„Nichts aus der Krise gelernt“ Als Konsequenz aus der Krise fordert der DGB eine Steuer auf alle Finanzmarktgeschäfte. Das würde besonders die Spekulanten treffen, sagte Matecki. Je öfter ein Investor Wertpapiere verkaufe oder kaufe, desto häufiger müsse er zahlen. Langfristig orientierte Anleger würden dagegen nur wenig belastet. Nach DGB-Berechnungen würde schon ein Steuersatz von 0,1 Prozent auf alle an der Börse gehandelten Transaktionen dem Fiskus Mehreinnahmen von mindestens 13,5 Milliarden Euro jährlich einbringen. Zugleich forderte der DGB die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf, künftig alle Finanzprodukte einem speziellen TÜV zu unterziehen. Kein Markt, kein Akteur und kein Produkt dürfe unkontrolliert bleiben, sagte Matecki. Leerverkäufe und Aktienanleihen müssten verboten werden. 25.07.2009 Handelsblatt |