26.2.2004: England will Windenergie ausbauen – RWE AG, Scottish Power Plc und EHN S.A. investieren Die RWE AG, Scottish Power Plc und die spanische EHN S.A. wollen kräftig in die Windkraftbranche Großbritanniens investieren. Nach einer Meldung von Bloomberg planen die Unternehmen zusammen mit anderen Mitbewerben die Windenergiekapazitäten Englands zu verdreifachen. Das Investitionsvolumen belaufe sich insgesamt auf 1 Milliarde englische Pfund (1,5 Milliarden Euro). Da ab 1.1.2005 der EU-weite Emissionshandel startet, kommen auf die Energieversorger hohe Unkosten zu, wenn ihre Emissionen eine festgelegte Grenze überschreiten. Dies könnte ein Grund für die verstärkten Investitionen in die Windenergie sein, so Bloomberg.
Im nächsten Jahr habe der Inselstaat Projekte mit einer Kapazität von 1000 Megawatt Leistung freigegeben. Das meldet die British Wind Energy Association (BWEA). Diese Vorhaben sollten genug Energie für eine Million Haushalte erzeugen. Nach Fertigstellung der geplanten Windparks würde sich Englands Ertrag an Windenergie Angaben der BWEA zufolge auf 1500 Megawatt belaufen. Bis 2010 solle zehn Prozent der britischen Energie aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden. Zur Zeit seien es etwa vier Prozent.
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