Der frisch geschmiedete Rohstoffkonzern Glencore Xstrata hat im ersten Quartal seine Kupferproduktion kräftig erhöht. Die Kohleförderung stagnierte hingegen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Seit Anfang Mai ist der Zusammenschluss aus dem weltgrößten Rohstoffhändler Glencore und dem Bergbauunternehmen Xstrata in trockenen Tüchern, nachdem China der Fusion unter Auflagen zugestimmt hatte.
Die Kupferproduktion habe in den ersten drei Monaten um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Dabei wurden die Vorjahreszahlen so berechnet, als ob die beiden schon Anfang 2012 ein Unternehmen gewesen wären. Die Produktion von Kohle, ein wichtiger Rohstoff für die Stahlherstellung, blieb mit einem Plus von einem Prozent hingegen nahezu unverändert. Auch Zink stagnierte, während die Produktion von Nickel um vier Prozent höher ausfiel als noch vor einem Jahr. Die Situation am Markt habe sich in den ersten drei Monaten insgesamt so gezeigt wie vom Vorstand erwartet, hieß es. ----------- Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt Andre Kostolany |