Sechs Verletzte und Großeinsatz durch Bandenkämpfe
Insgesamt sechs Verletzte und eine Festnahme - das ist die bisherige Wochenend-Bilanz nach blutigen Bandenkämpfen zwischen Türken und Tschetschenen in Oberösterreich. Acht Funkstreifen, fünf Rettungsteams sowie ein ÖAMTC-Hubschrauber waren in Linz und Mauthausen im Einsatz. Schon in der Nacht auf Samstag hatte es in der Linzer Disco "Lava Lounge" eine Messerstecherei zwischen Türken und Tschetschenen gegeben, bei der ein 20-Jähriger aus Perg sowie ein 19-Jähriger verletzt worden waren. Grund für den Kampf soll ein Streit um eine Frau gewesen sein.
Rasch kam türkische Verstärkung aus Mauthausen angerollt - die Messerstecher waren aber bereits durch einen Hinterausgang verschwunden. Es blieb daher vorerst beim Austausch verbaler "Freundlichkeiten" mit den Türstehern.
Am Samstag fuhren dann zwei Männer vermutlich tschetschenischer Herkunft nach Mauthausen. Sie schlugen dort den türkischen Besitzer des Wettlokals "Phönix" mit einem Baseballschläger nieder, so die Exekutive. Der 40-Jährige und ein Gast wurden schwer verletzt.
Der Türke rief seine Landsleute zu Hilfe. Die rotteten sich zusammen und verfolgten die beiden Tschetschenen mit Autos. Angeblich waren zwischen 50 und 80 türkische Fahrzeuge unterwegs. Beim Freizeitzentrum Mauthausen trieben die Türken ihre Kontrahenten am späten Nachmittag schließlich in die Enge.
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