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US-Notenbank: Keine Anzeichen für baldige Leitzinserhöhung
10.07.14 10:22
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Aus dem gestern von der US-Notenbank veröffentlichten FOMC-Protokoll der Sitzung vom 17./18. Juni ergeben sich keine Anzeichen für eine bald anstehende Erhöhung des US-Leitzinses, der FED-Funds-Rate, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Das aktuelle Sitzungsprotokoll weise darauf hin, dass das Ende des Wertpapierkaufprogramms auf der Oktober-Sitzung beschlossen werden dürfte. Ein Zurückfahren der Bilanzsumme der FED, indem Fälligkeiten nicht mehr reinvestiert würden, scheine unverändert erst nach der ersten Anhebung der FED-Funds-Rate auf der Agenda zu stehen. Die Verzinsung der Überschussreserve (IOER), sie betrage 0,25% seit Januar 2009, werde wohl zeitgleich mit einer FED-Funds-Erhöhung angehoben. Der Zinssatz für diese Überschussreserve (IOER) "should play a central role". Dem Zinssatz der "overnight reverse repo facility" sei eine "supporting role" zugedacht.
Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt gehen unverändert davon aus, dass eine erste Leitzinsanhebung erst in der 2. Jahreshälfte 2015 in die Tat umgesetzt wird. Viel spreche dafür, dass dann die FED-Funds-Rate zwischen dem IOER-Zinssatz und der "overnight reverse repo facility", d.h. in der Range von 0,25% bis 0,50%, liegen dürfte. Derzeit dominiere wegen einer abnehmenden Erwerbsquote sowie der hohen Zahl an unfreiwilliger Teilzeitarbeit bzw. der hohen Anzahl von Langzeitarbeitslosen trotz sinkender Arbeitslosenquote noch die Furcht vor einer zu deutlichen Unterauslastung der Kapazitäten am Arbeitsmarkt.
Vor diesem Hintergrund habe sich der Euro zum US-Dollar etwas nach oben von der 1,36 US-Dollar-Marke absetzen können und dies sollte auch heute Bestand haben. (10.07.2014/alc/a/a)
Das aktuelle Sitzungsprotokoll weise darauf hin, dass das Ende des Wertpapierkaufprogramms auf der Oktober-Sitzung beschlossen werden dürfte. Ein Zurückfahren der Bilanzsumme der FED, indem Fälligkeiten nicht mehr reinvestiert würden, scheine unverändert erst nach der ersten Anhebung der FED-Funds-Rate auf der Agenda zu stehen. Die Verzinsung der Überschussreserve (IOER), sie betrage 0,25% seit Januar 2009, werde wohl zeitgleich mit einer FED-Funds-Erhöhung angehoben. Der Zinssatz für diese Überschussreserve (IOER) "should play a central role". Dem Zinssatz der "overnight reverse repo facility" sei eine "supporting role" zugedacht.
Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt gehen unverändert davon aus, dass eine erste Leitzinsanhebung erst in der 2. Jahreshälfte 2015 in die Tat umgesetzt wird. Viel spreche dafür, dass dann die FED-Funds-Rate zwischen dem IOER-Zinssatz und der "overnight reverse repo facility", d.h. in der Range von 0,25% bis 0,50%, liegen dürfte. Derzeit dominiere wegen einer abnehmenden Erwerbsquote sowie der hohen Zahl an unfreiwilliger Teilzeitarbeit bzw. der hohen Anzahl von Langzeitarbeitslosen trotz sinkender Arbeitslosenquote noch die Furcht vor einer zu deutlichen Unterauslastung der Kapazitäten am Arbeitsmarkt.
Vor diesem Hintergrund habe sich der Euro zum US-Dollar etwas nach oben von der 1,36 US-Dollar-Marke absetzen können und dies sollte auch heute Bestand haben. (10.07.2014/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


