London (BoerseGo.de) - Die Kosten für Dollar-Kredite sind am Montag deutlich gesunken und setzen den zuletzt gestarteten Trend nach unten fort. Dies beruht auf den Anstrengungen weltweiter Regierungen, durch Maßnahmen den Kreditmarkt bzw. Interbankenhandel aufzuweichen. Damit ergeben sich Anhaltspunkte, dass die Geschäftsbanken bald wieder damit beginnen werden, sich untereinander regelmäßig Geld zu leihen. Die Zinssätze bleiben jedoch trotz der jüngsten Rückgänge auf vergleichsweise hohem Niveau. Der entsprechende 3-Monats-LIBOR fiel von 4,4185 Prozent am Freitag auf 4,05875 Prozent. Der Zinssatz für Euro-Kredite schwächte sich von 5,02 Prozent auf 4,98625 Prozent ab.
Die London Interbank Offered Rate (LIBOR) ist eine am Bankenplatz London festgestellte Interbankrate, welche den durchschnittlichen Geldmarkt-Referenzzinssatz repräsentiert, zu dem Geschäftsbanken erster Bonität wechselseitig kurzfristiges Geld (Termingeld) ausleihen.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur) |