solide Marken und am "Rauch" mitverdienen
|
Seite 1 von 80
neuester Beitrag: 22.04.26 22:29
|
||||
| eröffnet am: | 18.09.12 12:25 von: | Minespec | Anzahl Beiträge: | 1994 |
| neuester Beitrag: | 22.04.26 22:29 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 1183679 |
| davon Heute: | 96 | |||
| bewertet mit 6 Sternen |
||||
|
|
||||
|
--button_text--
interessant
|
|
witzig
|
|
gut analysiert
|
|
informativ
|
Ich trenne mich hier von keiner Aktie. Dividende ist ok, Gewinnwachstum im Moment auch.
Nur meine Meinung, kein Rat.
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Jetzt sind das auch keine Schnäppchen mehr zum kaufen.
Und Tabak hat die bekannten Probleme immer noch.
Weniger Raucher und ewig kann man an der Preisschraube auch nicht drehen.
WHO will Alkohol und Tabak extrem besteuern.
IB und BAT verkaufe ich jetzt langsam in ganz kleinen Portionen.
Ist einfach sonst zuviel Tabak im Depot. (40K)
War bei BAT mit 28 und IB bei 21 Euro reingegangen.
Bin gerade dabei in Scandinavian Tobacco etwas umzuschichten.
9% Dividende, leider Dänische Quellensteuer. Durch die Trump Zölle waren die ganz schon runtergekommen.
Jedoch beträgt das US Geschäft nur 1 Drittel und die machen viel schon Online ohne Zwischenhändler.
Die sind Weltmarktführer und kaufen immer wieder zu, um die Konkurenz zu verdrängen.
Aber hier hat man noch ein minimal wachsendes Geschäft (Zigarren)
Kunden sind hauptsächlich gut betuchte alte Männer.
Die Dividende sollte relativ sicher sein.
Soll keine Anlageempfehlung sein, nur meine Meinung.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Wie man bei den Kids/Jugendlichen sieht, wird das Rauchen per se nicht aussterben, es wird in der Zukunft nur auf andere Weise geschehen. Hier kauft man sich in einen Zukunftsmarkt bzw. in Zukunftstechnologien ein, die den westlichen Markt in 20-30 Jahren dominieren werden.
Warum bei diesen Aussichten verkaufen? Ein Pfeifentabak-Unternehmen ist dagegen überhaupt nicht zukunftsfähig und höchstens vielleicht auf mittlere Sicht interessant.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "FunnyG" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Wie dem auch sei, er hat in den 5 Jahren großes bei IB geleistet.
Ich kaufe jedoch nicht mehr zu bei IB, weil die mittlerweile nicht mehr günstig sind.
Ich habe eine Position bei Scandinavian Tobacco aufgebaut. Dort liegt meiner Meinung nach mehr Potential.
Auch Altria und BAT sind nicht mehr günstig.
Nur meine Meinung
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Das ganz besondere Highlight ist natürlich das nochmals massiv ausgeweitete ARP, von 1,25 MRD GBP auf 1,45 MRD GBP. Zum aktuellen Kurs reden wir da von einem Volumen von 48 Mio. Aktien oder knapp 6 % der momentan ausstehenden Aktien.
Wieder ein Superjahr von IMB und allen Mitarbeitern. Ein besonderer Dank gilt natürlich dem Vorstand, insbesondere dem frisch ausgeschiedenen CEO Bomhard. Tolle Leistung!
1,45 Milliarden für das nächste ARP sind natürlich eine Hausnummer.
Die Dividende wird auch steigen denke ich. (6 bis 7 % ????)
Ich kaufe nur nicht mehr nach, die Position ist voll.
Auch ist die Aktie kein Schnäppchen mehr, trotz der guten Zahlen.
Nur meine Meinung
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Das Geschäft läuft, alle Prognosen für das GJ wurden bestätigt.
Sind für mich unterbewertet, aber vielleich irre ich mich ja auch.
IB; BAT, und Scandinavian Tobacco zahlen mir jetzt um die 3 TSD Euro Dividende.
Dazu noch BP, Shell, Chevron, Exxon, Petrobas ebenfalls nochmal 3 TSD Euro Dividende.
Nur meine Meinung
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
danke
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "ed23" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Das Jahresergebnis wurde heute veröffentlicht. Habe noch nicht genauer reingeschaut, bin aber zufrieden.
Tabak + NGP +4,1 Mehr-Umsatz, EpS adjusted growth 6,1%, 2,7 Mrd GBP free cashflow
Ausblick FY26:
Wermutstropfen "Free cash flow at least (nur) £2.2bn", aber Profit soll 3-5% wachsen und EpS: "At least high-single-digit constant currency EPS growth"?
Aber erneut stark: "We have announced a further £1.45 billion share buyback for FY26, which we expect to complete no later than 29 October 2026. This represents approximately 5.7% of the share capital as at 30 September 2025. During FY25 we repurchased 44,612,248 shares, or 5.3% of our share capital as at the 30 September 2024."
Ich hätte mir trotzdem bei der Erhöhung der Dividende mehr erhofft.
Nur meine Meinung
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
2020 --> 2021 --> 2022 --> 2023 --> 2024 --> 2025
137,7 --> 139,1 --> 141,17 --> 146,82 --> 153,42 --> 160,32 Pence
1.753 --> 1.305 --> 1.325 --> 1.312 --> 1.299 --> 1.558 Mio. GBP Divi-Aufwand
944,4 --> 945,0 --> 946,2 --> 922,5 --> 869,0 --> 824,8 Mio. weighted average number of shares
Man sieht die Wirkung der Buybacks, trotz jährlicher Erhöhung bleibt der Divi-Aufwand in den Jahren 2021-2024 fast gleich.
Der um ca. 250 Mio. höhere Aufwand in 2025 liegt an der Umstellung auf vier gleiche Dividenden, da die beiden kleineren Interimsdividenden von 22,45 Pence mit den 40,08 Pence ersetzt wurden. Die im KALENDERJAHR 2025 gezahlten Dividenden betragen dadurch 188,68 Pence (Seite 46/90 im Report). Da können wir uns für 2025 m.E. nicht beschweren. Möglicherweise kommt die nächste Divi-Erhöhung daher dann erst im November 2026 mit dem Annual Report 2026.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Die letzten Tage wurden immer so 200 bis 300 Tsd Aktien eingezogen.
Sind jetzt unter 800 Millionen ausstehenden Aktien.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "ed23" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Hätte ich nicht so viele im Depot würde ich fast nochmal nachlegen.
Aber die Position ist definitiv voll. Auch BAT kann ich nicht mehr nachkaufen.
Mal sehen wann Scandinavian Tobacco anfängt im Kurs zu steigen. Dort ist noch nicht viel passiert.
Bin gerade dabei Cash aufzubauen. Kann nicht schaden denke ich.
Nur meine Meinung.
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Es gibt immer noch 6% Dividende.
Ich habe nur leider schon zu viele.
ARP läuft, die kaufen jeden Tag um die 200000 Aktien zurück.
Nur meine Meinung
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Swener" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
https://www.imperialbrandsplc.com/news/...e-close-trading-update-hy26
war wohl mehr erwartet worden...
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "ed23" |
|
Wertpapier:
Imperial Brands plc |
Der Markt sieht glaube ich verschiedene Punkte sehr kritisch. Dabei ist eine potentielle Erhöhung der Tabaksteuer in Deutschland sicherlich das geringste Problem. Unangenehm ist der angekündigte potentielle Marktanteilsverlust in den Kernmärkten. Ein ganz wichtiger Faktor für den Turnaround in den vergangenen Jahren war das Konzept des stop bleeding, also gerade das Beenden der Marktanteilsverluste in den Kernmärkten. Andererseits verweist das aktuelle Management wohl nicht zu Unrecht darauf, dass der Marktanteil an sich nicht unbedingt entscheidend ist, sondern dass man sich auf lukrativere Bereiche fokussieren möchte. Die Frage ist, ob das ohne Ertragsverluste 1 zu 1 so klappt.
Ein anderer Faktor für ein Störgefühl ist die explizite Nennung des Iran-Krieges, wobei betont wird, dass sich zur Zeit noch keine negativen Auswirkungen erkennen lassen. Aber die Klassifizierung als Risikofaktor sorgt für Unruhe bei den Anlegern. Sicherlich könnte insbesondere die Tochter Logista davon stärker betroffen sein. Aber andererseits bildet der Logistik-Sektor nach wie vor nur einen sehr kleinen Anteil an den Erträgen von IMB.
Für mich nicht sehr schön klingt das free-cash-flow Ziel von mindestens 2,2 MRD GBP. Mit dem free-cash-flow steht und fällt der aktionärsfreundliche Mix aus Dividende und ARP. Gerade das massive ARP hat ordentlich was weggeholzt und sorgt für EPS-Steigerungen am Rande des zweistelligen Bereiches. Letztes GJ hat man ein free-cash-flow von 2,7 MRD GBP erzielt. Dieser wurde quasi vollständig an die Aktionäre ausgekehrt. Grob gerechnet im Schnitt 800 Mio. Aktien x 1,60 GBP Dividende = knapp 1,3 MRD sowie ein ARP von 1,45 MRD GBP, macht eine direkte und indirekte Ausschüttung an die Aktionäre von gut 2,7 MRD GBP.
Bei leicht erhöhter Dividende und entsprechend weniger Aktien benötige ich vielleicht nur 1,2 MRD GBP für die Dividende. Das ARP müsste dann allerdings deutlich zurückgefahren werden auf eine Größenordnung von gut einer MRD GBP, es sei denn man finanziert ein höheres ARP über höhere Schulden. Um das Leverage im Zielkorridor zu halten ist dafür allerdings nicht viel Luft.
Hier darf jeder mal abwägen. Ist ein Kursrückgang von über 10 % gerechtfertigt, oder übertreibt der Markt, und es eröffnet sich eine nette Gelegenheit, IMB deutlich unter 30 GBP einzusammeln? Auf dem aktuellen Kursniveau dürfte zumindest die Dividendenrendite nach der extrem wahrscheinlichen Dividendenanhebung wieder nahe 6 % sein.
Grundsätzlich gilt glaube ich, was ich letztens schon einmal auch bei BAT beschrieben habe, Tabak hat in den letzten fünf Jahren einfach eine sehr gute Entwicklung genommen, so dass nicht mehr viel Luft nach oben ist und bei schlechten Nachrichten dann auch schnell Verkaufsbereitschaft aufkommt.
Imperial Brands ist einer der großen internationalen Tabakkonzerne und heute kein Wachstumswunder, sondern vor allem eine sehr ertragsstarke Cashflow-Maschine. Das Unternehmen verkauft klassische Zigaretten, Feinschnitt, Zigarren, Papers und neuere Nikotinprodukte. Zum Markenportfolio gehören unter anderem Winston, Davidoff, Gauloises, West, JPS, Lambert & Butler, Kool, Backwoods, Rizla sowie im Bereich der „Next Generation Products“ blu, Skruf, Zone, Pulze, iD und iSenzia. Die Aktie ist in London unter dem Ticker IMB notiert; die ISIN lautet GB0004544929, die in Deutschland gebräuchliche WKN ist 903000. (imperialbrandsplc.com)
Historisch ist Imperial kein junges Unternehmen, sondern ein Konglomerat aus vielen älteren Tabakgeschäften. Der Kern entstand 1901, als britische Hersteller wie Wills, Player und Lambert & Butler sich zur Imperial Tobacco Company zusammenschlossen, um der Expansion von James Duke im britischen Markt etwas entgegenzusetzen. Später folgten die entscheidenden Zukäufe: Reemtsma 2002, Altadis 2008 und 2015 der Ausbau des US-Geschäfts mit Marken wie Winston und Kool. 2016 wurde Imperial Tobacco in Imperial Brands umbenannt, um die Ausweitung über das reine Zigarettengeschäft hinaus zu markieren. (imperialbrandsplc.com)
Operativ ist Imperial heute in zwei Blöcken organisiert: Tobacco & NGP sowie Distribution, wobei Logista als Distributionsgeschäft ein wichtiger, aber kleinerer Ergebnistreiber ist. Regional stammen die Tobacco-&-NGP-Umsätze 2025 zu rund 41,8 Prozent aus Europa, 34,8 Prozent aus Amerika und 23,4 Prozent aus AAACE. In Europa gehören Deutschland, Großbritannien und Spanien zu den Prioritätsmärkten; in Amerika dominiert die USA; in AAACE ist Australien ein Kernmarkt. Das ist wichtig, weil Imperial eben nicht gleichmäßig über die Welt verteilt verdient, sondern stark von einigen wenigen Märkten und deren Regulierung abhängt. (imperialbrandsplc.com)
Fundamental sah das Geschäftsjahr 2025 solide aus. Tobacco-&-NGP-Nettoerlöse stiegen auf 8,316 Milliarden Pfund, das bereinigte operative Ergebnis auf 3,988 Milliarden Pfund. Der freie Cashflow lag bei 2,749 Milliarden Pfund. Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 315,0 Pence, während das berichtete Ergebnis je Aktie wegen Sondereffekten, höherer Steuerlast und weiterer Belastungen auf 251,1 Pence zurückging. Die bereinigte Nettoverschuldung lag bei 8,406 Milliarden Pfund, entsprechend 2,0x EBITDA. Das ist kein schuldenfreier Konzern, aber für ein Tabakgeschäft mit hoher Preissetzung und starkem Cashflow noch beherrschbar. (imperialbrandsplc.com)
Die Dividendenstory ist einer der Hauptgründe, warum viele Anleger Imperial überhaupt anfassen. Für 2025 wurde die Gesamtdividende auf 160,32 Pence je Aktie erhöht, nach 153,42 Pence im Vorjahr, also plus 4,5 Prozent. Das Management bezeichnet die Dividendenpolitik weiter als progressiv. Bei einem Schlusskurs von 27,34 Pfund am 21.04.2026 entspricht das grob einer laufenden Dividendenrendite von rund 5,9 Prozent. Zusätzlich läuft bis 2030 ein jährliches „evergreen“ Rückkaufprogramm; für FY26 sind 1,45 Milliarden Pfund vorgesehen, von denen laut Trading Update Mitte April bereits 0,7 Milliarden Pfund umgesetzt waren. Für Einkommensinvestoren ist das attraktiv. Man sollte aber klar sagen: Ein Teil der Gesamtrendite wird hier durch Kapitalrückführung gestützt, nicht durch starkes Mengenwachstum. (imperialbrandsplc.com)
Zum Stand 21.04.2026 wirkt die Aktie auf Basis der berichteten 2025er Gewinne nicht teuer. Bei 27,34 Pfund und 251,1 Pence berichtetem EPS liegt das KGV grob bei knapp 11; auf bereinigter Basis mit 315,0 Pence EPS eher bei rund 8,7. Das ist für einen defensiven, hochmargigen Konsumwert günstig. Der Grund ist offensichtlich: Der Markt diskontiert das strukturelle Schrumpfen des Zigarettengeschäfts, regulatorische Risiken und die Unsicherheit, ob Imperial im Bereich neuer Nikotinprodukte stark genug ist, um langfristig nicht an Relevanz zu verlieren. (marketwatch.com)
Der Blick auf 2026 ist gemischt. Positiv ist, dass Imperial im Trading Update vom 14.04.2026 die Jahresziele bestätigt hat: niedrig einstelliges Wachstum bei Tobacco & NGP, zweistelliges NGP-Wachstum, 3 bis 5 Prozent Wachstum beim bereinigten operativen Gewinn, mindestens hohes einstelliges EPS-Wachstum und mindestens 2,2 Milliarden Pfund freier Cashflow. Negativ ist, dass das Unternehmen zugleich für das erste Halbjahr nur moderates Wachstum in Aussicht gestellt und explizit auf zu erwartende Marktanteilsverluste in den fünf wichtigsten Märkten hingewiesen hat. Genau das ist der operative Schwachpunkt: Imperial kann Preise erhöhen und Cash ziehen, aber Marktanteilsverluste in Kernmärkten sind kein Schönheitsfehler, sondern auf Dauer ein echter Belastungsfaktor. Reuters berichtete nach dem Update folgerichtig von einem Kurssturz von mehr als 8 Prozent am Tag der Meldung. (imperialbrandsplc.com)
Bei den Kurszielen gibt es kein einheitliches Bild, aber der Konsens ist klar positiv. MarketScreener zeigte am 21.04.2026 für 12 Analysten ein durchschnittliches Kursziel von 34,21 Pfund, mit einer Spanne von 27,00 bis 42,00 Pfund. Investing kam ebenfalls auf rund 34,21 Pfund im Schnitt; ein kleinerer MarketBeat-Datensatz lag mit 35,50 Pfund etwas höher. Das spricht für moderates Aufwärtspotenzial vom damaligen Kursniveau aus, aber nicht für eine Verzehnfacher-Story. Realistisch ist hier eher ein Wert für Dividendenjäger und Value-Anleger als für klassische Wachstumsinvestoren. (MarketScreener)
Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre ist Imperial Brands aus meiner Sicht ein klassischer Fall von „starke Aktie, aber kein sauberes Langfristmodell“. Die Stärken sind klar: enorme Markenmacht, hohe Preissetzung, niedriger Kapitalbedarf, kräftiger freier Cashflow, verlässliche Ausschüttungen und ein Management, das Kapital diszipliniert an Aktionäre zurückführt. Die Schwächen sind genauso klar: Das Kerngeschäft mit Zigaretten schrumpft strukturell, Regulierung und Besteuerung können jederzeit verschärft werden, ESG-Druck bleibt hoch, und in NGP ist Imperial nicht der unangefochtene Technologieführer. Das Unternehmen kann in so einem Umfeld noch lange viel Geld verdienen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es in 10 oder 15 Jahren operativ stärker ist als heute, ist aus meiner Sicht deutlich geringer als bei Qualitätsunternehmen aus weniger regulierten Branchen. Diese Einschätzung ist eine Bewertung, keine harte Tatsache. (imperialbrandsplc.com)
Mein Fazit ist deshalb eindeutig: Imperial Brands ist 2026 keine schöne Aktie, aber eine nüchtern betrachtet attraktive Einkommens- und Value-Aktie. Wer ein moralisch unbelastetes, regulatorisch entspanntes oder strukturell wachsendes Unternehmen sucht, ist hier falsch. Wer dagegen einen günstig bewerteten Cashflow-Titel mit hoher Ausschüttung, laufenden Rückkäufen und noch immer robuster Ertragskraft sucht, kann Imperial ernsthaft auf dem Zettel haben. Der Haken ist, dass man dafür ein Geschäftsmodell kaufen muss, dessen bester Teil in der Vergangenheit liegt und dessen Zukunft davon abhängt, wie geschickt das Unternehmen den Schrumpfungsprozess monetarisiert und seine Alternativprodukte skaliert. Für die nächsten fünf Jahre halte ich ordentliche Gesamtrenditen aus Dividende, Buybacks und moderatem Gewinnwachstum für plausibel. Für zehn bis fünfzehn Jahre wird die Wette deutlich spekulativer, weil dann die Frage nicht mehr nur lautet, wie viel Cash Zigaretten noch abwerfen, sondern ob Imperial im Nikotinmarkt der Zukunft überhaupt stark genug positioniert ist.
Autor: ChatGPT


