der Story von Ultrasonic und einiges mehr über den Markt der Deutschchinesen heute auf der Seite von Börse Online.
http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/...in-China-1000303637
Besonders gut gefällt mir diese Stelle: Trotz solcher Mafia-Geschichten sei es unfair, alle chinesischen Firmen über einen Kamm zu scheren, sagt Haikui-Manager Gey. "Solche Skandale können auch in anderen Ländern passieren." Sein Unternehmen tue alles, um transparent zu sein. "Wir haben alle Geschäftsberichte pünktlich vorgelegt, veranstalten regelmäßig Telefonkonferenzen und sind bei Fragen von Investoren und Aktionären stets erreichbar", betont Gey. Trotzdem sei auch die Aktie von Haikui Seafood unter Druck geraten, als die Ultrasonic-Affäre publik wurde.
Solche Skandale kommen sicherlich auch in anderen Ländern vor. Nur gefühlt kamen solche Skandale bei den Deutschinesen zu 75% vor und nicht einmal ab und zu, wie in anderen Ländern. Realistisch gesehen dürfte die Quote der deutschchinesischen Firmen, bei denen es zu nivht unerheblichen Unregelmäßigkeiten gekommen ist, bei 50% liegen. Und das ist auch kein Einzelfall sondern spricht dafür, dass hier mafiamäßig die Anleger geschädigt wurden. Und das solte man auch bei Haikui nicht so abtun. Wer weiß, ob bei denen alles koscher ist, denn ich traue mittlerweile keinem der Deutschchinesen mehr. Daher würde es mich nicht überraschen, wenn bei all denen etwas nicht stimmt und Ultrasonic nicht der letzte Fall bleibt. Was ich nicht verstehe, weshalb hilft die Bank M auch heute noch chinesischen Firmen an die deutsche Börse? Klar das Geld lockt, ist aber dem Artikel nach gar nicht so viel. Und dafür machen die sich ihren Ruf komplett kaputt? |