ISIN DE000DL19SQ4 / WKN DL19SQ) der Deutschen Bank, der 3/2019 fällig werde, auf ca. 98,68% abgerutscht, nachdem noch am 07.09. ein neues Jahreshoch mit 101,35% erreicht worden sei. Die Rendite liege hier bei ca. 1,55%. Ebenso sei die Entwicklung im fünfjährigen Bereich verlaufen, was an einem Bond (ISIN DE000DB7XJB9 / WKN DB7XJB) mit Laufzeit 9/2021 abzulesen sei. Dieser Titel sei auf rund 98,03% abgefallen, nachdem der Kurs ebenfalls am 07.09. mit 102,828% ein Zwölfmonatshoch erklommen habe. Parallel dazu sei die Rendite hier auf ca. 1,67% gestiegen.

Doch es sei nicht nur die eigenkapitalschwache Deutsche Bank, die massiv unter Druck geraten sei. Mit den Schwerpunkten Deutschland und Italien sei eine ganze Reihe von europäischen Finanzwerten ins Trudeln geraten, was die Krise des Bankensektors insgesamt offenbare. So wolle die Commerzbank bis zum Jahr 2020 rund 9.000 Stellen abbauen und damit die Belegschaft um fast ein Fünftel reduzieren. Ebenso habe die Barclays Bank in UK vor kurzem gemeldet, rund 14.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen.

Als italienische Krisenbank mache indessen weiterhin das Institut Monte dei Paschi di Siena von sich reden. Die Bank, die unter einem Bündel fauler Kredite leide, erwäge durch die Umwandlung von Anleihen in Aktien, das Volumen einer geplanten Kapitalerhöhung zu drücken. Eine drohende Kapitalerhöhung möglichst gering zu halten, plane auch die italienische Großbank UniCredit durch zahlreiche Anteilsverkäufe. Dadurch sollten bis zu 10 Mrd. Euro zusammenkommen, während durch die Emission neuer Aktien wiederum 5 Mrd. Euro bis 6 Mrd. Euro eingenommen werden sollten.

Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi versuche Druck gegen die Staaten der Eurozone aufzubauen. Gestern vor dem Deutschen Bundestag ebenso wie am Montag vor dem Europäischen Parlament habe der EZB-Chef die Regierungen zum Handeln in Wirtschaftsfragen aufgefordert. Als Voraussetzung für einen Anstieg der langfristigen Zinsen habe er mehr Investitionen und Strukturreformen seitens der Staaten - zur Steigerung von Wachstum und Produktivität genannt. Zunächst müssten die Maßnahmen der EZB jedoch ihre volle Wirkung entfalten können. "Und dazu müssen andere Politikbereiche sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene wesentlich entschlossener beitragen", habe der EZB-Chef gefordert.

Nationale Regierungen müssten Maßnahmen ergreifen, um das Wachstum zu entfesseln, die Arbeitslosigkeit zu senken und die Schwächsten zu schützen, habe er bereits vor dem Europaparlament betont. Nur auf diese Weise könne der öffentlichen Unzufriedenheit mit den europäischen Institutionen entgegengewirkt werden.

Dabei habe er sein Credo wiederholt, dass die EZB die Probleme nicht alleine lösen könne. Damit habe Draghi seine Forderungen an die Politik weiter verschärft. Die EZB alleine könne es tatsächlich nicht richten. Vielmehr seien es vielfach die Regierungen, die die Zeit verstreichen lassen würden, die ihnen die Notenbank durch ihre Nullzinspolitik erkauft habe. Seinen Kritikern im Deutschen Bundestag habe Draghi gesagt, dass die Geldpolitik der EZB nicht der Hauptfaktor für die geringe Rentabilität der Banken sei. Es werde vergessen, dass zahlreiche Institute die sinkenden Zinserträge durch mehr Kredite, einen besseren Schuldendienst und einen geringeren Zinsaufwand mehr als ausgleichen könnten. Einige Banken müssten ihre Geschäftsmodelle möglicherweise an das derzeitige Niedrigzinsumfeld anpassen, aber auch ihre eigenen strukturellen Probleme angehen, so der EZB-Chef.

Die Staaten sollten ihre Ausgabenpolitik daher wachstumsfreundlicher gestalten und Wirtschaftsreformen durchführen, fordere Draghi. Auf diese Weise solle nach seiner Vorstellung die Politik der EZB im Kampf gegen die niedrige Inflation unterstützt werden. Dabei mache er klar: "Nur Strukturreformen können für nachhaltiges Wachstum sorgen."

Darüber hinaus habe Draghi in Brüssel vor einem langwierigen Brexit-Prozess gewarnt. Für ihn sei es klar, dass die Konsequenzen umso bedeutsamer würden, je länger die Unsicherheit über das endgültige Ergebnis anhalte. Das Schicksal Großbritanniens habe nach seiner Überzeugung einen Einfluss auf die Euroraum-Wirtschaft. "Timing, Entwicklung und Endergebnis" der Austrittsverhandlungen würden letztlich darüber entscheiden, wie sehr die Entscheidung auf der Euroraum-Wirtschaft lasten werde, habe er gesagt. Unabhängig von der Art der künftigen Beziehung zwischen Großbritannien und der EU sei es äußerst wichtig, dass die Integrität des Binnenmarkts respektiert werde.

"Am Ende siegt dann doch die Abgeklärtheit über das Gebell", habe der "Spiegel" geurteilt. Nachdem Donald Trump das erste TV-Duell im Ringen um das US-Präsidentenamt gegen seine Rivalin Hillary Clinton nach übereinstimmender Meinung rational agierender Beobachter verloren habe, lasse es sich mit der nötigen Distanz nochmals auf die Sitzung der US-Notenbank vom Mittwoch vergangener Woche blicken.

Die FED habe im Schatten des Wahlkampfes die FED Funds Rate bekanntlich erwartungsgemäß in der Bandbreite zwischen 0,25% und 0,5% belassen. Damit werde ein Zinsschritt im Dezember wahrscheinlicher, wie ein solcher auch schon im vergangenen Jahr kurz vor Weihnachten erfolgt sei. FED-Chefin Yellen habe klar gemacht, dass die Argumente für eine Zinsanhebung stärker geworden seien. Sie wolle jedoch noch warten, bis sich die Volkswirtschaft den geldpolitischen Zielen, Vollbeschäftigung und Preisstabilität, weiter angenähert habe.

Betrachte man die Projektionen der Notenbank, so werde klar, dass die FED bei der weiteren geldpolitischen Straffung 2016 und 2017 noch behutsamer vorgehen wolle als gedacht. So würden Mitglieder des Offenmarktausschusses die durchschnittlichen Leitzinserwartungen für 2017 und 2018 um 50 Basispunkte niedriger einschätzen - und zwar bei 1,1% bzw. 1,8% - womit sie verringerten Wachstums- und Inflationserwartungen Rechnung tragen würden.

Auch wenn die FED die jüngsten Konjunkturdaten positiver einschätze, habe sie ihre Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft für das laufende Jahr von 2% auf 1,8% gesenkt. Außerdem würden Yellen und Co. damit rechnen, dass die Inflation erst 2018 die Zielmarke von 2% erreichen werde. Damit scheine die Notenbank trotz aller lautstarken Töne im US-Wahlkampf kühlen Kopf zu bewahren, indem sie weiterhin äußerst vorsichtig agiere.

Unterm Strich sei damit eine Zinsanhebung im Dezember wahrscheinlich geworden. Allerdings bleibe die Unsicherheit über den Ausgang der US-Wahl in den kommenden Wochen erhalten. Erst wenn in der Nacht vom 8. November die Stimmen ausgezählt seien, werde man klarer sehen können.

Aufgrund der fehlenden Nachfrage durch Investoren habe die Lufthansa die Emission einer Anleihe im Volumen von 500 Mio. Euro am Montag kurzerhand abgesagt. Hintergrund scheine der Umstand, dass die Fluggesellschaft potenziellen Investoren nicht die Vergünstigungen gewährt habe, die diese gefordert hätten. Wie zu hören gewesen sei, hätten diese bemängelt, die Lufthansa habe sich nicht auf Zugeständnisse bei den Konditionen eingelassen.

Aufgrund des Anleihekaufprogramms der EZB, das ohnehin eine hohe Nachfrage generiere, hätten Emittenten bisher ihre Anleihebedingungen weitgehend durchdrücken können. Lufthansa habe nun offenbar den Bogen überspannt, was die Investoren dazu gebracht habe, sich zurückzuziehen. Die Lufthansa habe erklärt, sie habe sich "mit Rücksicht auf den im gegenwärtigen Marktumfeld erzielbaren Preis und die Ziele des Unternehmens" entschieden, die Emission derzeit nicht weiterzuverfolgen. An der geplatzten Transaktion beteiligt gewesen seien die Investmentbanken Barclays, Goldman Sachs, UBS und UniCredit.

Indessen sei vorgestern Abend bekannt geworden, dass sich die Lufthansa mit Air Berlin einig geworden sei über die Miete von bis zu 40 Flugzeugen samt Besatzung ab dem Sommerflugplan im März 2017. Weitere 35 Flieger sollten in einer separaten Geschäftseinheit zusammengefasst werden, mit dem Ziel, strategische Optionen zu überdenken. Damit würde die Flotte der dauerkriselnden Air Berlin auf rund 75 Flugzeuge halbiert werden. Darüber hinaus plane Air Berlin die Entlassung von rund 1.200 Beschäftigten.

Ungeachtet aller Krisenmeldungen versprühe die deutsche Wirtschaft Optimismus. Nachdem der ifo-Index noch im August mit einem Einbruch auf das Brexit-Votum der Briten reagiert habe, klettere das Konjunkturbarometer nun auf den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren.

Entgegen vieler Erwartungen habe sich damit die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im September deutlich aufgehellt. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei auf 109,5 Punkte von 106,3 Zählern im Vormonat gestiegen. Zuvor habe es zwei Rückgänge in Folge gegeben. "Die deutsche Wirtschaft erwartet einen goldenen Herbst", habe dazu ifo-Präsident Clemens Fuest gesagt.

Die kräftige Stimmungsaufhellung zeige, dass der starke Rückgang im Vormonat auf Einmalfaktoren wie die Brexit-Entscheidung zurückzuführen sei. Vor allem sei es die Bauwirtschaft, die für den Indexanstieg sorge, während andere Industriebereiche teilweise eine schwache Auftragslage vorweisen würden. Vielleicht könnte sich dies mit Blick auf China bald ändern, die überraschend einige gute Konjunkturdaten vermeldet hätten. Ob das Stimmungshoch nur vorübergehender Natur sei oder sich stabilisieren könne, müsse sich erst noch zeigen.

In dieser Handelswoche seien erneut einige Firmen am Primärmarkt aktiv gewesen. Neben BASF und Vodafone hätten auch die Autovermietung AVIS sowie das führende Immobilienunternehmen Gecina mit Sitz in Paris erfolgreich neue Anleihen am Kapitalmarkt emittiert.

Der Chemiekonzern BASF habe einen 500 Mio. Euro schweren Bond (ISIN DE000A2BPA51 / WKN A2BPA5) mit privatanleger-freundlicher Mindeststückelung von 1.000 Euro emittiert und sich ein optionales Kündigungsrecht (Make-Whole-Option) in den Anleihebedingungen festschreiben lassen. Dem Investor werde jährlich bis zur Fälligkeit am 06.10.2031 ein Zins von 0,875% gezahlt. Das Pricing erfolge bei +38 Bps über Mid Swap, was einem Ausgabepreis von 98,514 entspreche.

Der Telekomunikationsdienstleister Vodafone habe 750 Mio. Euro erfolgreich platzieren können. Der Bond (ISIN XS1499604905 / WKN A18635) sei am 30.01.2024 fällig und werfe jährlich 0,5% Zinsen ab. Der Emissionsspread habe bei +60 Bps über Mid Swap gelegen, was einem Ausgabepreis von 99,221% gleichkomme.

Auch Gecina habe sich günstige Konditionen für 500 Mio. Euro am Kapitalmarkt gesichert. Das französische Immobilienunternehmen zahle seinen Kunden einen Kupon in Höhe von jährlich 1,00%. Fällig werde die Anleihe (ISIN FR0013205069 / WKN A1861E) am 30.01.2029. Der Reoffer-Preis sei mit 99,105 festgeschrieben worden, was +115,90 Bps über der vergleichbaren Bundesanleihe entspreche. Gecina habe sich wie BASF und auch AVIS ein optionales Kündigungsrecht (Make-Whole-Option) in die Anleihebedingungen festschreiben lassen.

Neue Autos würden bekanntlich Geld kosten. Daher sei es für die Autovermietung AVIS umso erfreulicher, dass sie bei den Investoren 300 Mio. Euro habe einsammeln können. Der Bond (ISIN XS1496337236 / WKN A186TY) mit einer Fälligkeit am 15.11.2024 sei mit einem Kupon von 4,125% ausgestattet, der halbjährlich gezahlt werde. Die Anleihe sei zu pari emittiert worden. Alle drei Bonds von Vodafone, Gecina und AVIS hätten eine Mindeststückelung von 100.000 Euro und dürften sich daher vornehmlich an institutionelle Anleger richten.

Die im Moment rege Emissionstätigkeit werde sich auch in den kommenden Tagen fortsetzen. So stünden bereits Hutchison, ENBW, LANXESS und Veolia in den Startlöchern, um sich zu aktuell günstigen Konditionen am Kapitalmarkt zu refinanzieren.

Die Sorgenfalten der Marktteilnehmer würden dieser Tage nicht weniger. Die allgemeine Unsicherheit, die momentan zweifelsfrei aufgrund der aktuellen Entwicklung um die Deutsche Bank herrsche, schlage sich auf den Rentenmarkt nieder.

So mache das Sorgenbarometer seinem Namen wieder einmal alle Ehre und setze seinen seit Tagen anhaltenden Aufstieg weiter fort. Aufgrund der momentanen Lage in der deutschen Bankenlandschaft stünden deutsche Bundesanleihen als ein Hort der Sicherheit bei den Marktteilnehmern hoch im Kurs. Infolgedessen habe der Euro-Bund-Future deutlich zulegen können, der Dezember-Kontrakt sei auf ein neues Hoch bei 166,27% gestiegen. Dies wiederum habe für stark fallende Renditen gesorgt. So habe die zehnjährige Benchmark-Anleihe zeitweise bei -0,161% unweit ihres Rekordtiefs von -0,205% von Anfang Juli notiert. Zum Vergleich, nach einem kurzen Schwächeanfall Mitte September habe das Rentenbarometer noch bei 162,56 Punkten notiert, die Bundrendite habe damals kurzzeitig sogar im positiven Bereich gelegen. Nach den Kursgewinnen der vergangen Tage habe der Bund-Future gestern Morgen leichter bei 165,85% notiert.

Aus Sicht der Charttechnik sei der starke Widerstand bei 165,63% (Hoch 24. Juni) durchbrochen worden. Das Augenmerk richte sich demnach auf das neue September-Hoch bei 166,27%. Der Blick in die andere Richtung offenbare die nächste Unterstützung um die wichtige Marke von 165% respektive 164,50%.

Der Mexikanische Peso (MXN) sei nach dem ersten Fernsehduell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump deutlich angestiegen. Vom Monats-Hoch am 26.09.2016 in Höhe von 22,4468 MXN sei der Kurs zur europäischen Gemeinschaftswährung am Dienstagmorgen auf ein Niveau von 21,85 MXN gefallen.

Hintergrund für die Aufwertung des MXN sei wohl der Ausgang der ersten Fernsehdebatte. Zuvor sei der MXN im Vergleich zum Monatsanfang, wo er in einer Range zwischen 20,50 MXN und 21,50 MXN gehandelt worden sei, deutlich unter Druck geraten, da Donald Trump mehr und mehr Chancen eingeräumt worden seien, die Wahl zum US-Präsidenten für sich entscheiden zu können. Er habe sich im Wahlkampf für eine harte Abgrenzungspolitik gegenüber dem Nachbarstaat Mexiko stark gemacht. Trumps Überlegungen seien hin bis zum Bau einer Grenzmauer gegangen. Da wie zuvor bereits erwähnt, das erste Duell der beiden Präsidentschaftskandidaten zugunsten von Hillary Clinton gewertet werden könne, erkläre sich die Erholung des MXN. Aktuell handle der Euro um die Marke von 21,79 MXN.

Im Gegensatz zum MXN sei das GBP ins Straucheln gekommen. Denn am 22.09.2016 habe der britische Außenminister Boris Johnson bekannt gegeben, dass Großbritannien Anfang 2017 die Austrittserklärung aus der Europäischen Union nach Artikel 50 abgeben wolle.

Aktuell teste der Euro das Hoch vom 16.08.2016 bei 0,8725 GBP. Auch die Zahlen würden aktuell nicht für eine Erholung des GBP sprechen. Die von der British Bankers' Association genehmigten Hypotheken seien im Juli um 700 auf 37.000 gesunken und würden einen guten Indikator für den britischen Immobilienmarkt darstellen. Würden die Anträge steigen, deute dies auf einen gesunden Immobilienmarkt hin, der wiederum zu einer positiven Entwicklung der gesamten britischen Wirtschaft beitragen könne. Des Weiteren seien die Erwartungen für Aufträge in der britischen Industrie im September weiterhin niedrig. Der entsprechende CBI-Index habe den Prognosen von -5 Punkten entsprochen.

Auch die Bank of England halte weiter an der bisherigen Geldpolitik fest und belasse den Leitzins bei 0,25%. Daher dürfe man gespannt sein, ob und wenn ja, wann das Hoch vom 26.08.2016 bei 0,8725 GBP gerissen werde. Dann würde das nächste Hoch vom 25.02.2013 bei 0.8815 GBP in den Fokus rücken. Der Euro handle um die Marke von 0,86 GBP.

In dieser Woche hätten auf den Kauflisten der Investoren überwiegend Anleihen lautend auf MXN, Brasilianische Real, US-Dollar sowie vereinzelt Autowerte auf Australische Dollar gestanden.

Disclaimer

Die Baader Bank AG ist eine der führenden Investmentbanken für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten.

Als Market Maker ist die Bank für die börsliche und außerbörsliche Preisfindung von über 800.000 Finanzinstrumenten verantwortlich.

Im Investment Banking entwickelt sie Finanzierungslösungen für Unternehmen und bietet institutionellen Anlegern umfassende Dienstleistungen beim Vertrieb und dem Handel von Aktien, Anleihen und Derivaten. (Ausgabe vom 29.09.2016) (30.09.2016/alc/a/a)





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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009652644 965264 132,00 € 124,26 €
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