Gewerkschaften blasen zum Großkampftag...

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eröffnet am: 05.10.11 17:26 von: lehna Anzahl Beiträge: 96
neuester Beitrag: 20.10.11 20:11 von: zockerlilly Leser gesamt: 2565
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12.10.11 13:03 #76 auf der Zunge zergehen lassen
so feierte der DGB die Nutzung der Öffnungsklausel im Tarifvertrag für die Zeitarbeitsbranche für 2004:

Geschafft:
Zeitarbeit tariflich gesichert!

Die DGB-Gewerkschaften haben für die organisierten Beschäftigten
in der Zeitarbeitsbranche einen großen Erfolg erzielt: In einer Tarifgemeinschaft
haben sie Tarifverträge mit dem Bundesverband Zeitarbeit
Personal-Dienstleistungen (BZA) und mit dem Interessenverband
Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) abgeschlossen.
Die Tarifverträge treten zum 1. Januar 2004 in Kraft, können aber
von den Zeitarbeitsunternehmen und den Personal-Service-Agenturen
(PSA) schon vorher angewandt werden. Die Tarifverträge erfassen
alle Mitglieder in einer DGB-Gewerkschaft, soweit sie in einem tarifgebundenen
Zeitarbeitsunternehmen arbeiten. Sie gelten sowohl
für die Einsatzzeit im Entleihbetrieb als auch während der verleihfreien
Zeit.
Die Zeitarbeit zeichnet sich mittlerweile durch eine Vielzahl von
Facetten aus, zum Beispiel:
– Zeitarbeit für kurzfristige Engpässe bei Produktion
oder Dienstleistung;
– Zeitarbeit für längerfristige Zeiträume;
– Zeitarbeit im Bereich der PSA.
Die Tarifverträge ermöglichen für jede dieser unterschiedlichen
Formen eine passgenaue Lösung. Auf Abschläge für zuvor Arbeitslose,
die durch eine PSA vermittelt werden, haben die Tarifvertragsparteien
jedoch bewusst verzichtet, um Verzerrungen innerhalb
der Branche zu vermeiden.
Die Tarifverträge beinhalten sowohl für West- als auch für Ostdeutschland
unter anderem die 35-Stunden-Woche, ein flexibles
Arbeitszeitkonto, Urlaubsregelungen und Sonderzahlungen. Neben
der erforderlichen Flexibilität für die Entleihbetriebe haben die
DGB-Gewerkschaften für Sicherheit und Schutz der Beschäftigten
der Zeitarbeitsbranche durch tariflich garantierte Mindestarbeitsbedingungen
und -entgelte gesorgt. Die Zeitarbeit wird damit aus
der Grauzone, in der sie sich bislang häufig bewegte, herausgeholt.
Es ist nun an den Betriebs- und Personalräten, Flexibilität und
Sicherheit für die Beschäftigten der Zeitarbeitsbranche bei der
Umsetzung der Tarifverträge in Einklang zu bringen.
Klar ist auch: ohne Gewerkschaftsmitglieder in den Zeitarbeitsbetrieben
können die Erfolge der erreichten Tarifverträge nicht ausgebaut
werden. Betriebs- und Personalräte werden darauf achten,
dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt und “Klassenschranken”
zwischen Stamm- und Zeitarbeitnehmer / innen im Betrieb abgebaut
werden.
Mit fortschrittlichen, passgenauen Lösungen kann Zeitarbeit ein
modernes Mittel der Personalarbeit werden.

...

http://www.dgb.de/search/...ediapool-f63544915c0dc1036953fae30c708c50  
12.10.11 17:36 #77 @obgicou
... was auch verdeutlichen sollte, dass die verteufelung der zeitarbeit nicht mehr zeitgemäß ist.

ich kann mich übrigens noch gut an meine zwanziger erinnern - da reiste ich im herbst immer ein bischen herum und traf überall schweizer, die mal ein halbes jahr, mal 3 monate unterwegs waren. ich fragte sie, wie das ginge, denn in deutschland war es damals ziemlich riskant, darauf zu vertrauen, dass man bei der rückkehr noch arbeit hat ... die schweizer hatte schon damals zeitarbeitsfirmen (waren bei uns nicht erlaubt), die sich darauf spezialisiert hatten, den richtigen job-zuschnitt für alternative lebensentwürfe zu liefern ... da wurde man natürlich nicht reich, fuhr keine dicke karre, konnte sich aber aber dem kontinuierlichen lohnarbeitszwang zumindest zeitweise entziehen.  
20.10.11 18:27 #78 Ein Toter bei schweren Straßenschlachten...
in Athen.
Die Pleitiers begreifen ihre Lage nicht. Die Staatsverschuldung beläuft sich auf 162 Prozent der Wirtschaftsleistung- und sie randalieren für als mehr Schulden.
Da helfen auch keine Baseballschläger. Der Gürtel wird in Zukunft enger geschnallt- so oder so.....

http://www.welt.de/politik/ausland/...trassenschlachten-in-Athen.html  
20.10.11 18:41 #79 das ist übel, und es war zu befürchten...
hab schon vor Wochen geschrieben, daß man Griechenland mit einer Brüning'schen Sparpolitik in einen Bürgerkrieg jagt...
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"Life is a mountain, not a beach"
20.10.11 18:42 #80 .auch wenn der Mann an einer Herzattacke ges.
sein soll, wie France24 soeben berichtet...
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"Life is a mountain, not a beach"
20.10.11 18:58 #81 Die Griechen gehen mir langsam ganz gehörig a.
den Zeiger.

Wären die so emsig beim Organisieren ihres Staates, beim Steuerzahlen oder der Solidarität untereinander, hätten wir den Schlamassel wohl nicht.  
20.10.11 19:06 #82 jetzt gehts in die zweite phase
die politischen Strömungen hauen sich nu gegenseitig die köppe ein! Das Militär wird wohl bald eingreifen müssen um ein vollständiges Abgleiten zu verhindern !  
20.10.11 19:11 #83 Die, die auf der Straße sind
und - zu weiten Teilen friedlich - demonstrieren, sind die, die die Steuern brav gezahlt haben. Dass sie sauer sind, ist doch nachvollziehbar. Wer sich nicht rührt, wird als erster abgezogen. So ist das halt in so einem Staat mit so ner korrupten Elite.
Das wird denen, die den Staat verantwortungslos in die Pleite getrieben haben und rechtzeitig ihr Scherflein ins Trockene gebracht haben, etwas Feuer unter den Arsch machen, dass man das Geld eben nicht immer nur bei den abhängig beschäftigten alleine abziehen kann, um es dann schnell auf eine sichere Bank im Ausland zu transferieren.

Die, die da Randale machen, das sind vor allem die höchst aktiven griechischen Autonomen. Das ist nich "der grieche". Sicher werden sich auch ein paar andere mitreißen lassen. Aber die Gewalt geht von einer kleinen Minderheit aus.

Aber trotzdem: Es ist offenbar ab und zu nötig, dass daran erinnert wird, dass "das Volk" eben nicht nur aus Lämmern besteht, denen man beliebig das Fell über die Ohren ziehen kann.

Wenn die Volkswirtschaft von einigen wenigen schamlos ausgeraubt wird, dann ist die Gefahr auf lange Sicht eben groß, dass es zum Kladderadatsch kommt.

Sozialer Friede ist auch ein Wert, der allen dient, auch denen, die die größeren Vorteile einer Marktwirtschaft genießen.
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
20.10.11 19:19 #84 Falls es tatsächlich so sein sollte,
dass es die braven Steuerzahler sind, die in Griechenland auf die Straße gehen: Wieso haben diese braven Steuerzahler in der Vergangenheit nicht Regierungen gewählt, die gegen die Korruption und das Krebsgeschwür Beamtentum/öffentlicher Dienst vorgehen?

Was waren das übrigens für Leute, die kürzlich das Müllfahrzeug eines privaten Unternehmers angezündet hatten?  
20.10.11 19:20 #85 Nöönöö. BC, bei dem Spiel haben alle mitgemac.
Links wie rechts, arm wie reich.

Ist eben die Mentalität dort, keiner traut dem Anderen, die, die können, verkrümeln sich mit ihren Kröten ins Ausland.  
20.10.11 19:23 #86 Es wird gegipfelt, bis es kracht
20.10.11 19:24 #87 Der Fisch stinkt vom Kopf her...
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
20.10.11 19:28 #88 Bulgarien freut sich....

Griechenland-Krise bringt Bulgarien den Aufschwung

Bulgariens Wirtschaft geht es bestens. Grund für den Aufschwung: die  Krise im Nachbarland Griechenland. Viele griechische Unternehmer wandern  samt ihrer Euros nach Bulgarien ab. Und mit ihnen kommen die Banken.  Die Hauptstadt Sofia ist bereits ein richtiger Bankenplatz geworden. source;Tagesschau.de

Nach meinen Informationen handelt es sich bereits um ca. 800 gr. Unternehmer, die nach Bulgarien abgewandert sind. 

 
20.10.11 19:29 #89 Wenn die Banken kommen,
ist der Bankrott nicht weit...
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
20.10.11 19:30 #90 Haben die Bulgaren
denn Rettungsschirme?
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
20.10.11 19:43 #91 naja....
bis zu 1/3 stecken griechenlands banken im bulgarischen finanzmarkt. bulgarien hat die höchste armutsquote innerhalb der eu. da krachts auch bald.  
20.10.11 19:45 #92 Was wäre, wenn Griechenland pleite ginge?

Fragen und Antworten zur Euro-Krise unter

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/staatspleitegriechenland100.html

Ich weiß, viele hier im Board haben als gelernte Ökonomen die Patentlösung  parat. Ich bin aber lediglich ein unwissender Ingenieur und begreife  diese Dinge nicht so schnell.

 

 
20.10.11 19:50 #93 Was ne Frage...
Es "wäre" genau das, was jetzt ist. Griechenland ist seit über einem Jahr pleite...
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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
20.10.11 19:56 #94 Noch hängen sie am Tropf...

also noch kein Exodus (Pleite)

 
20.10.11 19:58 #95 Da werden sie auch bleiben.
Es geht schließlich um das Geld der Gläubiger und erst in 2. Linie um die Griechen. Hätten die Griechen nur Schulden bei den Griechen, würde sich keine Sau für ihre Probleme interessieren. Wozu auch? Außerdem wären sie dann nicht "pleite".

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Große Verbindlichkeiten machen nicht dankbar, sondern rachsüchtig. (Nietzsche)
20.10.11 20:11 #96 hmmmm.....
es spielt eigentlich keine geige, ob die künstlich ernährt werden oder nicht. das ganze gebilde ist gerade ziemlich am wackeln und droht wie ein kartenhaus einzustürzen.- eigentlich ist es das schon..... die schönen dinge, die einem zu teil wurden als annehmlichkeit in guten zeiten, drücken dir doppelt ins kreuz, wenns mal unangenehm wird.


ohne grund ist man ja nicht seit neustem bei der deutschen bank so sozial angehaucht und unser aller ackermännchen möchte schulden erlassen. auch schäuble ist für einen schuldenschnitt.  
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