Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte
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neuester Beitrag: 11.01.26 01:15
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| eröffnet am: | 01.05.16 00:56 von: | lumpensammler | Anzahl Beiträge: | 3955 |
| neuester Beitrag: | 11.01.26 01:15 von: | elementarteilchen | Leser gesamt: | 1043474 |
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01.05.16 00:56
#1 Die Klimaritter, eine antikapitalistische Revolte
Was mich letztendlich doch dazu bewegt hat, ist erstens die steigende Unverfrorenheit der AGW (Anthropogenous Global Warming) Protagonisten in dieser Debatte gerade in den letzten Jahren. Und es ist die kritiklose Akzeptanz der kontraproduktiven Maßnahmen, die auf Basis dieser Propaganda getroffen werden. Wie Lämmer werden wir hier zur Schlachtbank geführt und keiner murrt, weil keiner merkt, was wirklich geschieht: Der größte antidemokratische und antikapitalistische Coup seit der Nachkriegsordnung.
Für die Mehrheit dürfte das schwer vorstellbar sein, zumal alle Medien und alle politischen Parteien, und das sogar fast weltweit unisono meinen, dass die CO2 Emissionen unser Klima in einer für uns gefährlichen Art und Weise beeinflussen. Garniert wird diese Einstimmigkeit von einem breiten wissenschaftlichen Konsens (97% der Klimawissenschaftler bestätigen das).
Deshalb kann nur ein Narr sein, der hier dagegen hält. Nun ja, ich bin so ein Narr. Ich kann mittlerweile sogar verstehen, wie man mit dieser spin story so weit kommen kann. Wenn in unseren Schulen offiziell der Al Gore Film "Eine unbequeme Wahrheit", der mehr Lügen als Wahrheiten enthält (das IPCC selbst hat mit der bestätigten Unnachweisbarkeit der Zunahme von Extremwetterereignissen die meisten Hauptthesen des Films widerlegt), gezeigt werden darf, dann wird man quasi immunisiert gegen die AGW-Kritik. Wenn fast alle globalen Temperaturrohdaten geheim in den Händen der AGW Protagonisten (Nasa GISS - Hanssen bzw. Hadcrut - Phil Jones) sind, denen aber von den Medien uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, obwohl die daraus errechneten historischen Temperaturen sich mit schöner Regelmäßigkeit und haarsträubenden Begründungen auf wundersame Weise nachträglich hin zu mehr Erwärmung ändern, dann ist es auch kein Wunder, dass wir glauben, die Erde könnte durch unser CO2 verglühen, wo doch schon vor Jahrmillionen das Zigfache an CO2 Konzentrationen herrschten, ohne dass genau das geschah, was wir jetzt erwarten. Also Hut ab! Es hat geklappt. Alle sind eingelullt und es wird bereits kräftig an der politischen Umsetzung gearbeitet.
Die wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen sind eigentlich leicht absehbar. Aber es stört offensichtlich niemanden, dass Kritiker der AGW Thesen mittlerweile nicht mehr nur beruflich sondern auch rechtlich belangt werden (Roger Pielke Jr. https://theclimatefix.wordpress.com/ oder Lennart Benngston http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/...-gwpf-aus-a-969382.html). Es stört auch niemanden, dass wir eine Energiepolitik aufsetzen, die uns erstens abhängig vom Ausland macht, mit der wir zweitens den zukünftigen Bedarf gar nicht mehr decken können und die drittens die Energiepreise steigen lassen wird, so dass große Teile der Bevölkerung deutliche Einschränkungen werden hinnehmen müssen. Und zu allerletzt stört es jemanden, dass selbst, wenn alles so wäre wie behauptet, gar keine Lösung zu dem Problem existiert. Denn wir erzeugen derzeit (und das schon trotz aller jüngsten Maßnahmen seit 20 Jahren konstant!) 13% der globalen Energie nicht fossil. Bis zum Jahr 2050 müsste dieser Wert bis auf 80% steigen, wenn wir die befürchtete Klimakatastrophe vermeiden wollten. Der Glaube macht sicher selig. Das Beste daran ist jedoch, dass auch den AGWlern dieses Dilemma bewusst ist und im Kleingedruckten ganz unverblümt von der notwendigen Transformation der Gesellschaft und Wirtschaft gesprochen wird. Also zurück in die Steinzeit!
SChließlich und gleichzeitig als Einstieg in den Zweifel will ich nur mal die globalen CO2 Emissionen direkt den vom IPCC (Basis = Hadcrut bzw. GISS) veröffentlichten globalen Temperaturen gegenüberstellen. Die einzelnen Phasen, in denen CO2 und Temperatur gleich- bzw. gegenläufig waren, habe ich farblich gekennzeichnet.
More to follow.
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20.08.21 09:34
#3931 limit by 6-7 months post-1st shot on averag.
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a la primera línea en pandemia
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20.08.21 09:53
#3932 Frage an lumpi
Ich spring mal ein: Die qua Impfe oder zuvor durchgemachte Infektionen erzeugte spezifische Immunantwort überspringt die indifferente angeborene nur dann, wenn der spezifische Antigen-Trigger auch vorliegt. In allen anderen Fällen startet der Immunprozess bei 0 sprich mit dem indifferenten Immunvorschlaghammer. Reicht der nicht hin um zügig mit dem Problem fertig zu werden startet der adaptive Prozess, an dessem Ende die spezifischen Immunantworten stehen.
Aus eben diesem Grund verfügt ein 'Genesener' nach asymptomatischen Verlauf auch nicht über spezifische Abwehr, was dann den Vorsprung RNA-Geimpfter gegenüber natürlich erworbener Immunität erklären kann. Natürliche Immunität ist nur dann in der Wirksamkeit gegenüber einer eingeimpften gleichzusetzen, wenn sie aus einem schweren Verlauf hervorgegangen ist.
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20.08.21 15:31
#3936 ..
" The autoimmune response or S1 protein produced by the vaccination itself
may cause the disruption of blood–brain barrier ...
"We consider the vaccine to be effective; however, the present case is thought provoking."
Aseptic meningitis after vaccination of the BNT162b2 mRNA COVID-19 vaccine
https://link.springer.com/article/10.1007/s10072-021-05543-1
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21.08.21 10:12
#3937 Simpson's Paradox - Basis der evidenzbasiert.
Nimm das, Lumpi: In the case of vaccine efficacy vs. severe disease, it is the fact that both vaccination status and risk of severe disease are systematically higher in the older age group that makes overall efficacy numbers if estimated without stratifying by age misleading, producing a paradoxical result that the overall efficacy (67.5%) is much lower than the efficacy for either of the age groups (91.8% and 85.2%). https://www.covid-datascience.com/post/...hospitalized-are-vaccinated
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21.08.21 10:38
#3938 autoimmune response produced by the vaccina.
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21.08.21 15:57
#3939 efficacy for either of the age groups
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22.08.21 23:24
#3940 Studie aus Israel
n-tv.de
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23.08.21 11:44
#3942 darf man da gerne aufmerksam hinschauen #.
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23.08.21 12:09
#3943 Shlomo
Ja, das klingt auch logisch. Also sehr gesunden und jungen Menschen ist die Impfung daher auch mAn nicht nahezulegen, sie sollen die Resistenzen auf natürliche Weise aufbauen. Doch leben wir in einer Zeit, da sind nicht alle so gesund und fit und so jung, wie sie sich fühlen, wie sie gerne wären.
....War nicht gerade bei dir mal das Thema deines Körpergewichtes im Ökonomenfaden? Ein Risikofaktor, ganz klar.... Oder war das nur eine Unterstellung anderer, ich weiss es nicht mehr, aber habe das in Erinnerung.
Dafür wurde die Impfung entwickelt, um Menschen mit , bekannten und unbekannten, Risikofaktoren zu schützen, auch das Alter ü 50 ist einer mAn. vor unvorhersehbaren Verläufen, denn über kurz oder lang ist eine Infektion kaum zu verhindern, nur den individuellen Effekt kennt niemand. Wer sich nicht impfen lässt, geht aber wohl davon aus, dass bei Komplikationen dann das Gesundheitssystem zur Verfügung steht, welches aber begrenzte Kapazitäten hat. Bisher haben geimpfte weniger starke Symptome für ein paar Monate. Leider nicht für ewig und auch nicht für noch nicht bekannte Mutationen. Es ist ein Wettlauf auch mit der Zeit, bis man auch Behandlungsmethoden hat bei schweren Verläufen.
Die Impfung ist nur eine Übergangslösung, wie bei der Grippe, auch diese wird hauptsächlich von Risikogruppen gemacht, seit Jahren schon und muss regelmässig aufgefrischt werden. Ich habe das noch nie in Betracht gezogen, doch nun bei Covid habe ich das gemacht, weil ich mein Risiko auch nicht wirklich austesten will.
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23.08.21 12:15
#3944 Genesene sind gegenüber Geimpften klar im .
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29.08.21 18:14
#3945 Casus Knacktus für Klimamodelle
Seriöse Regierungen würden ein sofortiges Audit des IPCC fordern.
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31.08.21 21:18
#3946 lol. Das statistische Bundesamt gibt bekannt,
https://www.destatis.de/DE/Themen/...zoegerung-daten-todesfaelle.html
Ich spare mir einen Kommentar dazu, Peter Grimm hat das ausreichend getan, und zwar hier: https://www.achgut.com/artikel/..._die_absicht_zahlen_zurueckzuhalten
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27.12.22 12:49
#3949 Prof (Un)Sinn
Beim Energiethema ist Prof häufig beim Unsinn.
Auf einige Aspekte kurz eingegangen:
- Verbrennerverbot 2035
Ob das Verbot da ist oder nicht, wird keine Rolle spielen. Der Betrieb von BEV ist mittelfristig günstiger als der von Verbrennern. Und am Ende ist der Preis ein Hauptargument.
Die derzeitigen Strompreiskapriolen verringern den Abstand etwas. Wer nur auf externe Ladesäulen angewiesen ist, hat sogar derzeit einen preislichen Nachteil.
Dazu kommen weniger Wartungsaufwand, die vermehrten Lademöglichkeiten beim EInkaufen, im Betrieb oder zu Hause und die Herstellung wird ebenfalls günstiger. Die Beine haben sich unsere Automobilkonzerne selber gestellt. Die Richtung ist seit vielen Jahren klar.
- Primärenergiebedarf
Wie so viele zieht auch (Un)Sinn den Primärenergiebedarf heran, wenn es um die Energiewende geht. Was zählt, ist der Endenergiebedarf und damit fällt direkt 1/3 weg. Warum sollten wir die Abwärme von PKW-Motoren oder die Energie, welche fossile Kraftwerke mit Kühlwasser in die Umgebung blasen durch Erneurbare elektrisch ersetzen?
- Effizienzgewinne und Regelungen
in seinen Bildern vom Flatterstrom meint er regelmäßig, dass die Erzeugung dem Bedarf angepasst werden muss. Die Strombörse zeigt jedoch verschiedene Preise zu unterschiedlichen Tages und Wochenzeiten an. Im kleinen ist es die Waschmaschine die zukünftig tagsüber läuft, wenn viel PV Strom vorhanden ist, im Großen sind es zB Kühlhäuser, die bei hohen Strompreisen (= geringes Angebot an EE) auch mal zwei Tage ihre Anlagen ausgeschalten lassen können.
Funktioniert nicht bei jedem Betrieb und bei jeder Aktivität. Potenzial ist jedoch gewaltig.
Zusätzlich gibt es Effizienzgewinne durch die Umstellung auf EE. Im PKW Bereich gibt es zB Analysen zum versteckten Energieaufwand. Kraftstoff muss hergestellt und an die Tankstellen gebracht werden. Bei einer Elektrifizierung fallen die Raffinerieprozesse und der Transport weg. Der Aufwand kann hier irgendwo bei 10-25% des Energieaufwands für die fossilen PKW liegen. Nicht gerade wenig.
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19.01.25 21:44
#3952 #3950
dann wenn es für dich passt.
Wenn du richtig gelesen hättest, würdest du das Wort "zukünftig" sehen.
Warum sollte alles von heute auf morgen funktionieren? Die Energiewende ist ein längerer Prozess.
Du stellst Dinge in Frage, die heute noch gar nicht funktionieren müssen. Es dauert ein paar weitere Jahre. Viele Menschen arbeiten daran. und schließlich können wir uns einen Großteil der 100Mrd Euro die jährlich für den Import von fossilen Energieträgern ausgegeben werden sparen.
Solche Fragen kommen mir wie von Kleinkindern, die etwas probieren und sofort anfangen zu heulen, wenn es nicht gleich funktioniert.
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30.04.25 00:37
#3954 Ahnungslose laufen wieder Sturm gegen deze.
@elementarteilchen
Spanien hat knapp 40GW konventionelle Kraftwerksleistung installiert. Hinzu kommen 17GW Wasserkraft.
Die Spitzenlast beträgt knapp über 30 GW. Es stünden theoretisch also genügend GW Leistung zur Verfügung, um Festlandspanien fast zweimal zur Spitzenlast zu versorgen.
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