Noch wichtiger als der Rückblick auf das abgelaufene Geschäftsjahr sei der Ausblick auf die kommenden Quartale, den das Management bis Ende des Jahres geben wolle. Zudem stehe aktuell die Vergabe der Bundesliga-Fußballrechte auf der Agenda. Bis Ende November müssten hier die Gebote bei der DFL eingegangen sein. Mit einer Vergabe der Rechte sei per Ende 2008 beziehungsweise Anfang 2009 zu rechnen. Man gehe davon aus, dass Premiere der bevorzugte Partner der DFL im Pay-TV sein dürfte und den Zuschlag für die Pay-TV-Rechte erhalten werde. Ob sich das Unternehmen auch für die Free-TV-Rechte bewerben werde, sei vom Unternehmen bislang noch nicht bekannt gegeben worden. Neben dem operativen Geschäft der Gesellschaft sei auch der Blick auf die Aktionärsstruktur des Unternehmens interessant. Die News Corp. halte mit circa 25% eine Sperrminorität. Nach Erachten der Analysten sei es wahrscheinlich, dass dieser Anteil weiter ausgebaut werde, wobei die News Corp. hierbei nicht unter Zugzwang stehen sollte, da sie einerseits bereits starken Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nehme und andererseits bei einem Anteil von über 30% ein Pflichtangebot für alle Aktien machen müsste, dass sich an den Aktienkursen der letzten drei Monate orientiere (aktuell circa 9 Euro). |