"Dinge über die man nachdenkt und zu diesem oder jenem Ergebnis kommen kann".
Ob Mobilzone von Grundsatz her schlau ist, wird die Zeit zeigen (und es wird hoffentlich intern sauber ermittel werden und wir werden es dann auch eines Tages erfahren).
Ob man dann 40 Mio potentielles ARP-Geld lieber in Mobilzone steckt (statt zur Bank zu gehen) ist Frage #2 (oder wo die 40 Mio hingingen und ob 100 Mio ARP nicht nich wünschenswerter gewesen wäre). Das muß jemand bei Freenet mit einem spitzen Bleistift oder einer Excel-Tabelle ausgerechnet haben, darauf müssen wir erstmal vertrauen.
Zur Frage ob die 60 Mio ARP eine gute Idee waren oder eine höhere Dividende eine noch bessere Idee gewesen wäre, ist mein Bauchgefühl nach meiner Milchmädchenrechnung: "Höhere Dividende hätte ich lieber gehabt." Aber ich weiß auch nicht wirklich, wie sich der Kurs ohne ARP entwickelt hätte und ich kann Euch nicht belegen ob ich einen schlechteren Kurs dann bejammert oder zum Nachkauf genutzt hätte. Hinterher kann ich leicht sagen: "Mir wäre eine höhere Dividende und kein ARP und dann niedrlige Kurse zur Reinvestion der Dividende lieber gewesen." (was dann schlau oder besonders dumm sein könnte in Bezug auf die kommenden Jahre - oder eine andere Milchmädchenrechnung).
Bei einem "Industrieunternehmen" sähe ich ein ARP immer als Ausdruck der Hilfslosigkeit im Kerngeschäft. Bei einer "Kapitalanlagefirma" kann ein ARP durchaus sinnvoll sein. Freenet ist irgendwo dazwischen, die wollen nicht die Welt oder die Menschheit retten, die wollen satten Profit machen und fette Divindende zahlen, gehen dabei aber soweit bislang bekannt nicht über Leichen, Kinderarbeit, Quecksilber in Gewässern, überzuckerte Lebensmittel und dergl. - haben aber im Gegensatz zu reinen Kapitalanlagefirmen noch einen regulären Geschäftsbetrieb, allerdings ohne fette anfaßbare Industrieanlagen. |