So sieht es seit 1993 mit den US-30y Bonds aus: http://finviz.com/futures_charts.ashx?t=ZB&p=m1
Der S&P 500 hat sich im gleichen Zeitraum von ca. 430 Punkten auf in der Spitze knapp 2200 Punkten mehr als verfünffacht. Im Bild unten sieht man, dass das Volumenmaximum beim S&P 500 bei ca. 1280 Indexpunkten liegt. Wer mehr zu Volumenaussagen weiß, der ahnt, wo es beim nächsten Knatsch hin geht. Momentan verhindert das der starke US-Dollar. Die derzeitige Dollarstärke basiert auf der Akzeptanz des Dollars als Öl-Tauschwährung. Die US-Nato-Kriege gegen den Irak und Libyen dienten einzig und allein dazu, den Greenback gegen Angriffe zu schützen. Sowohl Muammar al- Gaddafi als auch Saddam Hussein wurden Opfer ihres Kampfes gegen den allmächtigen US-Dollar. Russlands (angeblicher) Fight gegen den US-Dollar ist noch eher harmlos, denn die russische Währung ist weicher als Butter in der Sonne. Dafür sorgt Frau Nabiullina mit Zinssätzen von mehr als 10 % auf den Rubel. Die Frau ist eine dicke Made im Fleisch des russischen Apfels...und verhindert so wichtige Investitionen in die russische Wirtschaft. Die Chinesen halten sich ebenfalls auffallend zurück mit Investitionen in Russland, was wiederum dem Kurs der Rubels schadet. Alles in allem sieht es momentan nicht danach aus, dass der US-Dollar Schaden nimmt. Sollte D. Trump allerdings die Wahlen in den USA gewinnen, dann...ist alles in alle Richtungen möglich. Es würde eine höhere Vola an den Finanzmärkten los brechen.Höhere Vola bedeutet (fast immer) erst einmal fallende Kurse. Zur US-Wahl am 8.11. bin ich in Mallorca angeln und tauchen am Mittelmeer. Da komme ich dann nicht in Versuchung :) |