eine Verfünfachung der Shortselling-Zahlen, weil hier Mitte des Jahres eine in den USA berüchtigte PONZI-Truppe der Meinung war, dass bei diesem Wert mit Manipulationen etwas zu machen sei. Speerspitze war ein Blättchen mit den Namen The Street Sweeper, das Horrormeldungen bringt, denen bereits Leerverkäufe der PONZI's vorausgingen und die zunächst auch nach den The Street Sweeper-Horrormeldungen anhalten. In der nächsten Phase werden möglichst viele kleine Shortseller angelockt, denen das brennende Streichholz übergeben wird, was heißt: man covered die Leerverkäufe und baut eigene Bestände auf.
Das hätte vermutlich auch bei Local.com geklappt, aber dann kamen zwei Dinge dazwischen: Local.com steigert für die PONZI's und wohl auch überraschend für die PONZI's den Gewinn dramatisch, insbesondere weil man die positiven Wirkungen einer zugekauften Plattform namens Octane unterschätzt hatte und setzt ein Hype in Sachen Local Search ein, den man zur Mitte des Jahres noch nicht absehen konnte.
Das Problem ist nun, dass die PONZI's noch nicht eingedeckt haben und viele kleine Shortseller dazugekommen sind und die Drohung in der Luft hängt, dass Local.com vielleicht für $15 oder mehr übernommen wird.
In den USA wird die Vorgehensweise der PONZI's momentan übrigens noch nicht als illegal angesehen, weil in der Anfangsphase das Verkünden von Horrormeldungen und das Shorten parallel läuft. Und der Nachweis, wenn das Eindecken einsetzt und die Käufe der PONZI's beginnen, ist kaum zu führen. Vielmehr haben sie es offensichtlich sogar geschafft, die SEC dazu zu bewegen, das Message-Board von Yahoo stillzulegen, damit positive Meldungen und Adressen wie
http://www.local.com/coupons
nicht in Investorenkreisen publiker werden, die zeigen, dass Groupon eigentlich gezwungen ist Local.com zu kaufen, um sich vor Konkurrenz zu schützen bzw. Local.com den Konkurrenten Yahoo, Google oder Microsoft vorzuenthalten. Besonders Yahoo ist eigentlich gezwungen, massiv für Local.com zu bieten. |