"Einige AfD-Abgeordneten würden sehr bewusst am rechtsextremen Rand im Trüben fischen, meinte Sellering, das könne nicht hingenommen werden. Der Regierungschef nannte den Abgeordneten Ralph Weber als Beispiel. Grund sind Webers Aussagen, der Ex-Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt (SPD) habe mit seinem Kniefall in Warschau die deutschen Ostgebiete hergegeben und Verrat begangen - eine Geschichtsversion, wie sie heute bei Rechtsextremen noch in Mode ist." und, was ein Rebell, "Und dann provozierte die AfD: Ihr Rechtsaußen, der Greifswalder Professor Weber, überspannte den Bogen. Vor seiner geplanten Rede zur Regierungserklärung verweigerte er der Vize-Präsidentin Mignon Schwenke (Die Linke) die angemessene Anrede - er nannte sie "Frau Präsident" und fragte sie provozierend, ob sie die Bezeichnung "Frau" als diskriminierend empfinde. Er kassierte für diese Provokation den ersten Ordnungsruf der neuen Legislaturperiode. Wenig später - bei seiner geplanten Rede zum Wolgaster Krankenhauses - sprach er die jetzt amtierende Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider ebenfalls mit "Frau Präsident" an. Bretschneider verbat sich diese Anrede, wertete das als Verletzung der Würde des Hauses und erteilte Weber einen zweiten Ordnungsruf. Weber konnte sich einen Kommentar dazu nicht verkneifen und kassierte deshalb prompt den dritten Ordnungsruf. Die Folge: Weber durfte seine Rede nicht halten und musste sich wieder setzen.
Sein Verhalten brachte dem 56-Jährigen "Flegel"-Vorwürfe ein, Weber selbst kündigte Einspruch gegen die Ordnungsmaßnahmen an. Im Landtag fragen sich nach seinem Auftritt jedoch viele, wie Weber es schaffen konnte, in Mecklenburg-Vorpommern einen Professor-Titel zu erlangen." https://www.ndr.de/nachrichten/...rung-und-ein-Eklat,landtag3226.html ----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht. |