Hello Fans dieser Goldaktie- anscheinend durch diese Verunsicherung fällt der Kurs -nun 70,42 .. was die Zinsängste in US/ EUR weiters für Goldaktien bedeutet- wird auch unsicherheit bringen (meine Meinung, keine Kauf/ Verkaufempfehlung):
07.02.18, 12:26 | Von Dow Jones News Kongo liebäugelt mit Verstaatlichung von Rohstoffvorhaben / Quelle: Guidants News https://news.guidants.com/#!Artikel?id=5742651
Kongos staatliche Minenfirma Gecamines will die eigenen Rohstoffvorhaben wieder verstaatlichen. Das könnte einige der weltgrößten Minenkonzerne treffen und Branchen von Elektronik bis hin zu Automobil beunruhigen.
Gecamines-Chairman Albert Yuma Mulimbi sagte dem Wall Street Journal, dass Kongo als Afrikas größter Kupfer- und Kobaltproduzent nicht genügend von der Förderung profitiert habe. Das Land ist arm und kommt über einen Haushalt von rund 5 Milliarden US-Dollar nicht hinaus. Er wirft den Konzernen vor, die Kosten- und Produktionsziffern fingiert zu haben. Das habe in geringeren Dividenden und Tantiemen an die Zentralregierung resultiert.
Kongo will mehr von Einnahmen der Minenkonzerne haben
Möglicherweise habe es sogar kriminelle Aktivitäten gegeben. Zu Namen oder Details schwieg er sich aus, will diese aber im März nachliefern, wenn eine Überprüfung abgeschlossen ist. Zu vor Ort vertretenen Konzernen gehören Glencore, Randgold und Ivanhoe. Von diesen Firmen gab es keinen Kommentar.
Für Minenkonzerne könnte es jetzt eng werden. Sie sind bereits wegen ausufernder Preise für einige der wertvollsten Rohstoffe des Landes - darunter Kupfer, Kobalt, Diamanten und Gold - unter Druck der kongolesischen Politik, die mehr vom Gewinn abhaben will. Yuma wirft ihnen Diebstahl vor.
Minenkonzerne drohen mit Abwanderung
Die höheren Kobaltpreise etwa gäben dem Kongo einen "stichhaltigen Grund" Gemeinschaftsunternehmen neu auszuhandeln, fordert Yuma weiter. Er poche auf ein größeres Stück vom Kuchen als letztliches Ziel. Am Ende sollten wieder 100 Prozent aller Minen im Kongo in Staatsbesitz sein.
Unklar bleibt, ob Yumas Aussagen eine formelle Änderung der Regierungspolitik bedeuten oder einfach ein Eröffnungszug sind, um bessere Konditionen herauszuschlagen. Trotzdem sind offenbar die Minenkonzerne ziemlich verunsichert. Kongos Minenminister antwortete auf Nachfrage jedoch nicht. Yuma selbst warnte einige Konzerne vor Strafverfolgung. Bei gleicher Gelegenheit warnte Randgold-Chef Mark Bristow vor unhaltbaren Forderungen. / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com
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