Cegedim (WKN:895036)

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neuester Beitrag:  09.04.26 08:56
eröffnet am: 30.11.16 19:07 von: vinternet Anzahl Beiträge: 8921
neuester Beitrag: 09.04.26 08:56 von: halbgottt Leser gesamt: 3815581
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30.11.16 19:05 #1 Cegedim (WKN:895036)
Cegedim rebondit après ses résultats semestriels | Le Revenu
L’éditeur de logiciels destinés aux professionnels de la santé avait cédé plus de 7% hier.
Bin mit erster Position rein ... sollte sich lohnen ;-)  

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8895 Postings ausgeblendet.
16.03.26 17:12 #8897 Die Aktie nervt extrem, so sehr
dass ich ganz kurz davor stehe mich davon zu befreien.
Ich hab zwar keine tiefe Ahnung von der Börse, so wie manche Schreiber hier, aber Ich habe mich im laufe der vielen Jahre gut selbst kennengelernt und wenn dieser Punkt bei so einer Aktie erreicht ist, geht es bald bergauf.
Jedenfalls die Wahrscheinlichkeit als eigener Kontraindikator ist sehr sehr hoch.
:)  

Bewertung:
3

17.03.26 09:44 #8898 Was ist denn heute wieder los?
Kann keine News finden.  
17.03.26 09:59 #8899 Sind immer unlimitierte
größere Order die auf ein dünnes Orderbuch treffen. Die Labrunes scheinen weiterhin die einzigen zu sein die diese Aktie kaufen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
17.03.26 12:56 #8900 @Scansoft
Du findest eine Strafe, die bis zu 4% des Jahresumsatz ausmachen könnte, ernsthaft harmlos?

schau Dir einfach den Aktienkurs an, der stand im Januar noch bei über 15 Euro. Die Kursperformance ist ein völliger Alptraum, extrem schlechter als der Markt. Dies obwohl Cegedim seit vielen Jahren schon eh viel schlechter als der Markt performt.

Was ganz genau war hier jahrelang das übergeordnete Problem schlechthin? Die Firma ist bei vielen Tochterfirmen und Töchter der Töchter unendlich komplex und sehr schwer zu analysieren. Ständig kommt in all den Jahren irgendwas, was man vorher nicht bedacht haben konnte. Sehr zuverlässig sogar.

 
17.03.26 14:34 #8901 #8900

halbgottt: "....schau Dir einfach den Aktienkurs an, der stand im Januar noch bei über 15 Euro. Die Kursperformance ist ein völliger Alptraum, extrem schlechter als der Markt. Dies obwohl Cegedim seit vielen Jahren schon eh viel schlechter als der Markt performt.."
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Ach ja, der Blick in den Rückspiegel. Du könntest übrigens dein Posting durchaus auch mit etwas positiverem Tonfall schreiben, zum Beispiel:  Na gut, die Aktie von Cegedim läuft vielleicht nicht gut, aber seit alle froh lieber hier investiert zu sein als in meinem auf Allzeittief notierendem Wikifolio Fussballaktien, was seit Jahren viel schlechter performt als der Markt und schlechter als Cegedim. So wäre das doch schon wohlklingender, oder? Hier der Beleg:

 

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chart_free_cegedimsa.png (verkleinert auf 80%) vergrößern
chart_free_cegedimsa.png
17.03.26 18:41 #8902 ....
Langsam ist der Kurs echt Comedy  
18.03.26 00:22 #8903 naja findest du,
also ich war hier ja nur kurz irgendwann mal in 2021 oder so investiert,
aber nach der damals völlig legendären IR online Konferenz wieder ausgestiegen,
die Insider hier wissen glaube ich noch welchen IR Manager ich da meine,
und ich sollte mich hier eigentlich gar nicht weiter äußern,
klar ist für mich, Cegedim ist eines der am schlechtesten geführten Unternehmen seit vielen Jahren das ich jemals kennen gelernt habe,  schlechter geht es eigentlich gar nicht mehr,
selbst während Covid wo wirklich alle Digitalisierungsunternehmen stark gewachst sind, ist Cegedim einfach weiter vor sich hin stagniert und hat den Leid geplagten Aktionären eine sonder Abschreibung nach der anderen geliefert,
ich glaub es ist schon 1-2 Jahre her, aber da hab ich hier glaub ich mal geschrieben, dass ich nicht glaube dass es Cegedim in 5 oder 10 Jahren noch braucht oder gibt,
und nun haben wir mit der KI sicherlich einen gewissen Gamechanger bekommen, was der Sargnagel für Cegedim sein könnte,
wie gesagt, das Unternehmen ist die letzten Jahre nie wirklich gewachsen,
hat das Unternehmen überhaupt irgend einen Burggraben oder digitalisiert es einfach da und dort diverse Projekte ( was in 1-2 Jahren sowieso die KI übernehmen wird )
etwas überspitzt formuliert ist Cegedim doch wie gemacht dafür von der KI einfach gefressen zu werden,
selbst weltweite Marken wie Adobe usw. geraten durch KI unter Druck, da sehe ich bei Cegedim mit einem katastrophalen Management ehrlich gesagt schwarz,
by the way, ist die Aktie heute auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang im Jahr 1995 gefallen,
tut mir wirklich leid für ehemalige Anleger wie katjuscha oder scansoft von denen ich schon viel lernen durfte und die in diesem Fall einfach daneben gelegen sind,
aber wenn ein Management seit Jahren völlig unfähig ist, und nicht in der Lage ist auch nur annähernd Prognosen abzugeben ist solch ein Unternehmen als Aktionär zu meiden, auch wenn das im Nachgang immer leicht gesagt ist,
 

Bewertung:
3

18.03.26 00:46 #8904 um hier
um hier nochmals auszuholen,
die aktuelle Zeit an der Börse ist für Value Investoren echt fordernd,
geht mir genau so, auch meine Performance die letzten 2 Jahre ist mehr schlecht als recht,
weil neue Technologien plötzlich selbst sehr gut geführte Unternehmen samt Burggraben bedrängen,
bei Cegedim sehe ich kein Management das den Namen überhaupt verdient hat und auch keinen Burggraben,
einzig der Gründer kauft also weiterhin zu bei der Aktie,
Jean Claude Labrune
Gründer von Cegedim im Jahr 1969.
Geboren September 1943 /  aktuell etwa 82–83 Jahre alt (Stand 2026).

ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob er noch ganz genau beurteilen kann wie Software Konzerne in 2-3 Jahren noch überleben können..........geschweige denn wie sie dafür aufgestellt sein müssen,
gut möglich dass ich falsch liege, ich würde es den verbliebenen Aktionären wünschen,  

Bewertung:
4

21.03.26 01:17 #8905 Böhmi zu Doctolib und Compugroup
Ein neuer Deutsch/französischer Krieg ;)

https://youtu.be/6T5K8FoHDQM

Doctolib und Vertragsstrafen in Frankreich
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the harder we fight the higher the wall
23.03.26 15:47 #8906 Allzeittief
Cegedim hat heute ein neues Allzeittief erreicht. in jedem Zeitfenster extrem schlechter als der Markt.  
26.03.26 17:43 #8907 Immerhin 70 Cents je Aktie,.....
EPS von 0.70 Euro ist für Cegedim-Verhältnisse ja mal nicht so schlecht.  

Bewertung:
1

26.03.26 18:30 #8908 Zahlen sind wirklich
nicht so schlecht. Man schreibt jetzt deutlich mehr ab als man aktiviert. Die Zahlen geben daher immer stärker auch die tatsächliche Ertragslage an. Vielleicht bekommen sie es ja 2026;hin, alle Bereiche in den schwarzen Zahlen zu halten  
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
26.03.26 18:41 #8909 Man gibt jetzt eine adjustiertes EPS an
Liegt bei 1,60 €.

Ich vermute mal, man hat das ganz grob am bereinigten EBIT von 49,4 Mio ausgerichtet, davon die 20,6 Mio Finanzkosten abgerechnet, kommt dann auf 28,8 Mio EBT. Bei etwa 23% Steuerquote käme man dann auf die 1,6 € EPS.

An sich alles ganz schön, aber das man jetzt sogar Umsatz auf vergleichbarer Basis verliert, darf so nicht weitergehen.
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the harder we fight the higher the wall
26.03.26 19:57 #8910 Wenigstens mal
Wirklich 0,7 EPs und man hat mal wieder ein kgv
Wenn man den Umsatz in etwa stabil hält und das EPs dann wirklich auch steigt und nicht s dazwischen kommt… dann könnte es ja mit einer bodenbildung im 10 er Bereich vlt klappen?  

Bewertung:
1

27.03.26 11:31 #8911 In Richtung
60 Mill. Ebit kann man es in diesem Jahr schaffen, wenn man die 9 Mill. EUR Verlust im Pharmabereich auf break even bringt. Verschuldung kann man dann wil auf 120 Mill. zurückführen, wobei ich immer noch für einen Teilverkauf der HR Softwaresparte wäre um die Verschuldung auf Null zu bringen.
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
27.03.26 15:20 #8912 Denke dass ein Teil des kurzfristigen
Anstiegs darauf zurückzuführen ist das Schulden ordentlich abgebaut wurden und gestern im Q&A davon gesprochen, dass es wohl Überlegungen gibt, Aktien einzuziehen: "For the next shareholder meeting, we will ask for authorization from the shareholders to be able to make some reduction of capital by using shares the company has acquired" . Dividende ist kein Thema für Gewinnverwendung.  
27.03.26 17:08 #8913 Nachtigall ick hör dir trapsen
Die Aussage, man wolle die Ermächtigung zur Kapitalherabsetzung einholen, ist ein klassisches Manöver für ein Delisting-Szenario. Wenn Cegedim eigene Aktien einzieht, sinkt die Gesamtzahl der Aktien. Der prozentuale Anteil der Familie Labrune (FCB) an den Stimmrechten steigt automatisch an. Übrigens ohne dass FCB einen Cent für neue Aktien ausgeben muss.

Aktuell liegt FCB bei ca. 74 % der Stimmrechte. 90% werden für einen Squeez-Out benötigt.

Hauptversammlung am 12. Juni 2026: Dort wird diese Ermächtigung zum Aktieneinzug beschlossen. Es wird spannend sein, wie sich Amiral Gestion hier verhält.

Das Kerngesetz: Die "Loi PACTE" (2019)
Dies ist die wichtigste Rechtsgrundlage. Vor 2019 lag die Schwelle für einen Squeeze-out in Frankreich bei 95 %. Die Loi PACTE (Gesetz Nr. 2019-486) hat diese Hürde massiv gesenkt.

Der Schwellenwert: Ein Mehrheitsaktionär kann die Minderheitsaktionäre nun zwangsweise abfinden, sobald er 90 % des Kapitals UND der Stimmrechte hält.

Anwendbarkeit: Dies gilt sowohl für den regulierten Markt (Euronext Paris) als auch für den organisierten Markt (Euronext Growth), auf dem Cegedim seit Ende 2025 gelistet ist.  
27.03.26 19:20 #8914 Die Kapitalherabsetzung
dürfte keinen Einfluss auf die Stimmrechte haben. Die Aktien die Cegedim hält haben kein Stimmrecht, sofern ich das richtig sehe:

https://www.cegedim.fr/finance/action/Pages/actionnariat.aspx  
01.04.26 13:11 #8915 Delisting?
wenn es hier ernsthaft um ein Delisting geben sollte (Achtung: das ist völlig spekulativ, ob es passiert oder nicht, keine Ahnung!!), dann sollte man seine Cegedim Aktien unbedingt behalten.

Die Aktie müsste weiter aufgekauft werden und wenn es soweit sein sollte, müsste den Aktionären ein Abfindungsgebot gemacht werden. Das würde aber ziemlich sicher höher sein als der heutige Aktienkurs.  
01.04.26 13:43 #8916 sehe ich genauso. Super analysiert von halbg.
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the harder we fight the higher the wall
01.04.26 19:54 #8917 Kursentwicklung
über +40% in 8 Handelstagen. läuft super...  
01.04.26 20:46 #8918 Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie, das ist das, was der Markt sehr offensichtlich gut findet. Ergebnis je Aktie ist immer wichtig, ist so. Anders kann ich den Kursverlauf nicht interpretieren, der ist eindeutig. Und die Kurse hier werden in Paris gemacht.
(Delistingsszenarien mal ganz außen vor, diese wären aber auf aktuellem Kursniveau kaum kurzfristig negativ zu werten.)

Weiß jmd, was aus dieser Strafe nach DSGVO Art. 83 geworden ist, posting #8893 von Fehltrader?33655687  
02.04.26 17:51 #8919 Kursentwicklung
jetzt sogar +45%!!
schade, mir fehlt(e) der Mut

aber generell ist es wieder mal ein Klassiker. Wenn die Stimmung endlich auf einem völligem Nullpunkt angekommen ist, niemand mehr diskutiert, niemand sich freut, wenn sich der Kurs erholt, dann ist es wirklich sehr oft eine Kaufgelegenheit.

Stimmungsindikatoren sind einfach wichtig, definitiv. Bei Hypoport wird es schätzungsweise noch weitere 1000 Jahre dauern, bis der letzte Optimist ausgestorben ist, zwinkersmiley

Als sich Westwing damals von 54 auf 5 zehnteilte, war das Forum total ausgestorben. Leerverkaufsgebühren lagen bei 25%, total absurd. Der Kurs verdoppelte sich dann ziemlich schnell, dies alles sehr sehr lange vor der jetzigen Hausse (die ich einfach verpasst hatte), aber damals, als die Stimmung auf dem totalem Nullpunkt, völlig klar war, hier gibt es keine Verkäufer mehr, alle Protagonisten die traden sind draußen, da gab es diese einfache Gelegenheit.

Hier bei Cegedim hat es aber auch Gründe, weshalb ich an der Seitenlinie stehen bleibe. Ist ne französische Aktie, wo es mir viel schwerer fällt die Dinge zu recherchieren. Was aus dieser Strafe nach DSGVO Art. 83 geworden ist, keine Ahnung? Bei dt Aktien sind derlei Dinge viel einfacher zu checken.

.  
05.04.26 01:29 #8920 These:
Kurz gesagt: Das ist kein klassischer Value-Play mehr, sondern ein strukturierter Exit-Case mit klar definiertem Spielfeld.

Operativ liefert Cegedim ein gemischtes Bild. Der Umsatz stagniert bei rund 649 Mio. €, organisch leicht positiv. Das EBITDA ist auf 134,6 Mio. € gestiegen, die Marge verbessert sich sichtbar. Gleichzeitig muss man ehrlich sagen: Ein Teil dieser Verbesserung kommt aus Sondereffekten wie dem INPS-Exit, Steuer-Effekten und niedrigeren Investitionen. Die Cash-Generierung hat sich aber real verbessert, was den Schuldenabbau ermöglicht.

Der größte operative Schwachpunkt bleibt die Gesundheitssparte, insbesondere die Apothekensoftware in Frankreich. Deutlicher Umsatzrückgang, operative Verluste und laufende Restrukturierung. Dazu kommt regulatorischer Druck nach der bestätigten CNIL-Strafe. Das liefert die perfekte Argumentationsbasis für jeden späteren Gutachter, um Bewertungsabschläge zu rechtfertigen.

Der eigentliche Case liegt aber nicht im operativen Geschäft, sondern in der Struktur. Die Familie Labrune kontrolliert über ihre Holding mehr als 60 Prozent des Kapitals und rund 74 Prozent der Stimmrechte. Damit ist jede Hauptversammlung faktisch entschieden. Der Streubesitz ist wirtschaftlich vorhanden, aber machtpolitisch irrelevant.

Der entscheidende Spieler ist Amiral Gestion mit rund 7,8 Prozent am Kapital und etwa einem Fünftel des Free Floats. Ohne Amiral läuft nichts. Sie sind der Preisanker nach oben. Gleichzeitig sind sie ein rationaler Investor und kein Aktivist aus Prinzip. Bedeutet: Sie werden verhandeln, aber nicht ewig blockieren.

Der Wechsel in den Euronext Growth Markt war das stärkste Signal im ganzen Case. Weniger Regulierung, geringere Transparenzanforderungen und mehr Flexibilität für strukturelle Maßnahmen. In Kombination mit Bilanzbereinigung und Schuldenabbau ergibt sich ein klares Bild: Vorbereitung auf ein späteres Delisting oder Übernahmeangebot.

Die Bewertung wirkt auf den ersten Blick absurd günstig. Rund 3x EV EBITDA für ein etabliertes Health-IT-Unternehmen. Vergleichswerte liegen eher bei 7 bis 10x. Aber genau hier liegt der Denkfehler vieler: Dieser Abschlag ist kein Marktfehler, sondern ein Kontrollabschlag plus Illiquiditätsprämie plus Event-Risiko.

Der entscheidende Mechanismus ist der VWAP. In Frankreich orientiert sich ein Übernahmeangebot stark am Durchschnittskurs der letzten Monate plus moderater Prämie. Wenn die Aktie also längere Zeit zwischen 11 und 14 Euro handelt, wird ein Angebot bei 15 bis 16 Euro völlig regelkonform sein, selbst wenn der fundamentale Wert doppelt so hoch liegt.

Daraus ergibt sich ein realistisches Szenario:

Unter 14,50 Euro wird es schwer, Amiral ins Boot zu holen. Über 17 Euro wird es für die Familie unnötig teuer. Die wahrscheinlichste Zone liegt deshalb im Bereich 15 bis 16,50 Euro. Alles darüber braucht externe Bieter, was bei der Stimmrechtsstruktur eher unwahrscheinlich ist.

Zeitlich ist Geduld gefragt. 2026 dürfte weiter Aufbauphase sein mit stabilisiertem Kurs und niedriger Volatilität. Ein konkretes Angebot ist realistisch eher 2027, ein Squeeze-out danach.

Was heißt das für die Strategie:

Einstiege unter 12 Euro sind attraktiv, weil Downside durch die Struktur begrenzt ist. Zwischen 14 und 15 Euro sollte man anfangen, Risiko rauszunehmen. Oberhalb von 15 Euro wird das Chance Risiko Verhältnis zunehmend schlechter, weil man sich direkt in Richtung des möglichen Angebotspreises bewegt.

Wichtigster Punkt zum Schluss: Wer hier auf 20 Euro plus spekuliert, spielt das falsche Spiel. Der Markt wird den fundamentalen Wert nicht freilegen. Der Exit wird von der Mehrheitsaktionärsstruktur definiert, nicht vom Multiple.

Fazit: Kein klassisches Investment mehr, sondern ein kontrollierter Arbitrage Case mit klarer Bandbreite, klaren Akteuren und klaren Regeln.  
09.04.26 08:56 #8921 über 13 Euro
Kursentwicklung ist wirklich sehr gut!
es hat vieles zusammengepasst, der Kurs war absurd abverkauft, 10 Jahrestief und daß er sich auch mal erholen könnte, war von daher nicht unwahrscheinlich. dann kamen aber die Zahlen, die ohne wenn und aber deutlich besser als erwartet waren, der Kurs reagierte unmittelbar genau darauf und tut es weiterhin  
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