Wenn der Berliner Pharmakonzern Schering am morgigen Donnerstag zum R&D Day lädt, könnte dies auch zu einem wichtigen Tag für MorphoSys werden. Denn die Landeshauptstädter sind mit 9,1% an dem Biotechunternehmen aus Martinsried beteiligt und unterhalten eine enge Forschungskooperation. Am Börsenparkett wird kolportiert, dass sich Schering zu dieser Kooperation äußern wird. Gemäß dem Modell Altana/ GPC Biotech, die ihre bestehende Zusammenarbeit noch ausgebaut haben, wird derzeit kräftig auf "positive Aussagen" spekuliert.
Aus Händlerkreisen heißt es darüber hinaus, dass "eine amerikanische Adresse" derzeit Interesse an dem MorphoSys-Papier habe. MorphoSys hatte nach einem erneuten Strategiewechsel Ende 2002 und der Beilegung des Patentstreites mit CAT die finanziellen Rahmenbedingungen für die bestehenden Forschungsaktivitäten bis 2006 gesichert. Die Produkte sollen nun am Ende der präklinischen Phase auslizenziert werden. Darunter befinden sich auch Projekte aus der Krebsforschung. Dies ist eine Sparte, in die auch Schering zukünftig stärker vorstoßen möchte.
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