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Vorsitzender ist Mustafa Mohammed Abdul Jalil, Libyens ehemaliger Justizminister, der sich gleich zu Beginn der Unruhen vom Ghadhafi-Regime losgesagt hatte. Er stammt aus al-Bayda im Osten. Der Jurist war zunächst als Staatsanwalt und Richter tätig, bevor ihn Ghadhafi in die Regierung holte. Auf Jalil ist ein Kopfgeld ausgesetzt, wie ein «Spiegel»-Korrespondent berichtet. Jalil erklärte dem Fernsehsender al-Jazira, der Übergangsrat wolle nach drei Monaten freie Wahlen abhalten. Als «Aussenminister» des Übergangsrates fungieren Mahmud Jibril und Ali al-Issawi. Beide waren wichtige Figuren in Libyen. Jibil hat in Kairo und Pittsburgh Ökonomie und Politische Wissenschaften studiert und war lange Professor für Strategie und Entscheidungsfindung in den USA. Daneben publizierte er zahlreiche Bücher und war Berater vieler Regierungen im arabischen Raum, darunter Ägypten, Saudiarabien, Libyen und Tunesien.
Al-Issawi aus Benghasi war der jüngste Minister in der libyschen Regierung, zuständig für Wirtschaft, Handel und Investitionen. Vor wenigen Monaten wurde er Botschafter in Indien. Am 21. Februar legte er dieses Amt nieder. Er war einer der Ersten, die Ghadhafi den diplomatischen Dienst verweigerten. Ein weiterer war der ständige Vertreter Libyens bei der Arabischen Liga, Abdel Moneim al-Honi. Auch er hat sich dem Widerstand angeschlossen.
Jibril und Issawi wurden am 10. März im Elysee-Palast von Frankreichs Präsidenten Niciolas Sarkozy empfangen. ----------- So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.
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