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US-Leitzinssenkung: Werden die heute anstehenden FED-Redner die zögerliche Haltung bestätigen?
10.05.24 09:00
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat es mit der ersten Leitzinssenkung nicht sehr eilig, so die Analysten der Helaba.
Laut dem Vorsitzenden Powell und anderen Notenbankvertretern müssten zunächst weitere Inflationsdaten abgewartet werden, um zu schauen, ob sich der disinflationäre Trend fortsetze. Auch die heute anstehenden FED-Redner würden wohl die zögerliche Haltung bestätigen und auf die Datenabhängigkeit künftiger Zinsentscheidung verweisen.
Die Konjunktur sei trotz restriktiver Geldpolitik in einer guten Verfassung. Zuletzt hätten allerdings einige Wirtschaftszahlen enttäuscht. Hervorzuheben seien die ISM-Indices, die wieder in den Kontraktionsbereich gerutscht seien. Zudem habe der Arbeitsmarktbericht die hohen Markterwartungen nicht erfüllen können, und so wundere es nicht, dass Marktteilnehmer wieder etwas mehr Zinsfantasie entwickelt hätten.
Einem ersten Schritt im September werde eine hohe Wahrscheinlichkeit beigemessen. Auch die Analysten der Helaba würden damit rechnen, dass die FED das Leitzinsband dann erstmalig senke.
Das datenseitige Interesse gelte heute dem vorläufigen Michigan Sentiment. Die Vorgaben für diesen wichtigen Indikator für die Verbraucherstimmung in den USA seien uneinheitlich. Einerseits sollte der anhaltend solide Arbeitsmarkt die Konsumlaune stützen, andererseits seien die Benzinpreise im Verlauf des Aprils leicht gestiegen und die noch hohe Inflation laste auf dem Sentiment. Auch bisher veröffentlichte Stimmungsindikatoren wie der TIPP-Index und die IPSOS-Umfrage würden gegen einen Anstieg des Michigan Sentiments sprechen. Die Zinssenkungserwartungen würden vor diesem Hintergrund wohl nicht wieder ausgepreist. (10.05.2024/alc/a/a)
Laut dem Vorsitzenden Powell und anderen Notenbankvertretern müssten zunächst weitere Inflationsdaten abgewartet werden, um zu schauen, ob sich der disinflationäre Trend fortsetze. Auch die heute anstehenden FED-Redner würden wohl die zögerliche Haltung bestätigen und auf die Datenabhängigkeit künftiger Zinsentscheidung verweisen.
Einem ersten Schritt im September werde eine hohe Wahrscheinlichkeit beigemessen. Auch die Analysten der Helaba würden damit rechnen, dass die FED das Leitzinsband dann erstmalig senke.
Das datenseitige Interesse gelte heute dem vorläufigen Michigan Sentiment. Die Vorgaben für diesen wichtigen Indikator für die Verbraucherstimmung in den USA seien uneinheitlich. Einerseits sollte der anhaltend solide Arbeitsmarkt die Konsumlaune stützen, andererseits seien die Benzinpreise im Verlauf des Aprils leicht gestiegen und die noch hohe Inflation laste auf dem Sentiment. Auch bisher veröffentlichte Stimmungsindikatoren wie der TIPP-Index und die IPSOS-Umfrage würden gegen einen Anstieg des Michigan Sentiments sprechen. Die Zinssenkungserwartungen würden vor diesem Hintergrund wohl nicht wieder ausgepreist. (10.05.2024/alc/a/a)
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