wie wir uns mal wieder auf der Erhaltungsebene aufhalten.
*Provokationsmodus EIN* Leute, begreift doch, dass es Menschen gibt, welche sich auf der Schöpfungsebene aufhalten und da könnt ihr nunmal von da unten nicht mitreden ;-)
Aber keine Sorge, es geht noch schlimmer, nämlich auf der Zerstörungsebene, da findet man dann diverse Extremisten, also seid ihr im wohlig warmen Mittelfeld ;-) *Provokationsmodus AUS*
Aber nun mal sachlich betrachtet, ist es häufig hilfreich, sich an die Wissenschaft zu wenden und zu versuchen sich in diverse Szenarien und Mitspieler in einem System hineinzuversetzen.
Fakt ist, Sitzenbleiben ist zumeist sehr kontraproduktiv! Einen Schüler sitzenbleiben zu lassen ist eine Demütigung, welche er vermutlich noch Jahrzehnte mit sich tragen muss, sei es indem er sich Fragen beim Vorstellungsgespräch gefallen lassen muss. Sitzenbleiben ist quasi eine zusätzliche Demotivation, welche man einen jungen Menschen antut, welche nicht selten in psychische Störungen und Auswüchse endet, indem eben solche Schüler dann gewalttätig werden, Drogen konsumieren, halt Problemkinder werden.
Fakt ist aus psychologischer und bildungswissenschaftlicher Sicht ist Sitzenbleiben nicht mehr zeitgemäß und ineffektiv.
Damit aber nicht genug bemängele ich selbst auch das 6stufige Notensystem. Besser wäre hier ein 2 oder max. 3stufiges System, d.h. nicht bestanden, bestanden, bestanden mit Auszeichnung. Dies hätte motivationsfördernde Effekte auf Schüler, denen das Lernen etwas schwerer fällt. Zudem plädiere ich eine Abschaffung der Klassen und Erschaffung von Lernmodulen, wie es u.a. in Studiengängen, Fernstudium, etc. schon Gang und Gebe ist und sich bewährt hat. Der Vorteil hierbei ist, dass jedes Kind sein eigenes individuelles Lerntempo finden kann, was z.B. von Fach zu Fach völlig unterschiedlich sein kann. Wenn Jemand ein Logiker und geborener Mathematiker ist, so kann er Mathematik vielleicht schon mit der 8.Klasse abschließen und die dann geschaffenen Zeitreserven für ihn schwierigere Fächer aufwenden. Dies hätte den Vorteil, dass sich kein Schüler überfordert fühlt und kein Schüler sich langweilen muss.
Sowas ist es was ich mir unter innovativer Bildung vorstelle und sowas entspricht auch dem heutigen Kenntnisstand der Wissenschaft. Solange sich aber die Entscheidungsträger auf der Erhaltungsebene aufhalten, werden sie sich gegen jedwede wissenschaftliche Erkenntnisse erwehren und eine Umsetzung erschweren. Klar ist ja auch nicht so unlogisch, denn Jene die da oben sitzen, sind mit dem "alten" System gut klar gekommen und erwarten es jetzt auch von den heutigen Schülern. Dass sich die Rahmenbedingungen jedoch grundlegend verändert haben, haben diese Leute bisher nur zu wenig gerafft. |