Drillisch AG

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neuester Beitrag:  30.03.26 09:25
eröffnet am: 23.07.13 13:32 von: soulrebel Anzahl Beiträge: 28157
neuester Beitrag: 30.03.26 09:25 von: weisvonnix Leser gesamt: 11392374
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25.05.23 11:38 #27751 @excesscash
aber das mit den Towercos finde ich keine gute Nachricht, dieser Neubau von Standorten ist ein RIESENAKT.
Genehmigungsverfahren etc,, eigentlich zeigt das in meinen Augen eher die Verzweiflung an.
Und wie oft hoert man hier von tausenden Standorten? Wieviele sind aktiv? ;)  

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25.05.23 16:26 #27752 Eigene Towers bauen
ist auch meines Erachtens eine schlechte Nachricht, zudem ein weiterer Widerspruch zu früher Gesagtem. Zur HV meine ich, waren 19 Standorte aktiv. Bis Jahresende sollen es 1200 sein, wobei die Haupt-Lieferungen in Q3 und 4 erfolgen... zwischen den Zeilen war zu hören, dass D. daran selbst nicht glaubt.
M.E. wird 1+1 in der Branche als künftiger Netzbetreiber nicht mehr ernst genommen, im Kapitalmarkt schon gar nicht.

10,08



 
25.05.23 18:20 #27753 Handelsblatt

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26.05.23 05:17 #27754 HB-Artikel

Klingt übel, leider hinter paywall.
Aber der Heise-Artikel relativiert das ein wenig:

...
"Der Scheuer-Deal aus 2018
Die drei etablierten Netzbetreiber versprachen bei dem "Mobilfunkgipfel" im Juli 2018, die 4G-Mobilfunkversorgung bis Ende 2020 auf 99 Prozent aller Haushalte in jedem Bundesland zu heben (später auf 2021 verschoben). Im Gegenzug stundet die Bundesrepublik die Gebühren für die 2019 versteigerten 5G-Sendrechte zinsfrei – die Ratenzahlungen laufen bis 2030, was die Staatsschulden erhöht, also indirekt die Steuerzahler be- und die Konzerne entlastet.
Außerdem schafften sich die Netzbetreiber mit dem Scheuer-Deal drohende Konkurrenz vom Hals: Die Fachbehörden Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt wollten damals die Mobilfunk-Netzbetreiber dazu verpflichten, ihre Netze für Untermieter zu öffnen. Das sollte den Wettbewerb stärken und die hohen deutschen Tarife senken. Doch mit Scheuers politischer Hilfe wurde das zu einer Verhandlungspflicht verwässert: Die Netzbetreiber müssen Anfragen beantworten, die dabei verlangten Preise werden aber nicht reguliert. Damit schauen die Verbraucher durch die Finger."
...
"Damit steht 1&1 nicht alleine da: Alle Netzbetreiber klagen schon lange über die Dauer deutscher Baugenehmigungsverfahren, speziell wenn dann noch Bürgerinitiativen wie in Kleßen-Görne hartnäckig für ihr Funkloch kämpfen.
Von 400 Standorten ist bei 1&1 längst keine Rede mehr: Vereinbart sind nämlich gar nicht 400 neue Masten, sondern, wie erwähnt, eine Investitionssumme. 1&1 sei 2018 davon ausgegangen, vorwiegend Dächer bestehender Gebäude nutzen zu können, was dann 400 Standorte ermöglicht hätte. "Letztendlich wurde allerdings aufgrund der Standortwünsche von Deutscher Telekom, Vodafone und Telefónica weit überwiegend der Bau von Funktürmen nötig", erklärte 1&1 dem Handelsblatt. Das ist teurer, weshalb die vereinbarte Summe nur noch für "circa 180" Standorte reiche.
Doch auch diese hätten ja schon Ende 2021 stehen sollen. Also greift das zuständige Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) ein – und verlängert die Frist. Das BMDV zeigt gegenüber dem Handelsblatt Verständnis für die Verzögerung: "Umfassende und zeitaufwändige Abstimmungen mit den anderen Netzbetreibern" hätten die Sache so ausgebremst, dass 1&1 die konkreten Standorte erst ab März 2021 hätte planen können. Und erst danach konnten die Baugenehmigungsverfahren beginnen. Auch wenn die etablierten Netzbetreiber das anders sehen, das Ministerium hat die aushaftenden 5G-Frequenzgebühren bislang nicht fällig gestellt. Das würde 1&1 auf einen Schlag mehr als 600 Millionen Euro kosten."

https://www.heise.de/news/...?wt_mc=rss.red.ho.ho.rdf.beitrag.beitrag

 

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26.05.23 09:44 #27755 Wo sind die Gläubigen Anhänger
dieses Scharlatans......der Pleitegeier kreist schon.....deshalb auch der Artikel über Verkauf von Drillisch in Börseonline.....
26.05.23 09:47 #27756 börsenfurz,
von welchem Datum ist der Artikel in börse-online?  

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26.05.23 09:56 #27757 Ausgabe 19 Seite 22 v. 11.05.2023
Hier nennt man es Gerüchte....
26.05.23 12:49 #27758 wieder einmal episch
Hier hat es Dommi und 1&1 ganz offensichtlich versaut und die Dommi-Jünger (ich hab extra nicht Dummi geschrieben) sind verschwunden... Ich hoffe so sehr, dass sie doch verkauft haben und das böse Erwachen ihnen nix anhaben kann.

Was ich nach dem HB-Artikel feststellen muss: die Forderung von Dommi nach seinem Super-Roaming ist nur noch lächerlich. Er baut 10 Antennenstandorte (ohne eigene Antennen) zur gemeinsamen Nutzung und fordert den Zugriff auf 50.000 Antennen der Konkurrenz. Wann schreitet die Bundesnetzagentur endlich ein. Wann ist Dommi endlich mal ehrlich?

Die Dommi-Jünger (ich hab extra nicht Dummi geschrieben) haben auch über Monate/Jahre hier geschrieben, dass die 3 richtigen MNO's ja selbst nicht alle weißen Flecken abgedeckt haben und deshalb endlich mal bestraft werden müssen. Was, wenn eben für diese genannten Flecken (400 Standorte) die tolle 1&1 verantwortlich war?

Sofortige Zahlung mit säumigen Zinsen der 5G-Auktion von 1&1 ist die einzige logische Konsequenz... und dann auch endlich das Ende dieser Farce. Es ist nur noch peinlich.  

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28.05.23 17:55 #27759 Opa,
wenn Du nicht investiert bist, warum legst Du Dich dann so ins Zeug?
Altruismus?  

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02.06.23 11:11 #27760 jetzt wird es spannend
02.06.23 12:06 #27761 naja spannend?
Sie muessen der Sache ja nachgehen, aber wir wissen ja wie gut das meistens passiert und vor allem in welchem Tempo.

Wahrscheinlich ist das Tempo trotzdem noch hoeher als das des Netzaufbaus.

Wie auch immer, es gibt auch andere Vertraege, passiert ist trotzdem faktisch so gut wie nichts.

 

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02.06.23 12:19 #27762 1&1 ist
und bleibt ein Saftladen. Bekommen selbst nichts auf die Reihe und bemühen dann die Regulierer oder wollen sich ins gemachte Nest setzen. Mal abgesehen von Vantage: wo sind denn die Antennen und Standorte der anderen beauftragten Firmen!? Gab es da etwa auch Behinderungen??? Wer hier investiert ist selbst Schuld...  
05.06.23 16:00 #27764 Das Interview
hat eine gewisse Tiefe.  
05.06.23 16:59 #27765 Tiefe
Vor allem die interessanten insights zu den grotesken NR-Angeboten seitens des Oligopols.
Zeigt wunderbar wie "effektiv und fair" doch so ein Verhandlungsgebot in solch einem Abhängigkeitsverhältnis ist...
Frage mich,  wie die BNetzA da ihre objektive "Schiedsrichterrolle" rechtfertigen kann.  

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05.06.23 18:13 #27766 MrWolf, zwischen der
Telekom und Viag Interkom (Netz Nummer 4) wurde damals erfolgreich frei verhandelt. Zu diesem Zeitpunkt war die Telekom sicher auch nicht billig oder begeistert über einen weiteren Wettbewerber. RD will billig und das bekommt er eben nicht. Da jammert er lieber und rennt zur B-Netzagentur wie ein bockiges Kind. Außerdem hat er einen gültigen NR-Vertrag und damit alles was er für den Anfang braucht. Nun muss der Verein mal liefern, was ich weiterhin bezweifle. An 5G-NR glaube ich partout nicht. Das werden die Platzhirsche (zu recht) nicht zulassen.  
05.06.23 20:08 #27767 Du meinst,
5G-NR entscheiden die drei Netzbetreiber?
Und die Bundesnetzagentur versteckt sich auf dem Klo?


 

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06.06.23 04:15 #27768 fürsprecher
Vielleicht liegt der Unterschied zwischen heute (5G) und damals (3G) schlicht in der Tatsache, dass es damals keinen Scheuer Andy als zuständigen Minister bzw. Homann auf Seiten der BNetzA gab.
Wenn dem Oligopol  derartig - wie hier des öfteren gepostet - der Rücken gestärkt wurde, ist es doch kein Wunder, wenn diese mit breiter Brust den Rahmen des wirtschaftlichen Fairplays verlassen.
Die Untersuchung läuft.

Und wer jammert hier eigentlich am lautesten - ist es RD oder doch eher das Oligopol?!  

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06.06.23 04:20 #27769 Homann
"Jochen Homann war als Leiter der Bundesnetzagentur stets bemüht, Entscheidungen möglichst im Sinne der Gewinninteressen der großen Netzbetreiber, allen voran natürlich der Deutschen Telekom, zu treffen", sollte man ihm ins Zeugnis schreiben."
...
"Homann: Bloß kein Zwang gegen die Konzerne

Homann zeigte sich auch als Gegner des nationalen Roamings im Mobilfunk. Er sagte im November 2019 bei der Jubiläumsveranstaltung 20 Jahre Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation): "Wir müssen diese elende Debatte um einen Zwang zum Roaming beenden."

https://www.golem.de/news/...nicht-regulieren-wollte-2201-162557.html

 

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06.06.23 09:14 #27770 Holzkobb, die Bundesnetzagentur
kann 5G-NR durchaus anordnen. Ich als Netzbetreiber würde aber bis zur letzten Instanz dagegen klagen. Und das kann dauern. Im übrigen: wenn sich nun seitens des Bundeskartellamtes herausstellt,  dass Vantage aufgrund der zu späten Planungen von 1&1 in Sachen Netzaufbau die Verzögerungen nicht zu verantworten hat, wird es für RD noch peinlicher als es so schon ist. Es bleibt spannend!  
07.06.23 08:31 #27771 Glasfaseranbieter gehen auf Konfrontation

...zu Mobilfunkanbieter.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...ern/29188746.html

"Eine große Mehrheit der Glasfasernetzbetreiber in Deutschland will potenziellen Kunden auch Mobilfunk nach dem neuesten Standard 5G anbieten. Doch derartige Bundle-Produkte zu schaffen, scheint alles andere als einfach zu sein.
Norbert Westfal, Präsident des Bundesverbands Breitbandkommunikation (Breko) und Chef des Oldenburger Telekommunikationsunternehmens EWEtel, macht dafür die „Abschottungspraxis der Mobilfunknetzbetreiber“ Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica verantwortlich."
...
"Die Forderung kommt zu einer Zeit, da die Bundesnetzagentur mit der Branche und der Politik verhandelt, zu welchen Konditionen sie die 2025 auslaufenden Mobilfunkfrequenzen neu vergeben wird. Bei der letzten Auktion hatte die Agentur darauf verzichtet, den erfolgreichen Bietern aufzuerlegen, anderen Diensteanbietern das Netz zur Verfügung zu stellen. Zuvor war dies der Fall gewesen und hatte dazu geführt, dass vor allem 1&1 und Freenet sich als alternative Anbieter zu den Netzbetreibern etablieren konnten."
...
"Die Breko-Studie indes verweist darauf, dass es nur den „Anschein“ von Wettbewerb gebe. So seien Discounter nur Vertriebspartner zwischen Endkunden und Netzbetreibern. Umso wichtiger sei ein vierter Netzbetreiber, der für Wettbewerb sorge, im Aufbau das 5G-Netz der Konkurrenz mitnutzen dürfe sowie eine Pflicht für alle Betreiber, ihre Netze für Dritte zu öffnen."

 

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08.06.23 00:56 #27772 Auftraggeber der Studie
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08.06.23 00:57 #27773 Hm
Das und in Zeichen mag das Forum wohl nicht

Auftraggeber der Studie ist 1und1
https://www.heise.de/news/...im-deutschen-Mobilfunkmarkt-9180708.html  

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08.06.23 07:13 #27774 Natürlich muss man immer aufpassen wer e.
in Auftrag gibt, aber der Artikel bringt es schon auf den Punkt.
Wir brauchen eine Grundsatzentscheidung ob wir Wettbewerb wollen oder ob der Staat das verhindert und blockiert wie in fast fast allen zukunftsrelevanten Themenbereichen.
Dieses Land steckt leider bis zur Oberkante Unterlippe im Lobbysumpf und das wird ständig schlimmer.

Mir fällt kein einziges Argument ein, das für die 3 Großen spricht außer dass sie etwas abgeben müssen.
In Deutschland haben wir mit die höchsten Preise für Telefon, aber die niedrigsten Preise für Lebensmittel. Das wäre nie so gekommen, wenn man Aldi und Lidl gehindert hätte ihr Geschäftsmodell aufzubauen.


 

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08.06.23 22:12 #27775 Auftraggeber
Dass 1&1 Co-Auftraggeber (neben  Breko) der Studie war, stand ja auch schon im HB-Artikel.
Letztendlich bringt die Studie auch nur nochmal auf den Punkt, was die Monopolkommission schon seit Jahren mit Blick auf die Wettbewerbssituation bemängelt.
Und wer sollte eine Studie mit diesem Fokus denn sonst initiieren - die Telekom oder Telefonica oder Vodafone etwa?!  

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