Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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eröffnet am: 04.11.12 14:16 von: permanent Anzahl Beiträge: 200721
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04.11.12 14:16 #1 Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
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Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
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Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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200695 Postings ausgeblendet.
17.04.26 09:55 #200697 'Christi, der Fürst des Friedens'
'Wäre in diesem Zusammenhang nicht das Schwingen einen Schwertes sinnvoll gewesen? Könnte es nicht  auch Christi, der Fürst des Friedens, es so sehen'

Ist es nicht etwas komisch, Leute,  die eine ununterbrochene kollektive Gewalteruption verantworten und diese regelmässig evangelikal-apokalyptisch legitimieren, als unbestechliche Religionskritiker zu benennen ? Was diesen Leuten gegen den Strich geht ist nicht Religion oder Kirche, sondern Religion oder Kirche, die ihrem Amoklauf den Segen verweigern. Weiss auch jeder, bis auf Malko.


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it's the culture, stupid
17.04.26 10:08 #200698 The Diary Of A CEO - 15,8 Mio. Abonne.
Es lohnt sich wirklich die Zeit zu nehmen um genau diesen Beitrag komplett anzusehen.
Ist eine allgemeine aber sehr tiefgrundige Darstellung der geopolitischen Geschehnisse auf der Welt.

"Robert Pape ist Professor für Politikwissenschaft an der University of Chicago und einer der weltweit führenden Experten für Militärstrategie und Sicherheitsangelegenheiten"


 
17.04.26 12:19 #200699 'Robert Pape ist Professor für'
Pape ist neben Mearsheimer einer der beiden halboffiziellen Kronzeugen, die auf quasi jeder trumpkritischen Website bis hin zu CNN regelmässig aufgerufen werden, gerne auch mehrmals täglich. Die Analysen wiederholen sich deshalb und münden stets in der 'Escalation-Trap',  nicht zufällig auch der Titel seines letzten Buches. Ist jetzt alles nicht ganz falsch, aber dieses Klammern an Autorität und Kronzeugen zeigt schon an, dass den Trumpkritikern Argumente und Analysen ausgehen. Auch die Märkte tun weiterhin wie Schnuppe, die angekündigten und von Trumpkritikern auch erhofften ökonomischen Katastrophen sind bislang komplett ausgeblieben. Dasselbe gilt für den 'freien Fall' des Trump'schen Job-Approvements. Leider.  
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it's the culture, stupid
18.04.26 16:50 #200700 es gibt natürlich
mehrere angesehene (zweifelsfrei auch seriöse) joutuber, die sehr starkes Interesse für diese Infos haben,
da diese tatsächlich größtenteils sehr großes Wissen beinhalten und faktenbasiert sind durch jahrzehtelange Erfahrung in den (aller)größten Ämtern ihren jeweiligen Regierungen (Admirale, Generäle, Polit und Wissenschafts-Profesoren - um nur die Kompetenz hier zu erwähnen).

Ich gebe zu, manche "zersökeln diese Berichte zu mehreren kleineren und es der Eindruck entstehen kann, dass sie sich wiederholen.

Und weiste, Trampolinspringer und/oder div. Küchenhilfen gehören nicht zu diesen, die ich als Informationsquelle nutze ;)  
20.04.26 10:03 #200701 'größtenteils sehr großes Wissen beinhalten.
Das mehr oder weniger tiefgründige Ausmalen der in religiösen Wahn umschlagenden Hybris und des  strategischen Totalversagens des Trumpregimes, dessem Anführer zudem eine rasch fortschreitende Demenz diagnostiziert wird, führt aber sekundär dazu, die Bösartigkeit der Mullahs zu 'übersehen', deren militärische Fähigkeiten ins masslose zu übertreiben und ihnen die welthistorische Mission anzudichten, den grossen Traum aller Anti-Imps endlich wahrzumachen. Diese mal implizite, mal explizite Romantisierung der Mullahs ist das Problem der meisten trumpkritischen Analysen.    
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it's the culture, stupid
20.04.26 11:50 #200702 Weltkrieg III hat längst begonnen
Die Mischung aus Trumps Narzissmus und pseudoreligiösem Wahn lässt die Kriege in Nahost zum Glaubenskrieg zwischen Evangelikalen, Juden und Muslimen eskalieren!
Trumps und Netanjahus rechtsextreme Regime haben jede Kontrolle verloren und stürzen die Welt ins Chaos...  
20.04.26 11:59 #200703 Libertäre Milliardäre bereiten Flucht vor

Pionier-Projekt für poststaatliche Fantasien – an der Tech-City Prospera scheiden sich die Geister. Kann Konkurrenz Gemeinwohl ersetzen? Eine Analyse.

Sie legen die Kettensäge an: Internationale Tech-Eliten investieren in semi-autonome Privatstädte, ersetzen Wohlfahrt durch privatwirtschaftlicher Governance. Ob schwimmende High-Tech-Stadtfantasien oder die Privatstadt Prospera in der Karibik – die Ziele bleiben dieselben: Mit schwerem Geschütz wird vermeintlichen Markthemmnissen der Garaus gemacht.

Während mit Javier Milei ein selbst-erklärter Anarchokapitalist an den Schalthebeln argentinischer Macht Platz nimmt, bleiben andere libertäre Fantasien juristisch umkämpft. Im Konflikt zwischen dem honduranischen Zentralstaat und der libertären Sonderzone fühlen sich Anwohner und indigene Bewegungen machtlos: Das libertäre Elitenprojekt gilt ihnen als Angriff auf nationale Souveränität und lokale Lebensqualität.

Wahlamt in Argentinien, Enklaven in der Karibik, die Forschung nach ewigem Leben und See-Städte: Wie gefährlich ist der Libertarismus? ...

Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang | Telepolis
Pionier-Projekt für poststaatliche Fantasien – an der Tech-City Prospera scheiden sich die Geister. Kann Konkurrenz Gemeinwohl ersetzen? Eine Analyse.
 
20.04.26 21:47 #200704 'investieren in semi-autonome Privatstädte'
'Internationale Tech-Eliten investieren in semi-autonome Privatstädte, ersetzen Wohlfahrt durch privatwirtschaftlicher Governance.  Ob schwimmende High-Tech-Stadtfantasien oder die Privatstadt Prospera in der Karibik – die Ziele bleiben dieselben.'

So bescheiden war man früher. Die libertäre Dystopie - eine Gruppe Gottbegnadeter erhält eine grenzenlose Freiheit, während ihnen der ganze Rest als geformte und genormte Mestizen zuarbeitet - lässt sich erst in kompletten Gesellschaften wirklich konsequent umsetzen. In den USA läuft nun ein vielversprechender Grossversuch zum Thema und bleibt auch vielversprechend, solange das Bündnis mit  evangelikalen Apokalyptikern, Trump-Loyalisten, Männerrechtlern und Maga-Mob keine ernsthaften Risse bekommt. Klar ist bei den handfesten Widersprüchen zwischen den Wertepartnern, das Bündnis kann nur eines auf Zeit sein. Irgendwann wird abgeräumt und bis dahin gilt es sich in der Macht festzusetzen.  
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it's the culture, stupid
21.04.26 11:03 #200705 zum Glaubenskrieg zwischen Evangelikalen, .
und Muslimen eskalieren!

Müsste man doch eher feststellen dass der Krieg innerhalb der muslimischen Varianten schon Jahrhunderte währt und weiter andauert. Sunniten gegen Schiiten, Schiiten und Sunniten gegen Drusen und Aleviten und Alaviten. Sunniten und Schiiten gegen die Kurden und Yeziden. Wer gerade oben ist unterdrückt die anderen und mordet sie fleißig (Syrien, Irak, Iran, ...). Und es gibt in dieser Region noch viele weitere religiöse und völkische Minderheiten welche immer unter den jeweils Regierenden leiden. Nicht informierte können sich auf Wikipedia informieren.

Praktisch kein Staat in dieser Region ist bezüglich Religion und Bevölkerungsgruppen uniform. Manchmal regiert nicht mal diesbezüglich die Mehrheit (Wikipedia)

So flüchten heute z.B. die Drusen unter den Schutz Israels und die Kurden schützen teilweise die Yeziden (regional unterschiedlich) https://de.icej.org/der-sicherheit-israels-verpflichtet-die-drusen

Es braucht in dieser Region mMn keine USA und auch keine Juden um die Konflikte immer wieder eskalieren zu lassen.

Unter den Osmanen war es in nahen Osten weitgehend ruhig. Allerdings sorgten diese mit brutaler Gewalt für Ruhe unter den Minderheiten und Mehrheiten. Damals stellten die Juden große Gruppen in dieser Region und Nordafrika. Später wurden sie vertrieben (jüdische Nakba) und stellen heute die größte Gruppe in Israel https://de.wikipedia.org/wiki/...bischen_und_islamischen_L%C3%A4ndern

Übrigens auch im britischen und später im jordanischen Palästina waren die Christen, auch die Katholiken,  Judenfeindlich. Im Raum Bethlehem gibt es große christliche Gemeinschaften unter den Palästinenser. Der römische Papst ist also alles andere als neutral und die römische Kirche auch nicht.

Es ist mMn ein Segen für die Region und die Menschheit wenn die iranische Atombombe verhindert wird.
 
21.04.26 11:23 #200706 'Ich mute den Menschen was zu'
'Die Gesundheitsministerin verteidigt ihr Sparpaket: »Ich mute den Menschen was zu.« Zum Beispiel soll es schwieriger werden, als pflegebedürftig anerkannt zu werden'.

Der Binnenmarkt soll geschrumpft werden, um die Abhängigkeit von immer zweifelhafteren Kunden im Ausland  zu erhöhen. Fitness für den Export, die Empfänger von Sozialleistungen durch aufgenötigten Verzicht bezahlen, ist die Geheimwaffe der deutschen Neoklassik seitdem sie 'Kriese' kennt. Dass die Welt sich inzwischen weiter gedreht hat und niemand mehr auf das nächste deutsche Exportwunder wartet, darf dabei keine Rolle spielen. Die Pflegebedürftigen werden es gerne hören, denn mit der Herabstufung ihrer Nöte verschwindet auch endlich das bislang ungelöste Personalproblem in der Pflege.  
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it's the culture, stupid
22.04.26 19:30 #200707 Um diesen Zynismus fortzuführen
Damit, FoK, wird ja nicht nur das numerische Problem der Pflegebedürftigen gelöst, vielmehr wird mit und durch den Personalmangel auch die Lebenserwartung der Bedürftigen reduziert.  
22.04.26 20:28 #200708 'die Lebenserwartung der Bedürftigen reduz.
Du hast wieder nichts verstanden. Der Personalmangel in der Pflege wird dadurch gelöst, in dem die Zahl der offiziellen Pflegebedürftigen solange geschrumpft wird bis es wieder passt. Der Schlaganfallpatient, der jetzt hören muss 'nochmal Glück gehabt, nichts erntes', verstirbt eben nicht mehr wegen eines Mangels an Pflege,  sondern aufgrund eines irgendwie sehr rätselhaften Naturschicksals. Eigentlich bzw offiziell fehlte ihm ja nichts.  
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it's the culture, stupid
23.04.26 11:56 #200709 Illusionen
Man kann eben nicht alles leisten besonders wenn die Ausgaben steigen und die Wirtschaftskraft sinkt. Unter diesen Randbedingungen müssen wir uns entscheiden ob wir das Weltklima retten wollen und ob wir alle die an die Tür klopfen aufnehmen und mit Steuergeldern und Sozialleistungen durchbringen wollen. Alles ist eben endlich und die Verschuldungsorgie können wir auch nicht so weiter treiben.

Alle hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Je später wir die Probleme angehen umso schlimmer wird es kommen. Die Zeit der politischen Geschenke geht eben zu Ende. Die Ausgaben müssen runter, die Einnahmen können nicht wesentlich gesteigert werden auch wenn unseren Stalinisten letzteres als die einzig denkbare Lösung halten.

Es gab mal Zeiten da gab es keine Pflegeversicherung. Man musste zusammen mit seinen nächsten Angehörigen die Lasten selber tragen. Bei Menschen die dazu nicht in der Lage waren sprang die Sozialhilfe ein. Man nannte die Pflegeversichung bei der Einführung deshalb richtigerweise Erbschaftschutzversicherung.  Müssen wir potentielle Erbschaften weiter mit einer Pflichtversicherung schützen? Es war früher nicht alles falsch und manche Neuerung funktioniert nur bei schönem Wetter.

 
23.04.26 16:32 #200710 'Die Ausgaben müssen runter'
'Die Ausgaben müssen runter, die Einnahmen können nicht wesentlich gesteigert werden'

Deine Einnahmen bestehen aus den Ausgaben anderer, deine Ausgaben erzeugen umgekehrt die Einnahmen anderer. Ausgaben zu begrenzen bedeutet daher Einnahmen zu begrenzen. Auch wer sparen will benötigt einen anderen der sich äquivalent verschuldet. Mathe will es so.

Will man trotz Senkung von Ausgaben und Einnahmen die Gesamtersparnis steigern, muss man im Ausland welche finden die den Karren aus dem Dreck ziehen, sprich kompensatorisch entsparen und dafür die eigenen Leistungen resp Produkte nachfragen. Deutschlands Königsweg, der nicht nur immer zweifelhaftere Abhängigkeiten gestiftet hat, sondern dem mittlerweile die Partner abhanden gekommen sind. Die Antwort auf diese 'Zeitenwende' wäre den brachliegenden Binnenmarkt zu boosten anstatt immer radikaler der Vergangenheit nachzulaufen.  
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it's the culture, stupid
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