bzw. sachlicher sagen.
Wenn 80% vom Free Cashflow als Dividende ausgeschüttet werden, dann teilen sich nach dem ARP weniger Aktien den Kuchen (der Kuchen bleibt aber gleich groß) und das anteilige Stück am Kuchen pro Aktie wird größer.
Ich weiß nicht, ob es schon mal jemand erwähnt hat, aber die Rendite einer Aktie beschreibt sich aus Dividendenausschüttung + Kursentwicklung in einem gegebenen Zeitraum (gerne: "1 Jahr"). Wenn dann Titel ABC 1,-€ Dividende ausschüttet und der Kurs von 100,- auf 99,- geht, ist die Rendite 0,000 (eher negativ, wenn man Spesen und Verwahrgebühren hat und auf die Dividende KapESt zahlt). Wenn Titel XYZ in drei Jahren jeweils 2,-€ ausschüttet, dann sind das in Summe 6,-€ und wenn der Kurs nach drei Jahren dann 90,-€ ist, die die Rendite negativ, wenn der Kurs aber 100,- oder gar 110,-€ ist, ist die Rendite positiv (Spesen und Steuern berechnen wir später nochmal genauer). Der Rest ist dann Prozentrechnung und ähnliches Hexenwerk.
Der Kurs ist dann das Spiegelbild der Erwartungen der Marktteilnehmer. Im Idealfall geht der Unternehmenswert sogar mit ein, wir kennen aber auch Gegenbeispiele bei denen nur die Phantasie zählt oder in pessimistischen Zeiten eine AG unter Buchwert gehandelt wird.
Bei https://de.wikipedia.org/wiki/Mobilezone ist dann die Frage, ob man nur Kunden gekauft hat, die man in Zukunft weiter schröpfen möchte (und ob die das hergeben) oder ob man eine Firma mit operativer Tätigkeit, einem Buchwert, einem Namen und einem Geschäftsmodell erworben hat (die auch Kunden und Kundenbindungen mitbringt). |