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US-Kurzläufer als Sicherungsinstrumente
17.07.18 11:16
Moventum
Luxembourg (www.anleihencheck.de) - Die Rentenmärkte sind in Europa von wachsender politischer Unsicherheit, in den USA vom Zinserhöhungskurs der FED geprägt, so die Anlageexperten der Luxemburger Fondsplattform Moventum.
Der Luxemburger Portfoliomanager Moventum SCA nutze deshalb vor allem Instrumente, die von einer erhöhten Unsicherheit an den Märkten profitieren würden, habe es auf der jüngsten Asset Allocation Konferenz geheißen.
"Wir rechnen langfristig weder in den USA noch in Europa mit einem Anstieg der Renditen", sage Michael Jensen, Executive Vice President bei Moventum. In den USA erwarte man aber einen Anstieg der Kurzfristzinsen, wodurch insbesondere US-Floater an Attraktivität gewinnen dürften. "Die FED wird aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation und der expansiven Fiskalpolitik am Zinserhöhungskurs festhalten", sage Jensen.
2018 seien zwei weitere Zinsschritte zu erwarten, 2019 seien es aus heutiger Sicht drei Schritte. "Eine Inversität der Zinsstrukturkurve ist dann wahrscheinlich, zumal sich in den USA auch das Wirtschaftswachstum in Hinblick auf 2019/2020 abschwächen dürfte. Dies sollte auch die Langfristzinsen in Schach halten", so Jensen.
Mit Blick auf Europa gehe man bei Moventum davon aus, dass bei jeder politischen Eskalation rund um Italien vor allem Bundesanleihen profitieren dürften. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen sei vorübergehend auf 0,18 Prozent zurückgegangen, die Spreads zu italienischen Staatspapieren hätten sich bis auf 300 Basispunkte ausgeweitet. Auch die Renditen anderer Peripheriestaaten seien deutlich angestiegen.
"Da die Turbulenzen noch lange nicht ausgestanden sind, ist hier in den kommenden Monaten mit weiterer Unruhe zu rechnen", erkläre Jensen. "Wenn die EZB aus diesem Grund beschließt, ihr Ankaufprogramm doch noch weiter zu verlängern, wird das die Renditen, auch in Italien, auf niedrigerem Niveau halten", so Jensen. "Für unsere Portfolios wählen wir eine neutrale Duration und schauen gleichzeitig nach Positionen, die sich auch bei einer Erhöhung des Stresslevels gut entwickeln können." (17.07.2018/alc/a/a)
Der Luxemburger Portfoliomanager Moventum SCA nutze deshalb vor allem Instrumente, die von einer erhöhten Unsicherheit an den Märkten profitieren würden, habe es auf der jüngsten Asset Allocation Konferenz geheißen.
2018 seien zwei weitere Zinsschritte zu erwarten, 2019 seien es aus heutiger Sicht drei Schritte. "Eine Inversität der Zinsstrukturkurve ist dann wahrscheinlich, zumal sich in den USA auch das Wirtschaftswachstum in Hinblick auf 2019/2020 abschwächen dürfte. Dies sollte auch die Langfristzinsen in Schach halten", so Jensen.
Mit Blick auf Europa gehe man bei Moventum davon aus, dass bei jeder politischen Eskalation rund um Italien vor allem Bundesanleihen profitieren dürften. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen sei vorübergehend auf 0,18 Prozent zurückgegangen, die Spreads zu italienischen Staatspapieren hätten sich bis auf 300 Basispunkte ausgeweitet. Auch die Renditen anderer Peripheriestaaten seien deutlich angestiegen.
"Da die Turbulenzen noch lange nicht ausgestanden sind, ist hier in den kommenden Monaten mit weiterer Unruhe zu rechnen", erkläre Jensen. "Wenn die EZB aus diesem Grund beschließt, ihr Ankaufprogramm doch noch weiter zu verlängern, wird das die Renditen, auch in Italien, auf niedrigerem Niveau halten", so Jensen. "Für unsere Portfolios wählen wir eine neutrale Duration und schauen gleichzeitig nach Positionen, die sich auch bei einer Erhöhung des Stresslevels gut entwickeln können." (17.07.2018/alc/a/a)


