http://www.welt.de/welt_print/article2037334/Leserbriefe.html Leserbriefe 27. Mai 2008, 04:00 Uhr
"Man stelle sich vor, dieser Machtmensch hätte seinerzeit die Regierung unter Schröder nicht verlassen. Es wäre ein Kampf auf Leben und Tod geworden. Lafontaine hatte bei seinem Eintritt in die WASG/PDS/Linke nur eines im Sinn: die totale Machtübernahme. Er hatte erkannt, wie schwach die PDS-Mitglieder waren, und hat dies brutal ausgenutzt. Einschließlich Bisky und Gysi hat er diese Partei total domestiziert und sich als roter Diktator der Linken etabliert. Zwar merken das jetzt einige der alten PDS-ler und mucken sehr zahm auf. Aber es ist zu spät. Lafontaine räumt aus dem Weg, was nicht hinter ihm steht. Ein böses Erwachen für die Mitglieder nicht nur der PDS, sondern auch des WASG-Flügels. Und wenn nun Herr Beck sich in Oskars Arme wirft, ist der etwas einfältige SPD-Anführer schneller untergebuttert, als er denken kann. Und mit ihm der klägliche Rest der Sozialdemokratie. Lafontaine ist gefährlich, weil er von willigen Lemmingen umgeben ist. Diese Partei gehört unter verschärfte Beobachtung sämtlicher Sicherheitsbehörden. Wehret den Anfängen!
Oskar Lafontaine bemüht den Wind der Geschichte, um sich in den Vordergrund zu bringen. 1933 war es die Vorsehung. Deutschland, pass auf!"
MfG/Johannah |