Gold ist zu teuer

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neuester Beitrag:  29.02.20 21:20
eröffnet am: 06.08.16 21:52 von: Saurier Anzahl Beiträge: 444
neuester Beitrag: 29.02.20 21:20 von: VollKorn Leser gesamt: 148961
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06.08.16 21:52 #1 Gold ist zu teuer
... ist meine Meinung. Damit will ich nicht die Qualitäten dieses Metalls in Abrede stellen und auch die die persönliche Wertschätzung Anderer kritisieren. Es geht nur darum das es auch für Gold nicht unerheblich ist wieviel man davon gekommt für sein Geld.  
06.08.16 22:32 #2 Der Goldpreis

Das was im allgemeinen als Goldpreis beachtet wird ist der Preis in US-Dollar. Der Goldpreis ist damit das Verhältnis der aktuellen Wertschätzung für Gold zur aktuellen Wertschätzung für den Dollar. Beides trägt gleichermaßen zum Preis bei. Unschwer zu erkennen ist im Langzeitchart das genau mit der Aufhebung der Hinterlegung des USD mit Gold anfang der 70er Jahre jahrzehntelange Phasen der Goldpreiskonstanz durch deutliche Anstiege abgelöst wurden. Bis heute gerechnet ist der jährliche Goldpreisanstieg ca. 8,3% pro Jahr. Der S&P 500 Aktienindex ist in diesem Zeitraum ca. 7,2% pro Jahr gestiegen. Allein diese beiden Zahlen belegen das langfristig die Wertschätzung des Dollar entscheidend ist für die Preise.
http://goldsilverworlds.com/wp-content/uploads/...years_1800-2012.gif

 
06.08.16 22:39 #3 Aktuelle technische Analyse
Wurde im USA-Bärenthread den ich mit meinen Goldanalysen zukünftig verschonen will veröffentlicht:
http://www.ariva.de/forum/...en-thread-283343?page=4972#jumppos124314  
06.08.16 22:48 #4 relativ
zum SPX oder BuFu (166) ist Gold sicher ein Schnäppchen. Stell Dir vor Du hast 100.000 Euro und musst sie für 5 Jahre anlegen. Ich denke da ist Gold WESENTLICH attraktiver als Aktien oder Anleihen. Würde aber Silber bevorzugen. Ich kenn da nämlich jemand aus Graz, der den Preis manipulieren kann und der ist grad Silber long.. 😎  
06.08.16 22:54 #5 Tolle Story, aber wie legen wir jetzt unsere
Reichtümer an?
Dollar oder Konserven?
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
06.08.16 23:04 #6 Goldpreisziel
Da es einen objektiv "richtigen" Preis nicht gibt hilft nur die technische Analyse. Nicht weil diese objektiv "korrekte" Ergebnisse liefert, sondern weil sie von vielen Marktteilnehmern welche auch ihre Handelsentscheidungen danach ausrichten genutzt wird. Dabei geht nicht um die paar Kilogramm physikalisches Gold sondern um den volumenmäßig mehrfach größeren Derivatemarkt.
Ein Drittel runter beim Gold, das Gleiche bei den US-Indices (Korrelation langfristig siehe #2) erscheinen mir angemessen unf sind charttechnisch greifbar:  

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gold160806.jpg
06.08.16 23:09 #7 Gold hat Sex Appeal
und dies bereits seit über 5000 Jahren, weil es sich in der Historie als Zahlungsmittel da durchaus als belegbar bewährt hat, was viele Papierwährungen von sich nicht unbedingt behaupten dürfen.

Von daher bitte diesen neuerlichen Dumm-Thread a la Mod de Bombastique recht rasch schließen, da es keine hier neuerlicher Erkenntnisse bzgl. der bereits schon allseits bekannten Thesen aufgetischt werden dürften. Gold traden mag ok sein, der Rest ist einfach nur für die Tonne...

Und nun, Good-Bye....
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Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
06.08.16 23:18 #8 ziemlich
abrupter Trendwechsel da bei deinem Pfeil. Einen Charttechnischen Ansatz kann ich nicht erkennen.  
06.08.16 23:24 #9 erstens
nimm mal bei so nem Zeitraum einen logscale Chart. Zweitens: nimm nen log. PuF Chart, da hast dann logische und nicht willkürliche Trendlinien. Drittens, inflationsbereinigt....  
07.08.16 00:16 #10 Für eine oz Gold
hat man vor 100 Jahren einen guten Anzug bekommen, bekommt man heute einen guten Anzug und weisst du dass beste? Man bekommt auch in 100 Jahren noch einen guten Anzug für eine oz Gold.  
07.08.16 00:57 #11 TA - Zusammenfassung
Da selbst erfahrene Forumsteilnehmer hier Unverständnis geäußert haben alles in einem Bild:
 

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07.08.16 01:02 #12 #10 - 1200 Euro für einen Anzug sind mir zu.
07.08.16 10:47 #13 supi, bei 900 bis 1000US$ tausche ich
meine Konserven in Gold.
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Ein Optimist kauft Gold und Silber, ein Pessimist Konserven.
07.08.16 11:12 #14 Jedem
Seinen Ansatz, man muss ihn ja nicht teilen....
Gold ist für viele Menschen mehr als nur ein "Trade",........ unter 1000 .....wer es glaubt...  
07.08.16 11:15 #15 @Saurier
wenn du mit Fibos arbeitest, solltest du die y-Achse nicht linear darstellen...  
07.08.16 13:31 #16 #15 - Fibos und logarithmische Preisachse
Ich denke das wäre falsch. Mit Fibos werden Preisverhältnisse dargestellt, nicht die Verhältnisse von Preiszuwächsen.  
07.08.16 21:50 #17 Selektive Wahrnehmung
... gerade bei der Wertschätzung von Gold erscheint mir diese sehr ausgeprägt zu sein. In diesem Posting http://www.ariva.de/forum/...en-thread-283343?page=4975#jumppos124378 weist wawidu z. B. daraufhin das der S&P-Index gegenüber Gold alt aussieht. Tatsächlich sind die Zeitanteile in denen der Kauf eines US-Index (hier DOW) gegenüber Gold ungünstiger ist eher klein - im Bild rot markiert:  

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07.08.16 22:56 #18 ich möchte jetzt keine
Diskussion über das Fibo starten, aber das ganze basiert auf KURSveränderungen und nicht Preisspannen. Wenn ich mir die Fibo Formel anschaue, basierend auf Multiplikation kann ich es nicht einfach über eine Preisspanne ziehen. Rein mathematisch wechseln wir von Kursverhältnissen zur stinknormalen Addition von irgendwas...  
10.08.16 07:01 #19 Danke, dass Du Gold
jetzt hier diskutierst, der BT ist mMn nicht der richtige Ort dafür. Ich bin der Ansicht, dass Gold seit 2000 stärker gestiegen ist, als es dem Wertverfall des Dollar seit 2000 entspricht. Es ist daher wohl eher eine spekulative Blase.  
10.08.16 07:26 #20 Außerdem
ist Gold ein stark emotional besetztes Thema. Die Long-Gold-Threads zählen zu den meistgelesenen bei Ariva.

Deshalb darf man hier nicht den Fehler machen, diesen Heiligen Gral zu kritisieren. Damit sticht man sozusagen mit der Mistforke ins Herz der deutsche Inflationsanleger-Seele und braucht sich nicht zu wundern, kübelweise Schwarze Sterne über den Kopf gegossen zu bekommen.  
10.08.16 11:07 #21 Gold - Short-Setup
Der in #11 erwartete Abprall vom Abwärtstrend hat stattgefunden.
Das Shortsignal im Tageschart gab es am selben Tag.
Gerade gab es den Retest des Abwärtstrend.
Wenn es jetzt per Stundenschluss ein Shortsignal im Stundenchart gibt (CCI kreuzt Signallinie + MA4 und EMA4 drehen nach unten) wäre das der ideale Short-Einstieg:  

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10.08.16 11:23 #22 #21 Passender Short-Schein
Rohstoffe sind nicht gut zu handeln wegen plötzlicher extremer Preisausschläge in beliebiger Richtung. Da sollte man den Emitteten mit ins Risiko nehmen mit einem hoch gehebelten Schein und SL=KO. In diesem Fall z. B. CD7FDV (KO=1280, kurz über dem letzten Tagestop).  
11.08.16 00:47 #23 Gold in Euro - Währungsbetrachtung
Alles was hier bisher geschrieben wurde bezog sich auf das Gold in USD. Interessanter für uns ist Gold in Euro. Für die entsprechende  Einschätzung bedarf es einer Betrachtung des Wechselkurses EUR/USD. Das nachstehende Bild zeigt das der aktuelle Wechselkurs etwa in der Mitte der bisherigen Schwankungsbreite liegt. Was die Dauer der Überschreitungen angeht liegt der Euro klar vorne (grüne Flächen gegen rote Flächen). Für den Euro spricht der länderfristige Aufwärtstrend, gegen ihn der aktuelle Abwärtstrend. Die aktuellen Zentralbankpolitiken (FED/EZB) sind auf beide auf Abwertung ausgerichtet. Insgesamt würde ich davon ausgehen das der aktuelle Wechselkurs einen Mittelwert darstellt und dessen Einfluss für die Evaluierung Gold in Euro als neutral ansehen.  

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11.08.16 01:09 #24 Gold in Euro - auch zu teuer
Der im folgenden Bild gezeichnete Aufwärtstrend repräsentiert einen Anstieg von 8,5% pro Jahr. Diese Höhe ist durch nichts zu rechtfertigen und der aktuelle Kurs liegt noch 20% darüber. Unter Berücksichtigung von #23 gehe ich davon aus das auch Gold in Euro  wie Gold in USD 33% abgeben sollte - also 800€ pro Unze bzw. ca. 26€ pro Gramm erreichen wird.  

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11.08.16 01:21 #25 Goldpreis - Vorläufige Schlussbetrachtung
Gold ist charttechnisch auf dem Weg nach unten. Ein Bruch des Abwärtstrends nach oben (siehe #11) würde die entsprechenden Signale negieren. Ein Goldpreisrückgang wird gemäß aktueller öffentlicher Meinung nicht erwartet - wegen der Geldmengenauswertung durch die ZB. Dem ist entgegenzuhalten das die ZB wegen deflationärer Zustande so handeln was nicht für höhere Assetpreise spricht.  
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