Silizium kostet wenig, Transistoren kosten, und in "7 nm", vor allem ohne EUV, (AMD) noch bedeutend mehr, als in 14/12 nm (nV).
Das stimmt so nicht, Tichy. Die Fertigungskosten werden üblicherweise pro Wafer angegeben. Der Durchlauf eines 7nm Wafers kostet erstmal mehr als der eines 14nm Wafers. Jedoch ist ein wesentlicher Vorteil von 7nm, dass auf diesem Wafer gegenüber 14nm deutlich mehr Transistoren passen. Der Wafer kostet zwar mehr, du bekommst aber auch viel mehr Transistoren, um es mal einfach zu sagen. Transistoren sind somit in 7nm nicht bedeutend teurer, sondern nur die Wafer. Ein Chip in 7nm ist deshalb nicht bedeutend teurer als der selbe Chip in 14nm (außer er ist extrem groß, so dass Yield-Unterschiede ins Gewicht fallen).
Nicht die variablen Kosten pro Transistor sind bei 7nm deutlich höher, sondern die Fixkosten für die Produktion eines Chips. Es bedarf deutlich höherer Investitionen, die Produktion eines Chips erstmal zu starten, als bei 14nm. Aber auch hier sehe ich bei AMD ein zunehmende Fixkostendegression durch stetig und stark steigende Produktionszahlen. D.h. die Entwicklungskosten eines Chips und auch die Fixkosten der Fertigung des Chips (z.B. Belichtungsmasken), werden auf immer höhere Stückzahlen umgelegt. Damit sinken bei steigender Produktionsmenge die Kosten pro Chip. Das sollte gerade bei AMD's dynamischen Wachstum viel ausmachen.
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