Am Dienstag gab AIB bekannt, einen Immobilienkreditbestand im Wert von 23 Mrd. Euro auf die neu gegründete staatliche Auffanggesellschaft National Asset Management Agency (Nama) zu übertragen. (Börsenzeitg. 3.3.10) Weitere 5,3 Mrd Euro wurden laut letzten Meldungen in 2009 wertberichtigt. Somit sollte das verbleibende Kreditportefeuille (noch ca 105 Mrd Euro) eigentlich wieder akzeptable Durchschnittsbonitäten aufweisen. Bleibt als Knackpunkt das schwer dezimierte Kernkapital, das muß unbedingt gestärkt werden. Hierzu kommen laut Management asset-Verkäufe in Frage (z.B. Anteile in US bank MT, Bank Zachodni in Poland and AIB's UK business) , aber auch die Aufnahme eines Strategischen Partners und/oder eine reguläre Kapitalerhöhung. Da wird in 2010 noch einiges passieren... Somit wird's wohl noch ne Weile dauern, bis AIB auch unterm Strich wieder Geld verdient. Aber die Weichen sind gestellt. 1,05 |