Viele Biotechs stehen vor der großen Herausforderung sich in einem steigenden Zinsmarkumfeld zu finanzieren. Eigenkapitalfinanzierungen via Offering wirken sich in diesen Zeiten in denen die Biotechkurse sowieso schon am Boden liegen höchst verwässernd aus. Unternehmen die solche Offerings bekannt geben, fallen zum Teil bis zu 20 ,30 oder 50%. Ich vermute, dass momentan ein kurzfristiger Tradingansatz erfolgreicher ist, als ein langfristiges Invest, da niemand weiß, wann und wo der Boden erreicht sein wird. Habe mir 3 Punkte herausgesucht die ich momentan für wichtig erachte:
- Cashreichweite > 6 Quartale (mindestens bis 2024)
- gute (intakte) Pipeline
- "near-term-catalyst" = bevorstehende Ereignisse in naher Zukunft (Daten, Zulassungsentscheidungen etc.)
PIRS (MK 129 Mio. $) stellt eine Cashreichweite bis Q4/23 in Aussicht, die Pipeline sieht interessant aus, aber zuletzt wurde bekanntgegeben, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Dadurch verschieben sich die "near-term catalysts".
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