+20 Euro für Flüchtling !

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eröffnet am: 08.08.15 13:25 von: Triloner Anzahl Beiträge: 53
neuester Beitrag: 09.08.15 12:22 von: Nutzersperre Leser gesamt: 6354
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08.08.15 13:25 #1 +20 Euro für Flüchtling !
Habt ihr noch Platz bei euch?

Der Vorschlag hatte es in sich: 20 Euro am Tag will Grünen-Politiker Dieter Janecek jedem geben, der zuhause Flüchtlinge aufnimmt – für maximal drei Monate. Danach solle der Staat 100 Euro im Monat zahlen, forderte Janecek in der Huffington Post. Politiker von Linke und FDP unterstützten die Forderung.

Prämie für jeden, der Flüchtlinge zuhause aufnimmt? Die CDU hält nichts davon - http://www.huffingtonpost.de/2015/08/07/...ngsaufnahme_n_7955150.html
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"Wer auf Wolken geht, wird bald aus allen fallen! "
08.08.15 13:31 #2 lächerlich, dieser Vorschlag
Typisch deutsche Politiker-Kaste, absolute Vollidioten.

Minimum 1000 € im Monat sollten die für jeden aufgenommenen Flüchtling bezahlen, da spart der Staat immer noch satt und genug. Aber nee, dann so'n dämlichen Vorschlag machen und den Wähler noch über den Leisten ziehen wollen. Tztztztz...  
08.08.15 13:59 #3 och, wenn es pro Flüchtling gemeint ist,
find ich das schon okay.

Nehmen wir an, jemand hat eine Wohnung oder Haus, wo 20-30 Quadratmeter für 2 Flüchtlinge frei wären. Wenn der dann 40 € pro Tag bekommt, um sie zu verpflegen und den ein oder anderen Besuch bei Kulturveranstaltungen machen zu können, ist das doch grundsätzlich okay.

Allerdings darf das nicht dazu führen, dass der Staat seine eigentliche Aufgabe vernachlässigt. Letztlich ist Flüchtlingsaufnahme eine staatliche Aufgabe, und wenn er das richtig organisiert, wäre er auch mit 500.000 Flüchtlingen, von denen ja eh knapp die Hälfte wieder abgeschoben wird, auch nicht überfordert. Aber wenn ich das hier schon wieder 200 Meter vor meiner Haustür sehe, wie lange es dauert eine Flüchtlingsunterkunft für 150 Leute zu bauen, dann wundert mich gar nichts mehr. Seit einem Jahr wird jetzt darüber diskutiert, Bürgerversammlungen einberufen, und jetzt bauen sie seit 4 Monaten zwei besseren Baracken. Fertig soll das dann im Oktober sein, knapp 15 Monate nachdem der Vorschlag für die beiden Häuser gemacht wurde.

Grundsätzlich fänd ich das aber durchaus klasse, wenn man mal medial die Bürger aufrufen würde, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Viele wäre dazu auch bereit. Wäre aber auch schön wenn man ihnen sofort alle Informationen gibt, wo man sich meldet, ob man geeignet ist, welche organisatorischen Aufgaben dann auf einen zukommen, etc., aber auch das ist nur eine Frage der Organisation. Mich wundert in unserem Land immer, wieso das so problematisch sein soll. Im Grunde muss sich da nur jemand in der zuständigen Behörde hinsetzen und mal eine umfassende Broschüre für die Bürger schreiben, sie als PDF anbieten und dann für die Interessenten eine schlichte Excel-Datei einrichten. Das ganze könnte relativ schnell über die Bühne gehen. Man muss nur den Willen und die Bereitschaft dafür haben. Gibt ja genug Leute mit Wohnraum (und wenn es nur ein Zimmer ist) und in manchen Regionen auch grundsätzlich genug freie Wohnungen, wobei letzteres dann auch nicht wirklich integrativ wäre, wenn Flüchtlinge dann alle irgendwo in irgendwelchen Neubauten zusammen wohnen. Fürs Erste aber auch kein Beinbruch.  
08.08.15 14:06 #4 Man schiebts
lieber Bankrotten Staaten im den Hintern,was Spielen da schon mal150 Milliarden
für ne Rolle die D reinpumpt,wir hams,unsere Rentnerinnen die D als Trümmer-
frauen aufbauten sollen schaun wie sie mit 650 Euro im M.überleben  
08.08.15 14:11 #5 Verstehe den Vorschlag nicht...
Die Linkspartei hat 62.000 Mitglieder, die Grünen ebenso viele und die SPD hat 460.000. Von daher sollte - bei einer entsprechenden internationalen Solidarität - doch erst mal genug an Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sein.  
08.08.15 14:12 #6 in UK gilt es als Straftat
wenn man Unterkünfte an Flüchtlinge vermietet - hier bekommt man Prämien. Grotesk.

Es klingt auf den ersten Blick gut. Aber mal ehrlich, wo ist der Anreiz? Man bekommt 20€ für einen Flüchtling, soll ihm dafür Unterkunft, volle Verpflegung, Kleidung, sanitäre Einrichtung und sonstige Hilfe bieten. Das dürfte mit dem Betrag kaum finanzierbar sein.....und diese Einkünfte muss man w'lich bei der Steuer als sonstige Einkünfte noch versteuern.

Selbst Menschen mit grossem Herz u. viel Sozialbewusstsein dürften sich nur in sehr geringer Anzahl dafür finden. Für die Problematik Unterkünfte für die Flüchtlinge zu finden ist dieses Mittel eher untauglich bzw. nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.  
08.08.15 14:46 #7 in Frankreich wars auch lange Zeit ne Straftat
vielleicht sogar in bestimmten Fällen heute noch.

Müssen wir uns deshalb danach richten?


Und natürlich dürften die 20 € nur für Verpflegung und Kultur sein. Ich geh davon aus, dass medizinische Versorgung natürlich kostenlos ist. Kleidung kann man durch Spenden finanzieren bzw. müsste dann extra gezahlt werden. Aber ich glaub nicht, dass sich ein Flüchtling mehrmals neu einkleiden muss. Ds sollte ein sachbezogener, einmaliger Gutschein in Höhe von 300 € erstmal reichen.

Im Monat 650 € plus einmalige Gutscheine sollten aus meiner Sicht jedenfalls reichen. Damit kommt man als Flüchtling bzw. Bürger, der ihm die Unterkunft stellt, zurecht.  
08.08.15 14:50 #8 #6
da ist sicherlich ein anreiz voerhanden.
falls man raum hat.
ne 5-köpfige familie- 100€ am tag,
also 3000€ pro monat.
da wird der dumpfste stammtischparolenhetzer ziemlich
euphorisch.  
08.08.15 14:58 #9 das ist eh Quatsch, wonach selbst Menschen mit
großen Herz und Sozialbewusstsein sich kaum finden würden. Bei denen hakt es eher am Wohnraum.
Aber es gibt ja bereits viele Leute, die Flüchtlinge aufnehmen oder aufnehmen wollen. Da geht es bisher gar nicht ums Geld. Ich denk, man kann auch Flüchtlingen helfen, in dem man ihnen einfach eine Bleibe bei sich als WG gibt und sie vom eigenen Geld zumindest verpflegt. Alles andere darüber hinaus wird man auch derzeit ohne den neuen Vorschlag ohnehin beim Amt beantragen müssen. Ich seh die Flüchtlinge hier ja ab und zu bei Kulturveranstaltungen oder auch in bestimmten Läden mit ihren Guitscheinen. Das könnte man natürlich vereinfachen, wenn sie bei Familien unterkommen und die dann 20-30 € für all das bekommen. Hält sie aber vielleicht nicht so unter Kontrolle. Und genau das ist ja von staatlicher Seite gewollt. Stichwort Residenzpflicht etc.  
08.08.15 14:58 #10 Ich glaube die 20€ waren on Top gemeint
Natürlich zählt das Sozialamt alles andere, essen und Miete usw

 
08.08.15 14:59 #11 Zu # 8was du sagst
ist richtig viele Gaststätten bei uns nehmen Flüchtlinge auf und schliessen
das Wirtshaus.Manche können bis 40 Leute aufnehmen das ist Vermögen im Jahr
welches sie in ihrem Leben nie verdienen  
08.08.15 15:06 #12 #10 ich glaube in den 20 € ist Essen drin
Miete ist ja eh kein Thema. Ist ja schließlich Wohnraum, der eh vorhanden ist.

20 € pro Tag pro Flüchtling bedeutet bei zwei Flüchtlingen 1200 € für Essen und sonstige Verpflegung und Kultur. Dazu ein einmaliger Gutschein von 300 € pro Flüchtling für Kleidung.

Alles andere, insbesondere medizinische versorgung wird vom Staat gezahlt, wobei das ne ziemluch bürokratische Angelegenheit werden kann. Kann ja nicht jeder dann einfach so zu irgendeinem Arzt rennen. Wird man alles vorher beantragen müssen, und oft genug abgewiesen, es sei denn es ist ein Notfall.  
08.08.15 15:26 #13 Deutschland kann
das stemmen aber was ist mit Griechenland,Mazedonien,Zypern ect.????  
08.08.15 15:30 #14 privatloggie für flüchtlinge?
machen die dann einen auf zeichensprache, wer kocht, geht einkaufen, zum arzt, oder füllt formulare aus?
nee, nee meine 10 zimmer bleiben lieber leer, schließlich kommt meine ganze verwandschaft an weihnachten meist zu mir und dann sind all meine 10 Zimmer belegt
LOL
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08.08.15 15:38 #15 am besten wär d.syrienkrieg würde umgehend b.
da ham aber bestimmte globale Kräfte offensichtlich kein Interesse dran..
.. all die Flüchtlinge könnten ja dann umgehend wieder nach Hause um ihr Land, Städte und Häuser wieder auf zu bauen..
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08.08.15 15:41 #16 ist ja niemand gewzungen heavymax
Du wirst es übrigens kaum glauben, aber die meisten Flüchtlinge wissen sich hinsichtlich Sprache durchaus zu helfen. Zur Not eben auch durch Zeichensprache. Viele können ja aufgrund der Kolonialzeit oder einfach ihrer guten Schulbildung auch Englisch oder Französisch.
Natürlich geht man als WG Genosse dann alle 2-3 Wochen mal zum Amt wenn was anliegt. Da holt man sich dann einen Termin und dann ist das auch mit der Sprache geregelt, falls nötig.

Im Übrigen ist ja genau das der Vorteil an einer Unterbringung in Wohnungen. Sie lernen schneller Deutsch.  
08.08.15 15:42 #17 #15, das sieht wohl jeder so
Aber kein Grund den Flüchtlingen auch nur ansatzweise in irgendeiner Form ablehnend gegenüber zu stehen.  
08.08.15 15:43 #18 yeep @Kat.. hab da ja auch absolut nix gegen.
also "Freiwillige" vor und Zeichen setzen ;-)
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08.08.15 15:45 #19 ich arbeite des öfteren für ein hotel das die
stadt köln für fälle bemüht wo leute sonst auffer strasse liegen würden-der satz ist 17,50am tag für ein etwa 10m3 räumchen,datt iss z.z. realität wenn dann noch futter evtl betreuung,dabei kommt iss 20ohren nix,
aber wär besser wie zeltplätze/turnhallen  
08.08.15 15:49 #20 Seehofer sprach ja schon von Zwangsbeschlagn.
von Wohnraum in Bayern wenn der Winter kommt..
da is je nach Witterung z.B. bei 1m Schnee im Zelt bald aus mit LUSTIG :(
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08.08.15 15:50 #21 jaja, Moment mal,
die 600 Euro sind für die ersten 3 Monate, aber dann 100 Euro pro Monat und davon noch Essen, Kleidung, Kultur ? Wie soll das denn bitte gehen ?

Zumal die Flüchtlinge ja auch nicht mobil sind, sprich es müssen noch Behördengänge und diverse andere Fahrtätigkeiten mit bedacht werden.

Ich hätte theoretisch sogar den Platz und evtl. die Möglichkeiten, eine 3-4-köpfige  Familie aufzunehmen, aber ich will doch nicht noch draufzahlen müssen, mal ganz nebenbei birgt das ganze ja auch ein gewisses Risiko. Es können sich ja sicherlich, genauso wie bei den deutschen Mitbürgern, nicht alle benehmen bzw. sozialverträglich verhalten.

Nene, bei so 'nem Blödsinn fällt mir echt nix ein.  
08.08.15 15:52 #22 Zu # 14
Die Leute werden nichtin Kaffs mit 1000 Einwohner untergebracht sondern in
Städtchen mit ca.10000 Einwohnern wo Ärzte Einkaufscentren Behörden
Kirchenorgane da sind,um Sprache kümmert sich das Landratsamt wo bei uns 7
Dolmetscher da sind .Also es gibt Infos in den Zeitungen u.im PC ausserdem werden
sie so verlegt dass 1 Person von denen english kann.Das wird in unserer kleinstadt
ab der 4 Klasse Lehrfach.Fakt kümmert euch um sie spendet dann seid ihr Menschen.LOL  
08.08.15 15:53 #23 #20 das kranke ist ja, dass wir als so
organisatorisch bekannte Deutsche das nicht organisiert kriegen.

Wie vorhin schon gesagt, wenn ich das sehe wie lange das hier mit der Flüchtlingsunterkunft dauert, also von der Idee es an dem Standort hinzubauen bis die dann einziehen können, dann wundert mich gar nix mehr.

Und das irgendwann mal Winter kommt, sollte auch klar sein. Nur lässt unsere Bundesregierung ja die Kommunen allein. Man hat das Gefühl, aus wahltaktischen Gründen will man schlichtweg nicht mehr Flüchtlingen und deshalb tut man alles, damit sich rumspricht, dass Deutschland halt doch nicht das Paradies ist. Hilfe für überforderte Kommunen schadet dabei nur. Am Ende sind die Flüchtlinge die Doofen und müssen sich dann auch noch von aufgebrachten Bürger ohne Emphatie anpflaumen lassen oder schlimmeres.  
08.08.15 16:04 #24 ich glaube nicht das es allein
an der Organisation liegt - sondern auch an rechtlichen Aspekten. Bei uns im Ort gibt es eine Villa oder Hotel ....was es immer es früher mal war.....mit min. 30 Zimmern. Muss mal ein ganz tolles Gebäude gewesen sein. Aber mittlerweile rottet es seit min. 20 Jahren vor sich hin. Ab und zu sollen Obdachlose drin übernachten....sagt man.....ansonsten Abenteuerspielplatz für Heranwachsende.

Seit Jahren - ganz unabhängig von der Flüchtlingsdebatte - wird darüber gestritten was damit passieren sollen. Abreissen? Sanieren? Aber es ist nicht mal klar, wem das Teil überhaupt gehört.  
08.08.15 16:06 #25 na, na@mancha..dafür gibts aber nen grundbuch.
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